Porto für den Standardbrief wird teurer

afp

Von afp

Di, 12. Februar 2019

Wirtschaft

Genaue Höhe ist noch unklar.

BERLIN (AFP). Das Porto der Deutschen Post könnte deutlich teurer werden als zuletzt geplant. Dass ein Standardbrief bald 90 Cent kosten könne, wies das Bundeswirtschaftsministerium am Montag allerdings als "reine Spekulation" zurück.

Zugleich bestätigte das Ministerium, dass sich die Post bei der Bestimmung der zulässigen Preisspanne durch die Bundesnetzagentur künftig nur noch an vergleichbaren europäischen Anbietern messen lassen soll – nicht an Staatsunternehmen. Laut Ministerium wird derzeit an einer Änderung der Regulierungsverordnung gearbeitet, die letztlich auch für die Portohöhe entscheidend ist. Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung darüber berichtet.

Wie hoch die künftige Portoerhöhung ausfallen könnte, ist dem Ministerium zufolge noch nicht absehbar. Die Preise würden – wie zuletzt 2015 – für die nächsten drei Jahre festgelegt. Die Bundesnetzagentur müsse dabei die preisbildenden Faktoren "abschließend prüfen". Der Postkundenverband DVPT kritisierte die Portoerhöhung als unangemessen, weil sich mehr Postkunden beschweren und die Qualität der Leistungen sinke.