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03. Februar 2012

Das Radwegenetz wird ergänzt

Versammlung des Zweckverbands Interkommunaler Gewerbepark Basic in Kehl.

NEURIED/KEHL (df). In öffentlicher Sitzung im Kehler Rathaus hat die Versammlung des Zweckverbands Interkommunaler Gewerbepark Basic Kehl/Neuried dem Wirtschafts- und Vermögensplan für das Jahr 2012 zugestimmt.

Verbandsrechner Andreas Delfosse hatte die Zahlen vorgetragen. Er schließt in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Erträgen und Aufwendungen mit 355 000 Euro und im Vermögensplan mit 590 000 Euro ab. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen beläuft sich auf 1 150 000 Euro und die vorgesehenen Kreditaufnahmen liegen bei 240 000 Euro. Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird auf 400 000 Euro festgesetzt. Die Betriebskostenumlage liegt bei 180 000 Euro.

Danach ging es um den Bau des Radweges westlich der Bundesstraße 36 als Ergänzung des bestehenden Radwegekonzepts und als Anbindung des Gewerbeparks. Dieser Rad- und Gehweg soll die fehlende Verbindung in einer Länge von 330 Meter herstellen. Gleichzeitig wird eine Bushaltebucht für das Gebiet geplant. Der an das Regierungspräsidium Freiburg gestellte Antrag für eine Übernahme der Baukosten ist mit Schreiben vom 24. November 2011 genehmigt worden. Das Regierungspräsidium übernimmt die Baukosten für einen 2,50 Meter breiten Geh- und Radweg in Höhe von 186 683 Euro gemäß der Kostenschätzung und die Kosten für eine Bushaltebucht in Höhe von 23 205 Euro, wenn sie dem öffentlichen Nahverkehr dient. Die restlichen Leistungen, Planungskosten sowie Kosten für die Erlangung des Baurechts, in Höhe von 27 000 Euro und die Kosten für vorbereitende Arbeiten für ein Wegleitsystem, das noch im Detail erarbeitet werden muss, trägt der Zweckverband.

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Anschließend stimmte die Verbandsversammlung der Vergabe der Auffüllarbeiten im Bereich ba.sic West W 3.1 Nord zu, denn mit dem Verkauf eines Grundstücks muss die Erschließung der Grundstücksfläche erfolgen. Die Fläche wird gerodet, eventuell vorhandene Altlasten werden beseitigt. Der Oberboden wird abgetragen und in Teilflächen wird der nicht tragfähige Boden ausgetauscht. Die Auffüllung erfolgt mit einem natürlichen Bodenmaterial aus einem Gemisch aus Grubenkies und Steinbruchmaterial. Die Grundstücksfläche wird dem Käufer in einer Höhenlage 80 Zentimeter unter dem Straßenniveau übergeben.

Als günstigste Bieterin erhielt die Firma Kaiser GmbH, Hofstetten, zum Preis von 57 617 Euro den Auftrag für die Auffüllarbeiten. Die Lieferung des Auffüllmaterials erfolgt zum Preis von 16 000 Euro durch die Firma Uhl GmbH & Co. KG, Hausach. Wie Martin Krausbauer ausführte, seien die erforderlichen Mittel in Höhe von 80 000 Euro im Wirtschaftsplan für die Herrichtung der Bauflächen bereits berücksichtigt.

Autor: df