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29. März 2012 12:55 Uhr
Aprilscherz
April, April!
Wir alle sind ihm schon zum Opfer gefallen oder haben es selbst schon ein Mal getan. Die Rede ist vom Aprilscherz, eine willkommene Gelegenheit für jeden, der gerne Streiche spielt oder anderen gerne mal verrückte Geschichten erzählt.
Am ersten April darf wieder nach Herzenslust getrickst, veräppelt und gelacht werden. Es ist ein weit verbreiteter Brauch, an diesem Datum die Dinge nicht so ernst zu nehmen und anderen Mal so richtig einen Bären aufzubinden. Die ganze Scharade wird dann meist mit einem "April, April"- Ruf aufgedeckt und jeder weiß dann, dass alles nur ein Scherz war.
Früher galten die ersten Tage eines Monats als Unglückstage. Vor allem die Ersten des Aprils, Augusts und Dezembers galten als besonders vom Pech verfolgt.
Anfang des 17. Jahrhunderts gab es schon Aprilstreiche – warum das anfing, kann man heute nicht mehr genau sagen. Man glaubt, dass verschiedene unglückliche Ereignisse den Glauben an den ersten April als Unglückstag verstärkten und die Menschen anfingen, eigene Geschichten zu erfinden, um die Legende zu bestätigen.
Für die, die auch gerne jemandem einen Streich spielen wollen, aber nicht wissen wie, haben wir ein paar Ideen zusammengestellt.
Wenn ihr eurer Familie einen Streich spielen wollt, dann schnappt euch die Zahnbürste eures Opfers und streut Salz drauf. Wenn derjenige sich dann am Morgen die Zähne putzen möchte, erwartet ihn ein seltsamer Geschmack.
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Wer es faustdick hinter den Ohren hat, kann sich den Wecker von Mama und Papa schnappen und heimlich die Zeit eine Stunde zurückstellen. Dann hängt ihr ein Schild an die Eingangstür oder das Auto und schreibt einfach nur "April, April". Das wird lustig, wenn die eine Stunde früher zur Arbeit aufbrechen und fertig angezogen vor dem Schild stehen.
Ein etwas harmloserer aber immer noch lustiger Scherz ist, wenn ihr zu einem Klassenkameraden geht und behauptet seine Hose ist offen. Wenn er dann hastig nach unten schaut und prüft, ob das stimmt, sagt ihr einfach:"April, April!"
Autor: Benjamin Dietrich
