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07. Mai 2010
"Nur der Urnengang zählt"
OB-Kandidat Günter Rausch sieht sich als Vauban-Sieger.
OB-Kandidat Günter Rausch (Initiative "Wechsel im Rathaus") ist sicher, dass er den Stadtbezirk Vauban gewonnen hat. Der Hochschulprofessor, der am 25. April stadtweit 20,1 Prozent erhielt, lag nach der Auszählung der Urnen in Vauban bei 40,9 Prozent und damit um 3,1 Punkte vor dem wiedergewählten Amtsinhaber Dieter Salomon (Grüne). Als jedoch fürs amtliche Endergebnis die Briefwähler auf die Bezirke zurück verteilt wurden, hatte Salomon die Nase vorn. Allerdings flossen in dieses Ergebnis auch Briefwähler aus St. Georgen-Süd ein, die stark Salomon gewählt hatten. Dem Amt für Statistik zufolge ist es wahrscheinlich, dass das den Ausschlag zugunsten des OB gab.
So sieht das auch Rausch, der von einem "intransparenten Verfahren" spricht. Wenn aus Gründen der Effizienz die Briefwähler aus unterschiedlichen Stadtbezirken zusammengefasst werden, sei es unmöglich, diese Stimmen eindeutig den einzelnen Wahlbezirken zuzuordnen. Weil das reine Spekulation sei, bleibe es dabei: Er habe die Urnenwahl klar gewonnen. Seiner Lesart folgend, hätte er somit in zwei Stadtbezirken die Mehrheit. Weingarten holte er mit und ohne Briefwähler. Im gestrigen Beitrag hieß es irrtümlich, Vauban wäre der einzige Stadtbezirk gewesen, den Rausch gewonnen hätte. Ulrich von Kirchbach lag ebenfalls in einem Stadtbezirk vorne (37,4 Prozent in Stühlinger-Beurbarung).
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Günter Rausch und seine Mitstreiter stehen morgen noch mal an Infoständen: ab 9 Uhr am alten Wiehrebahnhof, ab 9.30 Uhr beim Einkaufszentrum in Weingarten, ab 10 auf dem Wochenmarkt im Stühlinger und am Dorfbrunnen Haslach und ab 12 Uhr am Bertoldsbrunnen.
Autor: BZ
