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Von bia

Di, 12. Februar 2019

Wirtschaft

Ire wird Chef-Ökonom — Handelsabkommen — Auf Talfahrt — Weniger Wachstum

EZB

Ire wird Chef-Ökonom

Der irische Zentralbankchef Philip Lane soll neuer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Die Finanzminister der Eurozone stellten sich am Montag hinter die Kandidatur des 49-Jährigen. Endgültig entscheiden die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel am 22. und 23. März über die Kandidatur. Lane ist der einzige Kandidat. Lane würde bei einer Bestätigung zum 1. Juni Nachfolger des Belgiers Peter Praet und hätte dann als erster Ire das einflussreiche Amt inne.

SCHWEIZER UND BRITEN

Handelsabkommen

Die Schweiz hat mit Großbritannien als eines der ersten Länder einen Handelsvertrag für die Zeit nach dem Brexit ausgehandelt. Mit dem Vertrag wollen beide Seiten eine reibungslose Fortsetzung ihrer Beziehungen sicherstellen, nachdem Großbritannien aus der EU ausgetreten ist. Die Schweiz ist nicht EU-Mitglied, ist aber über Abkommen eng an die EU gebunden und nimmt am EU-Binnenmarkt teil. Möglich seien Komplikationen im Agrarbereich.

WELTWIRTSCHAFTSKLIMA

Auf Talfahrt

Die Konjunktur in den USA und in Europa ist nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten auf Talfahrt. Der vom Ifo-Institut nach einer weltweiten Umfrage unter 1293 Experten ermittelte Weltwirtschaftsklima-Index fiel im ersten Quartal von minus 2,2 auf minus 13,1 Punkte – das ist der schlechteste Wert seit 2011. "Die Weltkonjunktur schwächt sich zunehmend ab", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

BRITISCHE WIRTSCHAFT

Weniger Wachstum

Das britische Bruttoinlandsprodukt hat 2018 um 1,4 Prozent zugelegt, das war der schwächste Anstieg seit 2012, wie die britische Statistikbehörde mitteilte. Vor allem die Unsicherheit darüber, wie das Ausscheiden des Königreichs aus der EU sich gestalten wird, belastet die Konjunktur.