Offenburg

Polizeibeamte erschießen drei große freilaufende Hunde

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 11. Oktober 2017 um 12:13 Uhr

Offenburg

Vier große Hunde brechen aus noch ungeklärter Ursache aus und laufen frei über die B 33. Polizeibeamte entscheiden, drei der Tiere zu erschießen. Betäubungsgewehrschützen waren laut Polizei nicht erreichbar.

Polizeibeamte haben am Dienstagabend drei freilaufende Hunde erschossen, die nach ihrer Einschätzung eine Gefährdung für Menschen darstellten. Es habe sich laut Polizeipräsidium um größere, nicht reinrassige Tiere gehandelt – in der Art von russischen Schäferhunden. Deren Gewicht kann zwischen 50 und 90 Kilo pro Tier liegen.

Behinderungen auf Bundesstraße

Auf der B 33 sei es durch die Tiere im Bereich der Abfahrt Ortenberg zu Behinderungen und letztlich zum Stillstand des Straßenverkehrs gekommen. Nachdem Autofahrer kurz nach 22 Uhr die Polizei alarmiert hatten, trieben Beamte die vier Hunde zunächst auf einen angrenzenden Weg. Auch eine herbeigerufene Hundeexpertin habe kein gefahrloses Einfangen ermöglicht, heißt es im Polizeibericht.

Da durch die Tiere eine Gefährdung Dritter nicht ausgeschlossen werden konnte und eine Betäubung nicht möglich war, weil laut Polizeipräsidium keiner der Betäubungsgewehrschützen erreichbar war, fällten die Beamten die Entscheidung, drei der Tiere zu erschießen. Das vierte konnte in einem umzäunten Garten eingesperrt werden.

Der Besitzer der Tiere meldete sich erst am nächsten Morgen, gegen 4 Uhr früh. Wie die Hunde in Freiheit gelangen konnten, ist derzeit noch unklar.