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05. August 2012 18:14 Uhr
London 2012
Olympia-Ruderin Drygalla fühlt sich unfair behandelt
Zwei Tage nach ihrer Olympia-Abreise meldet sich Nadja Drygalla erstmals öffentlich zu Wort. Die Ruderin will ihre Karriere fortsetzen und distanziert sich von rechtem Gedankengut. Der Wirbel um die Beziehung mit einem früheren NPD-Politiker setzt ihr zu.
Die Ruderin Nadja Drygalla hat sich deutlich von rechtem Gedankengut distanziert und will auch nach der Abreise von Olympia in London ihre Karriere fortsetzen. "Natürlich möchte ich mit dem Sport weitermachen", sagte die 23-Jährige am Sonntag. "Ich wünsche mir, dass ich meine Pause in Ruhe beginne und dann Anfang September wieder anfangen kann." Nach den Sommerspielen in London soll es weitere Gespräche mit dem Deutschen Ruderverband geben.
Drygalla war nach einem Treffen mit der Teamleitung aus dem olympischen Dorf abgereist. Grund war der Wirbel um ihre Beziehung zu Michael Fischer, Direktkandidat der rechtsextremen NPD in Rostock zur Landtagswahl 2011. Im Laufe eines Gesprächs mit Michael Vesper, Chef de Mission des deutschen Olympia-Teams, habe sie vorgeschlagen, das olympische Dorf zu verlassen. "Es war meine Entscheidung", betonte sie im Vereinshaus des Olympischen Ruder-Clubs Rostock. "Mir geht es nicht gut, die letzten Tage waren ziemlich anstrengend und ziemlich überraschend."
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Ihr Freund ist nach Drygallas Darstellung seit Mai 2012 kein NPD-Mitglied mehr und habe persönlich mit dieser ganzen Sache gebrochen und sich verabschiedet, sagte die Athletin. Sie spreche sich gegen rechte Ideologie aus. "Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab."
Berichte, wonach sie auf Bildern bei einer Demonstration 2009 in Malchow zu sehen sein soll, wies Drygalla zurück: "Das bin ich nicht, das kann ich ganz klar sagen. Ich empfinde das als unfair und ungerechtfertigt."
Wegen der politischen Orientierung ihres Freundes habe sie zeitweise auch an eine Trennung gedacht. "Ich bin froh, dass ich vor den Olympischen Spielen noch einmal klar gesagt habe, dass es so nicht weiter laufen kann."
Im vergangenen Jahr war sie freiwillig aus dem Polizeidienst ausgetreten. Es habe Gespräche mit ihren Vorgesetzten gegeben, "in denen auch die Beziehung thematisiert und an meiner Loyalität gegenüber dem Polizeidienst gezweifelt wurde. Ich bin selber zu der Erkenntnis gelangt, dass es dort Konflikte gibt", sagte Drygalla. Nach Angaben von Oliver Palme, Sprecher des Deutschen Ruderverbandes, liegt ein Antrag auf Eintritt als Soldatin in die Sportfördergruppe der Bundeswehr zum 1. September derzeit auf Eis.
- Rudern: Nadja Drygalla und der Neonazi
Autor: dpa
32 Kommentare
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theresia lang
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 433
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05. August 2012 - 18:20 Uhr
Herr BM Friedrich sollte nun auch den Mund halten !
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Frank Reiger
Registriert seit: 03.07.2012
Kommentare: 766
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05. August 2012 - 18:39 Uhr
Seit Mai kein Mitglied der NPD mehr. Da war doch was: seit Mai, allerdings 1945, gab es auch keine Nazis mehr.
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Kevin Arnold
Registriert seit: 03.12.2010
Kommentare: 177
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05. August 2012 - 18:40 Uhr
Es ist in der Tat absolut unfair wegen der Verbrechen der Deutschen in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts immer gleich die Nazikeule auszupacken und Existenzen aufgrund absurder Vorwürfe zu zerstören. Irgendwann muß auch mal Schluß damit sein!
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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05. August 2012 - 19:00 Uhr
Herr Arnold: Wenn Sie den Kommentar von Herrn Reiger meinten, bin ich bei Ihnen.
Wenn nicht, hat das mit dem Geschehen eigentlich nichts zu tun.
