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16. Dezember 2008
Neue Jobs für die Region
DMK Internet will auch 2009 neue Arbeitsplätze schaffen
Trotz Finanzkrise: Im zu Ende gehenden Jahr haben südbadische mittelständische Unternehmen wieder zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. Um das deutlich zu machen, hat die Badische Zeitung zusammen mit dem Wirtschaftsverband WVIB, der Handwerkskammer Freiburg sowie den Industrie- und Handelskammern Südlicher Oberrhein und Hochrhein-Bodensee den Wettbewerb Jobmotor ins Leben gerufen. Der Wettbewerb findet zum dritten Mal statt. Die Anmeldefrist läuft bis zum 31. Januar, die Preise werden am 20. März in der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau verliehen. Heinz Siebold sprach mit Marcus Lutz, dem Chef von DMK-Internet/Super-Clix. Das Unternehmen hat 2007 den zweiten Platz in der Kategorie "Kleine Unternehmen" erreicht.
BZ: Sie haben am Wettbewerb Jobmotor bereits teilgenommen und haben sich für 2009 wieder beworben. Was hat Sie dazu bewogen?
Lutz: Da die Online- und Internet-Branche gerne unterschätzt wird, obwohl gerade in dieser Branche viele kleine und mittlere Unternehmen sehr großen Erfolg haben, ist eine Teilnahme an dem Wettbewerb die ideale Art zu zeigen, dass es auch noch Unternehmen gibt, denen Beschäftigung in Deutschland wichtig ist und das in einem Bereich, der nicht immer ernst genommen wird.
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Lutz: Gerade durch die internationale Wirtschaftskrise haben wir zur Zeit einen enormen Zulauf an neuen Kunden und Interessenten, da wir im Bereich des Onlinemarketings rein erfolgsorientiert arbeiten. Daher rechnen wir erneut wieder mit einer deutlichen Umsatzsteigerung und natürlich auch mit neuen Arbeitsplätzen.
BZ: Es ist oft vom Fachkräftemangel die Rede. Wie decken Sie den Fachkräftebedarf in Ihrem Unternehmen?
Lutz: Zum einen bilden wir als erstes Unternehmen im Bereich des Affiliate-Marketings (eine Form des Online-Marketings) in Deutschland selbst zwei Auszubildende für unseren Betrieb aus, zum anderen arbeiten wir auch geeignete branchenfremde Mitarbeiter in die Materie ein.
BZ: Was wünschen Sie sich für das Jahr 2009 für ihre Firma?
Lutz: Leider wandern immer noch viele Unternehmen aus unserem Bereich ins Ausland ab, weil die gesetzlichen Vorgaben und Vorschriften einer deutschen Firma immer weniger Handlungsfreiheit lassen, und man in manchen Bereichen wie Haftung oder Jugendschutz anderen Firmen aus dem Ausland deutlich unterlegen ist. Gerade daher müssen wir viele interessante und große Kunden abweisen, die mit Online-Erotik, Wetten oder Glücksspiel werben möchten – diese Kunden wandern zu unseren Mitbewerbern im Ausland. Daher wünsche ich mir für die nächsten Jahre Chancengleichheit, weniger Bürokratie und weniger branchenschädliche Urteile und Gesetze.
http://www.badische-zeitung.de/jobmotor
Autor: sie
