Beim Stadtmarketing geht es Schlag auf Schlag

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 14. Januar 2019

Offenburg

Kaum ist der Weihnachtsmarkt verschwunden, stehen die Narren vor der Tür / Ein Höhepunkt ist das Internationale Fest.

OFFENBURG (BZ). Eine wirklich ruhige Zeit gibt es für das Stadtmarketing nicht. Kaum sind die Spuren des Weihnachtsmarktes beseitigt, hält die Fasnacht Einzug. Dieses Jahr wird der Höhepunkt des närrischen Treibens Mitte Februar in der Innenstadt gefeiert – neben dem traditionellen Narrentag werden zum Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte 5000 Hästräger zum Umzug erwartet.

Das schönste Fest für Stadtmarketingchef Stefan Schürlein steigt allerdings erst Anfang Juli mit dem Internationalen Fest: Da könne man sehen, was Offenburg ausmache, so Schürlein "Ich freue mich schon sehr darauf."

2018 hat sich das Sicherheitskonzept bewährt

Ihn fasziniert die geballte Vielfalt, die am 6. und 7. Juli auf dem Marktplatz zu erleben ist – Menschen verschiedener Nationen und Religionsgemeinschaften feiern gemeinsam und geben Einblick in die kulinarischen Besonderheiten der Herkunftsländer. Wie Integrationsbeauftragte Regina Wolf erläutert, werden die Anmeldungsformulare bis Ende dieses Monats verschickt.

Doch zuvor haben die Freunde der Fasnacht das Sagen: Auf den Narrentag am 16. Februar mit dem beliebten Kinderumzug folgt das Narrentreffen anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Althistorischen Narrenzunft, die bereits 1844 urkundlich erwähnt wurde. Mit jungen Birken österlich geschmückt zeigt sich die Stadt im Frühjahr, wenn vom 6. bis 28. April die Osteraktion laufen und am 7. April der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr stattfinden wird. Am letzten Mai-Wochenende werden wieder bis zu 120 Oldtimer das Straßenbild dominieren. Die Paul Pietsch Classic ist in Offenburg inzwischen beheimatet: "Die sind sehr gerne bei uns", weiß Schürlein – Marktplatz und Reithalle seien optimale Ausgangsorte für die Rallye in den altehrwürdigen Vehikeln.

Auf den "Genuss im Park" Ende Juli folgt das White Dinner am letzten Augusttag – vorausgesetzt, dass sich in diesem Jahr die Regenwolken rechtzeitig verzogen haben und die Sonne über der Hauptstraße lachen wird. Die richtig "heiße Phase" erwartet Schürlein dann im Herbst mit dem Weinfest, dem Hamburger Fischmarkt und nicht zuletzt dem Weihnachtsmarkt. Routineveranstaltungen gebe es keine, die Organisation müsse jedes Mal wieder neu aufgestellt werden, insbesondere die Absprache mit TBO, Feuerwehr, Polizei und den Hilfskräften: "Wir können die Feste und Veranstaltungen nicht alleine stemmen." 2018 ist das Sicherheitskonzept laut Schürlein übrigens hervorragend aufgegangen – dank des guten Miteinanders.