Ansonsten laßt doch das Mädle mal in Ruhe! Was gibt es denn? Eine junge Frau, liiert mit einem Ex-NPDler, der auch wirklich mal gar nichts nazihaftes vorgeworfen werden kann. Und ein Foto von einer NPD-Demo, auf der sie angeblich sei, das aber vielerorts schon als stümperhafte Montage ermittelt wurde.
Solange Nazi-Demos von der Polizei geschützt werden, haben wir wirklich echtere Probleme als sie.
Und btw: Hier haben in verschiedenen Strängen schon manche Kommentatoren mehr rechtsradikales Zeug verzapft, als von Nadja bekannt ist. -
Martin Gruber
Registriert seit: 28.07.2011
Kommentare: 366
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05. August 2012 - 19:57 Uhr
Wenn die Geschichte so zutrifft, dann hat sich Frau Drygalla quasi intensiv und erfolgreich gegen Rechtsextremismus engagiert - da guckt Ihr aber blöd, Antifa und Springer-Presse (die beiden Hand in Hand, auch nicht gerade typisch)...
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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05. August 2012 - 19:58 Uhr
Herr Mattmüller,
alles, auf was ich raus wollte war, den Fokus auf den Menschen und die Sportlerin Nadja zu lenken.
Politisch streiten wir woanders und zu anderen Themen.
Und ob ich mich mal mit Nadja Drygalla politisch streiten muß, werden wir sehen. Bisher habe ich nichts gehört, was meinen 'Beißreflex' auslösen könnte, ganz im Gegenteil. Deshalb eben: Laßt sie einfach in Ruhe -
Peter Pellin
Registriert seit: 15.04.2011
Kommentare: 229
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05. August 2012 - 20:02 Uhr
Zitat: "Solange Nazi-Demos von der Polizei geschützt werden, haben wir wirklich echtere Probleme als sie."
Dieser Satz ist mehr als bedenklich. Will der Autor das linke und rechte Schläger wie in der Weimarer Republik aufeinander losgehen? Das ist das Letzte was uns passieren soll. Noch schützt die Polizei, so weit es geht, die demokratische Grundordnung.
Solange die NPD (leider) nicht verboten ist, müssen wie uns demokratisch mit der braunen Brut auseinandersetzen.
Wehret dem linken und rechten Aktionismus, Radikalismus, Extremismus und Terrorismus. -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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05. August 2012 - 20:20 Uhr
Herr Pellin, da haben Sie absolut recht! War auch nicht meine Intention, das zu befürworten.
Eher in dem Sinne zu verstehen, daß wir größere Probleme haben mit politischem Extremismus, als der vermeintlichen Verstrickung einer Ruderin. Und an der Ecke scheint niemand was zu machen. Na ja, und da in manchen Gegenden von Deutschland eben vor allem bzgl. des rechten Lagers.
Gut, was ich auch nicht verstehe, daß die Antifa, wenn sie es denn ernst meinen würde, in eben diesen Gegenden nicht aktiv wird. Da sind sie sich links und rechts halt ähnlich: Unglaubwürdig in ihrer politischen Position. Aus der Ferne die Ruderin abschießen, zumal mit schlecht recherchierten Informationen, ist halt bequemer.
(21, 22, 23, 24, 25 ...) ;-) -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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05. August 2012 - 20:26 Uhr
Noch ein Zusatz: Mit aktiv werden meinte ich nicht, gewalttätige Ationen. Die sind in sofern kontraproduktiv, als die andere Seite inzwischen mit weit subtileren Methoden ihren Extremismus schürt als die Antifa ... was auch Schade ist.
Puh, hier braucht man langsam ein abgeschlossenes Jurastudium, um nicht von irgendwelchen Ecken von hinten links zerlegt zu werden! ;-) -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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05. August 2012 - 20:29 Uhr
@ Herr Pellin
Ihre Aussage:
"Wehret dem linken und rechten Aktionismus, Radikalismus, Extremismus und Terrorismus."
ist schon fast "salomonisch", man kann Ihnen hierbei nur zustimmen!
