14. Mai 2010
BERUFSWEGE: "Ich hoffe, dass ich einen Ausbildungsplatz bekommen werde"
BZ-UMFRAGE: Wissen Neuenburger Realschüler, welchen Beruf sie erlernen wollen? Und woher wissen sie, was ihnen liegt?.
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Sophia Merkel, 15, aus Neuenburg: Durch die Potenzialanalyse in der Schule habe ich meinen Traumberuf gefunden, nämlich Medizinische Fachangestellte. Das hat mich wirklich überrascht, weil ich am Anfang sehr misstrauisch war. Nach der Schule könnte ich mir auch vorstellen, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland zu machen, um selbstständiger zu werden. Ich habe große Angst vor der Zukunft und hoffe, dass ich einen Ausbildungsplatz bekommen werde. Foto: bz -
Marco Bierle, 15, aus Neuenburg: Meine Mutter ist Konditorin, das ist schon ein Beruf, der mich interessiert, dort werden auch immer wieder Arbeitskräfte gesucht. Doch meine Berufsvorstellungen gehen sehr weit auseinander, sie reichen vom Innenausstatter über Schauspieler und Audiotechniker bis hin zur Fachkraft für Lager und Logistik. Wichtig ist für mich, dass ich nach der Schule einen Ausbildungsplatz bekomme und mein eigenes Geld verdienen kann. Foto: bz -
Deborah Grathwol, 15, aus Steinenstadt: Da ich selber Haustiere habe, würde ich sehr gerne Tierarzthelferin werden. Ich habe bereits ein Praktikum gemacht, allerdings stellen die meisten Tierärzte nur Auszubildende ein, die volljährig sind und so mit dem hohen psychischen Druck besser umgehen können. Ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Ökologisches Jahr als Überbrückung, zum Beispiel in einer Hundestation in Spanien, wäre auch eine Möglichkeit für mich. Foto: bz -
Kevin Roeder, 15, aus Steinenstadt: Ich habe mich gerade bei der Stadt Neuenburg über den Beruf des Verwaltungsfachangestellten informiert. Es ist mir sehr wichtig, nach der Schule eine Ausbildung zu machen, weil ich den Arbeitsalltag kennen lernen und Geld verdienen möchte. Dafür bin ich auch bereit, nach Freiburg oder Lörrach zu fahren. Nach meiner Ausbildung will ich aber auf jeden Fall noch das Abitur machen, um bessere Weiterbildungschancen zu haben. Foto: bz -
Mark Büchle, 17, aus Neuenburg: Nach meinen Realschulabschluss möchte ich auf jeden Fall auf ein technisches Gymnasium wechseln und danach studieren, damit ich Architekt oder Bauzeichner werden kann. Mich reizt der Beruf sehr, weil ich gerne zeichne. Während der Berufsinformation habe ich mich näher über den Beruf erkundigt und mir viele Tipps geben lassen. Ich rechne mir gute Chancen aus, weil man Architekten ja immer gut gebrauchen kann. Foto: bz -
Anna Flury, 15, aus Steinenstadt: Ich habe meinen Traumberuf schon gefunden, nämlich Fachangestellte für Arbeitskommunikation bei der Agentur für Arbeit. Ich bin sehr kontaktfreudig, liebe den Umgang mit Menschen und möchte auch nicht den ganzen Tag im Büro sitzen. Eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit hat mir erklärt, dass die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sehr gut sind. Ich denke daher schon, dass ich meinen Traumberuf später ausüben kann. Foto: bz
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Autor: Texte und Bilder von Jennifer Ruh






