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09. Februar 2010

Opel fragt nach Staatsgeld

Anträge in dieser Woche.

RÜSSELSHEIM (dpa). Der angeschlagene Autobauer Opel will im Laufe dieser Woche Anträge auf Staatshilfen stellen. Die Anträge sollen gemeinsam mit dem Sanierungsplan und dem unabhängigen Gutachten der Wirtschaftsprüfer Warth & Klein bei Regierungen eingereicht werden, sagte ein Opel-Sprecher am Montag: "Davon gehe ich fest aus." Die Dokumente würden gleichzeitig an die Bundesregierung, die Länderregierungen der vier deutschen Opel-Standorte, die EU sowie die Regierungen der europäischen Länder mit Opel-Werken übermittelt. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) will europaweit 2,7 Milliarden Euro Steuergelder einsammeln. Zusätzlich verlangt das Management von den Mitarbeitern einen Sanierungsbeitrag von jährlich 265 Millionen Euro zwischen 2010 und 2014. Das lehnen Betriebsräte und Gewerkschaften derzeit ab, unter anderem weil sie das angekündigte Aus für den Standort Antwerpen nicht mittragen wollen und GM ihnen bisher keine Sicherheiten für ihre Beiträge angeboten habe. Derzeit stocken die Verhandlungen. "Es gibt nichts Neues, still ruht der See", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz.

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Autor: dpa