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07. April 2009 08:54 Uhr
Ermittlungen gegen deutschen Brandstifter in Straßburg
Nach den schweren Brandstiftungen beim Nato-Gipfel am Samstag in Straßburg werden sich ein Deutscher und ein Russe vor Gericht verantworten müssen. Gegen die zwei jungen Männer sind Ermittlungen eingeleitet worden.
Die beiden hätten zugegeben, bei den Brandstiftungen mitgemacht zu haben, sagte Präfekt Jean-Marc Rebière.
Gegen sie sei Haftbefehl erlassen worden. Vermummte hatten nach stundenlangen Straßenschlachten mit der Polizei an der Europabrücke Kehl ein Hotel, eine Apotheke und zwei weitere Gebäude in Brand gesetzt.
Drei weitere Nato-Gegner aus Deutschland waren nach den Krawallen vor dem Gipfel am Montag zu Haftstrafen zwischen drei und sechs Monaten verurteilt worden. Ein vierter deutscher Angeklagter, der seine Verteidigung vorbereiten will, wird am 5. Mai vor Gericht erscheinen.
Zwei junge Franzosen, die mit einer Steinschleuder und einem Messer festgenommen wurden, hat das Gericht in Straßburg zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die Männer waren ebenso wie mehr als ein halbes Dutzend Franzosen am vergangenen Donnerstag und Freitag am Rande des Nato-Gipfeltreffens festgenommen worden.
Dossier: Videos, Reportagen, Fotos, Analysen: Das war der Nato-Gipfel
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Autor: dpa
