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17. August 2012

Neue Fahrzeuge erhöhen die Schlagkraft der Abteilungswehr

Die Feuerwehr in Königschaffhausen verfügt nun über ein gebrauchtes, neu ausgerüstetes Löschfahrzeug und über einen Schlauchwagen.

  1. Die beiden Fahrzeuge wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Abteilung Königschaffhausen übergeben. Foto: Roland Vitt

ENDINGEN. Die Feuerwehr-Abteilung Königschaffhausen hat zwei neue Fahrzeuge erhalten – gebraucht, aber auf dem neusten Stand der Technik. Mit dem Lösch-Fahrzeug LF 16 und dem Schlauchwagen SW 1000 ist die Truppe für Brand- und Rettungseinsätze schlagkräftiger geworden. Auf längere Sicht gesehen sei die Abteilungswehr damit gut ausgerüstet, hieß es bei der Übergabe der Löschfahrzeuge am Mittwochabend im Endinger Feuerwehrhaus.

"Es freut mich ganz besonders, das alle drei Bürgermeisterstellvertreter – Bettina Stumpf-Maroska, Heide Thoma und Eberhard Höfer (Amoltern) – zur Übergabe gekommen sind und damit ihr Interesse an der Arbeit der Feuerwehr bekunden", sagte Kommandant Engelbert Kläger.

Bettina Stumpf-Maroska würdigte in ihren Grußworten die Arbeit der Wehr. Diese sei immer schnell zur Stelle. Gesehen habe man dies bei der letzten großen Gesamtwehrübung in Königschaffhausen am Übungsobjekt WG, wo alle vier Abteilungen Hand in Hand und punktgenau gearbeitet hätten. Weiter gab sie ihrer Freude Ausdruck, dass die Stadt nun gleich zwei Feuerwehrfahrzeuge an die Abteilungswehr übergeben könne, so, wie diese es sich gewünscht hatte. Dank sagte sie an die Adresse von Kommandant Engelbert Kläger, dass es gelungen sei, gute Fahrzeuge kostengünstig zu erwerben. "Mein Wunsch für die Abteilung Königschaffhausen ist, dass sie mit den Fahrzeugen lieber üben dürfen, als schwere Einsätze bewältigen müssen", sagte Bettina Stumpf-Maroska.

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Engelbert Kläger rief in Erinnerung, dass seit der Vorstellung der Feuerwehrkonzeption Agenda 2020 bis zur Realisierung der Fahrzeuge als erstem Schritt kaum ein Jahr vergangen sei. "Mit dem LF 16 beenden wir die bestehende Zwei-Fahrzeug-Lösung und mit dem SW 1000 übernehmen die Kameraden aus Königschaffhausen eine weitere Aufgabe", sagte Kläger. Sicherlich wäre es für die Wehr wünschenswert gewesen, ein neues Löschfahrzeug mit einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren zu bekommen. Aber auch mit den gebrauchten und neu ausgerüsteten Fahrzeugen erfahre die Abteilung Königschaffhausen eine Aufwertung. Anstatt 250 000 Euro zu investieren, habe man mit einem Aufwand von nur 20 000 Euro ein sehr gutes Rüstzeug bekommen.

Das gebrauchte LF 16 konnte aus Wyhl günstig erworben werden. Diese Kosten konnten durch den Verkauf eines eigenen ausgemusterten Fahrzeuges hereingeholt werden.

Der tatsächliche Aufwand von rund 20 000 Euro setzt sich zusammen aus den Lohnkosten des Bauhofs, dem Kauf vieler neuer Ausrüstungsgegenstände und neuer Aufbaueinheiten, die Kommandant Kläger im Einzelnen erläuterte.

Um die Umbauarbeiten kümmerten sich Stefan Kindler, Franz Burger, Martin Gruber, Christoph Albietz und Alexander Burger, was ebenfalls Kosten sparte. Für die Innenreinigung waren die Kameraden der Abteilung Königschaffhausen zuständig. Viel geschah nach Feierabend. Kläger dankte den Helfern sowie der Verwaltung und dem Bauhof.

Autor: Roland Vitt