Ich glaube der Darstellung von Frau Drygalla:
"Ihr Freund ist nach Drygallas Darstellung seit Mai 2012 kein NPD-Mitglied mehr und habe persönlich mit dieser ganzen Sache gebrochen und sich verabschiedet, sagte die Athletin."
Sowie:
"Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab."
nur bedingt! Herr Reiger hat vollkommen Recht wen er sagt, dass solche Leute wie Herr Fischer, der Lebensgefährte von Frau Drygalla, keine Moral haben!
Möglicherweise besteht eine gewisse psychische Abhängikeit Frau Drygallas zu Ihrem Freund! Es scheint so, wenn Sie wegen diesem Herrn und DESSEN Gesinnung Ihre Polizeilaufbahn aufgegeben hat! Und das obwohl Sie, nach eigenen Angaben, ausser Herrn Fischer, angeblich niemanden aus der Szene kannte!
Etwas verfahren die Geschichte, oder nicht? -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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05. August 2012 - 20:41 Uhr
Hallo Roman,
"Ich glaube der Darstellung von Frau Drygalla:
----------
nur bedingt! Herr Reiger hat vollkommen Recht wen er sagt, dass solche Leute wie Herr Fischer, der Lebensgefährte von Frau Drygalla, keine Moral haben!"
Ich verstehe, was Du schreibst. Aber ich finde in einem Fall wie diesem das etwas schwer nachzu'leben'. Mir entzieht sich die Vorstellung, was Menschen wie Nadja (und vielleicht auch ihr Freund) machen sollen, um sich zu distanzieren, ohne trotzdem noch Haue zu bekommen. Nach allem was man liest (ja, ja, ist auch gefiltert, weiß ich), gibt es doch nichts, was ich ihr vorwerfen könnte.
Bös gesagt: Wenn man dem Gedankengang folgt, wie Du nicht so ganz komplett ihren Aussagen zu trauen bereit bist, könnte man wahrscheinlich so um die 70% der ostdeutschen Beziehungen in Frage stellen, nach allem was man so hört. (nein, kann ich nicht belegen) -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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05. August 2012 - 20:56 Uhr
@ Hallo Roland
Rechts- und Linksextreme sind wie die extremen Religionsverfechter alle Fanatiker! Ich denke da stimmst Du mir zu!
Ich sags mal mit Voltaire:
"Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl." -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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05. August 2012 - 21:00 Uhr
Roman, da bin ich ganz bei Dir!
Ich bin mir halt nicht ganz sicher, ob das bei denen auch zutrifft, vor allem auch bei ihr. Und die NPD ist ja leider noch immer nicht verboten. Na ja, wir werden es lesen ... oder uns irgendwann mit der dürftigen Flut an Informationen abfinden müssen. -
Volker Klein
Registriert seit: 03.02.2011
Kommentare: 138
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05. August 2012 - 21:16 Uhr
Ist doch traurig, dass Drygalla sich genötigt sieht zu erklären, sich von "braunem" Gedankengut zu distanzieren. Die Dame ist zum Rudern da, was sie sich beim Rudern denkt, das ist doch völlig irrelavant. Die Gedanken sind frei oder sollten es zumindest sein. Wie kann es zu einer solchen Situation kommen? Die übergeordneten Funktionäre ließen sie nach Antifaangriffen im Regen stehen, namentlich der bündnisgrüne Michael Vesper. Solche Funktionäre sind der Skandal und in die Wüste zu schicken.
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Ilse Schmidt
Registriert seit: 31.07.2010
Kommentare: 305
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05. August 2012 - 22:28 Uhr
Was für ein Armutszeugnis für unser Land: Wir lassen der Hexenjagd freien Lauf. Wirklich, wirklich beängstigend.
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Hans-Joachim Burghardt
Registriert seit: 29.03.2012
Kommentare: 68
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05. August 2012 - 23:08 Uhr
Der Rufmord an der Drygalla ist symptomatisch für die politische Kultur in Deutschland. Und wir finden alte Bekannte im Gemenge: Die Antifa, vertreten duch die Internetseite "Kombinat Fortschritt", den NDR, aber auch die Bild. Die Olympiade, bei der sich einst die Sportler kapitalistischer, kommunistischer, islamischer Länder friedlich trafen und gegenseitig respektierten, wird nun doch noch ideologisiert.
