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21. März 2017

Leserbriefe

  1. Verdreht und nicht mehr ordentlich befestigt: dieses Schild könnte gefährlich werden. Foto: Häring

GEFÄHRLICHES SCHILD
Wer übernimmt die Verantwortung?
Ein verdrehtes Hinweisschild und eine gebrochene Halterung hat ein Leser aus Elgersweier bemerkt und den Behörden gemeldet. Passiert ist bisher nichts.

"Am Aschermittwoch (1.März) kam ich zu Fuß über die Kreuzung Kreuzwegstraße (Elgersweier)/B 3 Richtung Elgersweier. Dabei fiel mir auf, dass das gelbe Hinweisschild (links nach Lahr, rechts nach Offenburg) um 90 Grad, vermutlich durch den Wind, gedreht wurde, so dass es für den fließenden Verkehr nicht mehr sichtbar war (siehe Foto). Die untere Halterung war gebrochen, und das Schild hing nur noch an der oberen Halterung und schwankte bei jedem Windstoß bedrohlich vor und zurück. Bedrohlich deswegen, weil sicher irgendwann wegen Materialermüdung auch die obere Halterung brechen wird.

In diesem Fall wird bei einer Windböe das Schild auf den direkt daneben verlaufenden Fuß- und Radweg geschleudert, dass dies übel enden kann, müsste jedem klar sein. Da ich nicht wusste, welche Dienststelle für eine solche Reparatur zuständig ist, rief ich das Polizeirevier in Offenburg an, mit der Bitte um Weitergabe dieser Information. Am 9. März, also 8 Tage später, war noch nichts geschehen, deswegen versuchte ich es mit der Gemeindeverwaltung Elgersweier. Es wurde versprochen, umgehend Meldung an die zuständige Stelle zu machen. Wunderbar! Scheinbar. Am Samstag 18. März – nach 18 Tagen – habe ich das anhängende Foto gemacht, es war immer noch alles beim alten. Es würde mich mal interessieren wer da pennt. Oder muss die Reparaturanweisung womöglich aus dem fernen Berlin kommen, weil es sich um ein Bundesstraßenschild handelt? Sicher sind mittlerweile schon viele ortsunkundige Pkw- und Lkw-Fahrer falsch abgebogen, das Schlimmste allerdings wäre, wenn das herunterfallende Schild Fußgänger und Radfahrer verletzen würde. Wer übernimmt dann die Verantwortung?"

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Norbert Häring, Offenburg
DER QUANTENSPRUNG

"Unausrottbar in gewissen Kreisen"
Sogar laut Duden ist der Quantensprung unter anderem ein "Fortschritt, der eine Entwicklung innerhalb kürzester Zeit ein sehr großes Stück voranbringt". Doch es gibt auch die wissenschaftliche Bedeutung des Begriffs, wie dieser ehemalige Professor der Hochschule Offenburg aufzeigt. Er ist in unserem Bericht zum Schwimmbad-Neubau (BZ vom 16. März) über ein OB-Zitat gestolpert:
Unausrottbar ist er – in gewissen Kreisen: der Quantensprung. Für Politiker wohl der größte vorstellbare, für den Physiker der kleinst mögliche Sprung in der Natur - so unvorstellbar klitzeklein. Der Quantensprung – ein Symbol dafür, dass manche Leute munter von Dingen plaudern, von denen sie keine Ahnung haben.
Dietrich May, Gengenbach

Autor: Norbert Häring, Offenburg