Musikalische Gäste aus St. Peter beim Eine-Welt-Kreis

Barbara Odrich-Rees

Von Barbara Odrich-Rees

Mi, 08. August 2018

Oberried

Schwarzwälder Stubenmusik bietet in der Klosteranlage in Oberried ein kurzweiliges Programm mit traditionellen Volksweisen.

OBERRIED. Der Eine-Welt-Kreis Oberried hat eine Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde Immaculada Concepción in Mollendo/Peru. Im dortigen Armenviertel befindet sich die "Albergue", ein Haus für Kinder, in dem 100 Jungen und Mädchen täglich zwei Mahlzeiten, Hausaufgabenbetreuung und Unterstützung von einer Sozialarbeiterin sowie einer Psychologin bekommen. Auch in Sachen berufliche Ausbildung werden die Kinder und ihre Eltern dort beraten.

Für dieses Haus veranstaltet der Eine-Welt-Kreis immer wieder Konzerte, einen Kaffee und Kuchenverkauf oder ein einfaches Essen nach einem Gottesdienst. Nun spielte auf Einladung des Eine-Welt-Kreises die Schwarzwälder Stubenmusik St. Peter im Klosterhof in Oberried zugunsten der "Albergue". Das Ensemble bringt traditionelle Volksweisen aus Süddeutschland und dem Alpenraum sowie Eigenkompositionen zu Gehör. Die Stubenmusik setzt sich aus fünf Musikanten zusammen, die ihre Werke nach alter Tradition aufführen. Zum Ensemble gehören Carola Schwär (Gitarre), Rolf Beckert (Zither), Johannes Weiermann (Violine), Christoph Wirz (Klarinette) und Stefan Stange (Kontrabass). Das Konzert in Oberried locke viele Zuhörer aus nah und fern an.

Eröffnet wurde das Programm mit dem Stück "Schottisch" aus dem Kinzigtal. Monika Huppertz, Sprecherin des Eine-Welt-Kreises Oberried, begrüßte die Gäste und wünschte ihnen einen unterhaltsamen Abend. Carola Schwär und Stefan Stange brachten Anekdoten aus dem Alltag zu Gehör. Polka, Ländler, Walzer und Galopp wechselten sich ab. Auch die Tempi der Stücke variierten, so dass keine Langeweile aufkam. Die Musik vertrieb die Hektik und den Stress des Alltags und die lustigen Geschichten von "Schof-Paule und Schof-Adolf", von der "Vogesenkapelle und Rainerbur" oder dem "Michelseppe" erheiterten die Zuhörer. Monika Huppertz dankte den Musikern und überreichte ihnen ein kleines Geschenk.