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04. April 2009 18:04 Uhr

Grenzübergreifende Löscharbeiten

Nato-Gipfel: Freiburger Feuerwehr war in Straßburg im Einsatz

Die Situation ist am zweiten Nato-Tag in Straßburg außer Kontrolle geraten: Ein Hotel ist komplett ausgebrannt, die Feuer in mehreren anderen Gebäuden konnten inzwischen gelöscht werden. Auch die Freiburger Feuerwehr war im Einsatz.

  1. Feuerwehrmänner bei Löscharbeiten in Straßburg. Foto: dpa

"Wir sind zu einem Einsatz in Straßburg gerufen worden und haben dort die französischen Kollegen unterstützt", meldet am Telefon Philipp Golecki, der stellvertretende Chef der Freiburger Berufsfeuerwehr.

Als wir ihn erreichen, ist er mit dem Freiburger Löschzug wieder auf dem Rückweg aus dem Straßburger Krisengebiet zurück zur Basisstation in Kehl. Bereits im Vorfeld des Nato-Gipfels war die Unterstützung der Freiburger Feuerwehr im Rahmen der so genannten "überörtlichen Hilfe" angefordert worden. Die Wehr ist mit 17 Mann und vier Fahrzeugen nach Kehl gefahren. Nun, Stand, 18 Uhr, ist erst einmal wieder Ruhe eingekehrt. Derzeit warten die Freiburger in Kehl auf mögliche weitere Einsätze, so Golecki. Zum genauen Ablauf des Einsatzes selbst darf Golecki derzeit noch keine näheren Angaben machen. Der stellvertretende Freiburger Feuerwehrchef macht am Telefon aber einen gelassenen Eindruck: Hat er einen solchen Einsatz wie heute schon einmal erlebt? "Ja, das hab' ich", antwortet er. Fügt aber hinzu: "Es war hier sicher nichts Alltägliches, weil es ganz besondere Rahmenbedingungen sind. Aber ansonsten war es ein Feuer und das haben wir gelöscht".

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Autor: Joachim Röderer