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13. Oktober 2017

Höhere Buße für Tapetenkartell

Klage hat sich nicht gelohnt.

DÜSSELDORF (dpa/BZ). Wegen verbotener Preisabsprachen hat das Oberlandesgericht Düsseldorf zwei Tapetenhersteller und deren Verantwortliche zu Bußgeldern von mehr als 19 Millionen Euro verurteilt. Der Senat sah es als erwiesen an, dass die Unternehmen als Mitglieder des "Tapetenkartells" mit Hilfe von Absprachen Preiserhöhungen von jeweils rund fünf Prozent durchgesetzt haben. Mit seinen Geldbußen ging der Kartellsenat zum Teil deutlich über die Strafen hinaus, die 2014 vom Bundeskartellamt gegen vier Unternehmen verhängt wurden. Die Hersteller A.S. Creation und die Marburger Tapetenfabrik zogen dagegen vor Gericht. Die ebenfalls mit Buße belegte Breisacher Firma Erismann klagte nicht. Man habe keine Preisabsprachen vorgenommen, sagte der Geschäftsführer damals der Badischen Zeitung. Man wolle aber einem aufwendigen Gerichtsverfahren aus dem Weg gehen.

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Autor: dpa