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09. Februar 2012
Münsterwächter & Co. lassen die Flammen lodern
Neuenburg lädt zum Scheibenfeuer in Nähe der Panzerplatte ein / Weitere Fasnachtsfeuer in den Stadtteilen .
NEUENBURG AM RHEIN (alx/BZ). Nachdem vor zwei Jahren das Neuenburger Fasnachtsfeuer von der Heiligkreuz-Kapelle an den Neuenburger Baggersee Klosterkopfweiher verlegt wurde, hat das Interesse deutlich abgenommen. Jetzt haben sich die Narrenclique der Münsterwächter und die Stadt Neuenburg auf einen neuen Standort geeinigt: Das Fasnachtsfeuer wird am traditionellen Termin – Sonntag, 26. Februar – bei Einbruch der Dämmerung am Rheinufer auf der Wiese in der Nähe der "Panzerplatte" abgebrannt. Dies erklärt Sven Morath, Schriftführer der Münsterwächter.
Die erste Resonanz der Neuenburger auf den neuen Standort ist positiv, ist der Platz doch gut zu Fuß und mit dem Rad erreichbar und auch für die Autofahrer gibt es auf der Panzerplatte genügend Parkplätze. Aufgeschichtet werden neben dem großen Feuer auch zwei kleinere für die Kinder. Die Scheiben können vor Ort gekauft werden, und auch den einen oder anderen Haselnussstecken werden die Münsterwächter vorrätig haben. Darüber hinaus sorgen sie mit Steaks, Würsten, Glühwein und anderen Getränken für das leibliche Wohl der Besucher.
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Grund für die Verlegung des Fasnachtsfeuers weg von der Heiligkreuz-Kapelle war die Verkehrssicherheit. Denn direkt neben dem früheren Scheibenfeuerplatz führt die viel befahrene Landstraße von Neuenburg nach Steinenstadt vorbei.
Nun wird wieder begonnen, die Fasnachts-Scheibenfeuer mit Holz aufzusetzen. Die Stadt bittet darum, nur unbehandeltes Holz auf den Plätzen anzuliefern. Wer sich nicht an die Vorschriften halte, müsse zurückgewiesen werden. Das Abladen außerhalb der Annahmezeiten ist untersagt und wird bei Missbrauch zur Anzeige gebracht. Die Feuerstellen werden von Amts wegen kontrolliert.
Beim Auffinden von behandeltem Holz – wie lackiertes, gebeiztes, kunststoffüberzogenes – oder von Sperrmüllgegenständen wie Möbel und Matratzen muss ein Abbrennen des Feuers untersagt werden, teilt die Stadt mit. Auch die Anlieferung von Wurzelstöcken muss abgelehnt werden, da diese nicht verbrennen und daher nach dem Feuer entsorgt werden müssen.
Holz und Feuer
Holz und Reisig für die Fasnachtsfeuer wird angenommen in Neuenburg samstags am 11., 18. und 25. Februar, jeweils 10 bis 14 Uhr, in der Rheinhafen-Straße (gegenüber Panzerplatte), in Grißheim samstags am 11., 18. und 25. Februar, jeweils von 10 bis 14 Uhr, an der L 134 (südlich der Ölmühle), in Zienken samstags am 11., 18. und 25. Februar, jeweils von 10 bis 14 Uhr, Rheinweg (nördlich der Firma Kaltenbach) und in Steinenstadt samstags am 18. und 25. Februar, jeweils von 9 bis 12 Uhr, am Rheinsträßchen (in Nähe der nördlichen Ortseinfahrt).
Scheibenfeuer sind am Samstag, 25. Februar: In Grißheim bei der Umgehung – Straße L134 (südlich alter Ölmühle), in Steinenstadt am Rheinsträßchen L 134 (in Nähe nördlicher Ortseinfahrt), jeweils bei Einbruch der Dunkelheit gegen 18 Uhr. Sonntag, 26. Februar: In Neuenburg an der Rheinhafen-Straße (gegenüber Panzerplatte), in Zienken am Rheinweg (nördlich Firma Kaltenbach), jeweils gegen 18 Uhr. Für die Bewirtung ist auf allen Plätzen gesorgt.
Autor: alx, bz
Autor: bz
