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12. November 2008 14:49 Uhr
Verdienstorden für Erwin Bornemann
Mit Musik von Beiz zu Beiz
Musizierend zieht Erwin Bornemann seit vielen Jahren an Fasnacht von Beiz zu Beiz. Dafür erhielt er jetzt den Verdienstorden des Verbandes Oberrheinischer narrenzünfte.
NEUENBURG AM RHEIN (alx). Wenn die Neuenburger Narren am 11.11 in die neue Kampagne starten, dann ist dies mit der Verleihung des Verdienstordens des Verbandes Oberrheinischer Narrenünfte verbunden. Die Wahl fiel diesmal auf Erwin Bornemann, der sich seit Jahrzehnten um die traditionelle "Beizenfasnacht" verdient macht.
Bornemann zeige Jahr für Jahr, dass man auch ohne Bass und Verstärker, einfach nur mit einer Posaune in Gaststätten für mächtig Stimmung sorgen kann, betonte Armin Reese, Vogteivogt des Verbandes für den mittleren und oberen Breisgau. Er hoffe, so Resse, dass Bornemann die Zunft noch lange begleitet und mithilft die Tradition zu bewahren und die Beizenfanacht wieder neu zu beleben.
"Fasnacht und Musik machen mehr Spaß, wenn man es gemeinsam macht", sagte Erwin Bornemann. Für ihn als Musiker sei es die Krönung, wenn er auf seinen Touren durch die Beizen jemanden trifft, der auch Musik macht. Vergangene Fasnacht war das so. Da hatte Bornemann im "Neuenburger Hof" alleine zu spielen begonnen, später kamen weitere Musiker dazu, darunter gar ein Profimusiker vom Basler Theater und am Ende sorgte ein komplettes Orchester in der "Krone" für Unterhaltung.
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Zunftmeister Jürgen Schäfer verkündete das Motto der neuen Kampagne:
"D’ Wirtschaft lahmt und Börse kräscht, doch Neueburg bliebt ä Narrenescht".
Autor: alx
