Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

07. Februar 2012

Turbulente Verabredungen

Mundarttheater aus dem Elsass.

  1. Das Au-Pair-Maidli Greta (Géraldine Schertzer) entdeckt den Dekoratur Gérard (Denis Bixel) im Bett mit Ghislaines Liebhaber Charles-Edouard (Claude Schertzer). Foto: Alexander Anlicker

NEUENBURG-STEINENSTADT (alx). Einen Volltreffer landete der Heimat- und Dorfpflegeverein Steinenstadt mit dem "Theatre Alsacien" aus Blodelsheim. Das elsässische Mundarttheater bot dem Publikum drei vergnügliche Stunden mit der Komödie "D’r Bett Hüpser" von Ray Cooney und John Chapman. Das lustige Stück in der Baselstabhalle war gut besucht, wenngleich die hinteren Reihen leer blieben, was vielleicht an der Konkurrenz durch zahlreiche Fasnachtsveranstaltungen im Umfeld liegen könnte. An den Akteuren der elsässischen Schauspieltruppe um Daniel Maurer lag es nicht. Diese boten auch bei ihrem zweiten Gastspiel in Steinenstadt einen tollen Auftritt, der den Vergleich mit professionellen Tournee-Theatern nicht zu scheuen braucht.

Dreh- und Angelpunkt des turbulenten Zweiakters ist das ovale Bett im Schlafzimmer von Josiane (Pascale Clair) und Philippe Sebastien (Daniel Maurer). Der Verleger Philippe Sebastien hat seinem Kompagnon Henri Bottin (Jean Clair) versprochen, ihm das Schlafzimmer für ein Schäferstündchen mit der Telefonistin Jacueline Boudevant (Anne Riegel) zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig hat sich Henris Ehefrau Ghislaine (Evelyne Goetz) am selbigen Ort mit ihrem Liebhaber Charles-Edouard (Claude Schertzer) verabredet. Im Mittelpunkt steht jedoch der Dekorateur Gérard (Denis Bixel), der die Bibliothek der Sebastiens neu gestaltet und ein Auge auf das Au-Pair-Maidle Greta (Géraldine Schertzer) geworfen hat. Nur Philippe Sebastien führt nichts im Schilde, außer den Vertragsabschluss mit der renommierten Kinderbuchautorin Mademoiselle Dumur des Rosiers (Véronique Sitterle).

Werbung


Zug um Zug werden im ersten Akt die einzelnen Verabredungen eingefädelt und im zweiten Akt nimmt dann das Verhängnis in einer turbulenten Szenenfolge seinen Lauf.

Autor: alx