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15. November 2017

Mang soll an die Spitze treten

Führungskrise der Sparkassen.

BERLIN/HANNOVER (dpa). Die Sparkassen haben nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Weichen für eine Lösung der Führungskrise um ihren umstrittenen Präsidenten Georg Fahrschon gestellt. Demnach hätten sich die regionalen Sparkassenverbände darauf geeinigt, Fahrenschon zu bewegen, sein Amt bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai 2018 ruhen zu lassen.

Bis dahin solle der Vizepräsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Thomas Mang aus Niedersachsen, Fahrenschons Aufgaben übernehmen. Vom DSGV war am Dienstagabend keine Stellungnahme mehr zu erhalten. Derweil berichtet das Handelsblatt, derzeit liefen "vernünftige Gespräche" über einen Amtswechsel. Verhandelt werde derzeit noch über die Modalitäten eines Rückzugs Fahrenschons. Vertreter der regionalen Sparkassenverbände hatten am Dienstag über Konsequenzen aus der Steueraffäre des Sparkassen-Präsidenten beraten. Der DSGV hatte zuvor auf die Beschlusslage der Gremien von vergangener Woche verwiesen. Da war die für vergangenen Mittwoch geplante Wiederwahl Fahrenschons verschoben worden, um den Ausgang des gerichtlichen Verfahrens abzuwarten. Zuvor war bekannt geworden, dass der frühere bayerische Finanzminister (CSU) Steuererklärungen zu spät eingereicht und deshalb den Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erhalten hatte.

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Autor: dpa