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14. Mai 2010
STIMMEN
Kreisgymnasium, Schulleiterin Ingrid Schneider-Winter: "Der Arbeitskreis Schule und Wirtschaft ist wertvoll, innovativ, unterstützend. Und die Potenzialanalyse ist eine großartige Sache. Unsere Schüler in der zwölften Klassenstufe haben sie zum ersten Mal gemacht. Das muss sich an der Schule erst noch etablieren. Vorteil des Berufsinformationstags ist die individuelle Beratung vor Ort. An der Schule geht eine Flut an Informationen ein: Die Werbung um Abiturienten ist gigantisch. Wir werden überrannt von Angeboten aus ganz Deutschland, aber auch aus der Schweiz und Frankreich. Ich bin überzeugt, dass Potenzialanalysen zunehmen werden – wegen des zunehmenden Arbeitskräftemangels."
Haupt- und Werkrealschule, Schulleiter Thomas Vielhauer: "Uns freut dieser ’Run’ auf die Köpfe, weil sich dadurch die Chancen für unsere Schüler verbessern. Unsere Schule arbeite viel mit Kompeptenzanalysen und Diagnostik ab der fünften Klasse. Daher passt die Potenzialanalyse in unseren Aufbau der Berufswegeplanung hinein. In der achten Klasse sind die Schüler noch recht jung. Auf der Suche nach einem Beruf schauen sie erst einmal, was Freunde, der Vater oder andere Verwandte machen. Die Potenzialanalyse erweitert ihr Spektrum und führt relativ früh zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema. Gut war, dass die Potenzialanalyse Geld gekostet hat: So haben wir die Eltern mit ins Boot geholt. Denn wer 20 Euro bezahlt hat, der geht auch zu den Terminen hin. Auch wichtig für die Kinder ist der Blick von außen, weil sie sonst immer nur die Lehrer hören."
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Realschule, Schulleiter Reiner Miehle: "Bei uns wird schon lange intensive Berufsberatung betrieben. Trotzdem haben wir hohe Übergangsraten zu weiterführenden Schulen. Die Potenzialanalyse verstärkt unsere Intension zu zeigen, dass auch durch das Erlernen eines Berufs ein Karriereweg möglich ist. Wir haben Rückmeldungen von Schülern, denen dringend zu einer Berufsausbildung geraten wurde. Denn der Weg über eine weiterführende Schule verläuft nicht immer glücklich. Es ist ein gesellschaftliches Problem, dass alles auf den Schulabschluss reduziert wird. Wir müssen diesen Schulabschluss-Automatismus aufbrechen."
Autor: ad
