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07. August 2009
Bislang kein Ärger mit Hüftgelenken
Entwarnung in Offenburg.
OFFENBURG. Im Ortenau-Klinikum Offenburg-Gengenbach sind keine fehlerhaften Hüftgelenksprothesen eingebaut worden. Dies bestätigte Bruno Schweigert, seit 2004 Ärztlicher Leiter und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. "Seitdem ich der Ärztliche Leiter hier bin, sind keine Produkte der Firma Zimmer verwendet worden", sagte Schweigert.
Anders als das Freiburger Loretto-Krankenhaus, das mindestens 29 Patienten fehlerhafte künstliche Hüftgelenke eingebaut hatte, verwenden die Chirurgen im Ortenau-Klinikum ausschließlich Produkte der Firma Aesculap. "Was die Kollegen benutzt haben, bevor ich hier war, weiß ich nicht", so Schweigert. Der Unfallchirurg ist überzeugt von seinem Lieferanten; es sei ein guter deutscher Hersteller.
"Bisher mussten wir noch keine fehlerhaften künstlichen Hüftgelenke austauschen", sagte Schweigert. Die 29 betroffenen Patienten, denen in Freiburg eine fehlerhafte Prothese eingesetzt wurde, müssen dagegen erneut operiert werden.
Auch Bernhard Hügel, seit 2001 Chefarzt und Chirurg der St. Josefsklinik Offenburg, musste bislang noch kein fehlerhaftes Hüftgelenk durch ein neues ersetzen. Die Josefsklinik setzt ebenfalls Prothesen von Aesculap ein. "Das ist eine der alteingesessensten Firmen überhaupt", lautet die Begründung des Offenburger Chirurgen. Auch an Hügels vorherigem Arbeitsplatz in Würzburg wurde mit der Firma zusammengearbeitet.
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"Wir verwenden aber nur noch wenige Hüftgelenksprothesen – fast nur noch unfallbedingt", sagte Hügel. 30 bis 40 Prothesen sind das in der Josefsklinik jährlich. Deutschlandweit sind es jedes Jahr rund 200 000.
Autor: Britta Kuck