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gabriele Knott
Registriert seit: 08.02.2012
Kommentare: 90
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06. August 2012 - 02:50 Uhr
"Wieder einmal haben sich TV-Moderatoren und Kolumnisten in einem publizistischen Rudel zusammengefunden, um gratismutig und wohlstandssicher (und selbstverständlich 80 Jahre zu spät) Hitler zu verhindern und Nazis zu jagen. ...." sehr treffliches Zitat von M. Matusssek
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/olympische-spiele-matussek-ueber-nazi-worwuerfe-an-ruderin-drygalla-a-848348.html -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2039
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06. August 2012 - 07:35 Uhr
Heute morgen beim Bäcker wurde mir schlecht, als ich die BILD-Schlagzeile sah. Sie spricht immer noch von "Naziskandal", lässt nun aber Drygalla zu Wort kommen. Bild-Kommentator Franz Josef Wagner, eine der schlimmsten Erscheinungen im deutschen Journalismus, reitet jedoch weiter auf Antifa-Linie:
"Ich frage mich, warum die junge Frau mit 23 ihr Herz, ihre Seele nicht ebenso trainiert wie ihre Muskeln und Gelenke. Ich fage mich, wie man doppelt rudern kann. Mit großen olympischen Werten ins Boot steigen und nachts mit einem Nazi ins Bett ..." -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1095
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06. August 2012 - 07:58 Uhr
Und da ist eine Frau Pau, die ihrer politischen Einstellung wegen vom Verfassungsschutz beobachtet wird, Vizepräsidentin im Bundestag.
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Martin Schmidt
Registriert seit: 10.04.2012
Kommentare: 92
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06. August 2012 - 09:10 Uhr
@Mattmüller
eigentlich müsste Franz Josef Wagner vom Verfassungschutz beobachtet werden. -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1095
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06. August 2012 - 09:34 Uhr
Wer schleudert Dreck ins ganze Land,
durch BILD und WELT allseits bekannt,
der Wagner ist's, der tolle Hecht,
liest man von ihm, wird's einem schlecht !
;;)) -
Karl Alfred Wolpert
Registriert seit: 02.03.2010
Kommentare: 1164
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06. August 2012 - 10:55 Uhr
BILD ist und bleibt das bösartige Hetzblatt, das es schon immer war. Wagner gehört angezeigt wegen seinem perfiden und rufmörderischen Kommentar. Am liebsten schlägt er ein auf Leute, die sich nicht wehren können. Da ist er sich übrigens einig mit der sogenannten "Antifa", bei der man sich manchmal fragt, was eigentlich das "anti" im Namen verloren hat.
Hoffe, Frau Drygalla wird voll rehabilitiert. -
Heiko Rudolph
Registriert seit: 07.01.2010
Kommentare: 37
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06. August 2012 - 10:57 Uhr
Nach dieser medialen Hetzjagd, angeführt von Bild, auf eine junge deutsche Ruderin und einem wild gewordenen Innenminister, welcher Aufklärung fordert (worüber eigentlich??), sehe ich für die Ruderin in Deutschland keine Möglichkeit der Fortsetzung ihrer Karriere. Die Presse wird solange gnadenlos in Ihrem Privatleben herumstochern, bis sie entnervt den Rudersport aufgibt oder auswandert.
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1095
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06. August 2012 - 11:26 Uhr
Das Ganze dann im September im Bundestag.
Mal sehen, was der CSU-Friedrich, Frau Pau oder Herr Ströbele
zu sagen haben. -
Martin Mattmüller
Registriert seit: 13.02.2010
Kommentare: 2039
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06. August 2012 - 11:43 Uhr
Bei aller Kritik an Bild: Ich möchte daran erinnern, dass eine Antifa-Webseite die Denuntiation eröffnet hat, das eher linke Radio NDR 1 den Fall aufgegriffen hat, Sportfunktionäre aufgesprungen sind und dann fast alle Medien die Naziversion kolportiert haben. Der Schaden wäre begränzt, wenn nur das bekanntermaßen ruchlose Blatt Bild die Nazikeule geschwungen hätte. [ed.]
-
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1095
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06. August 2012 - 11:49 Uhr
Herr Mattmüller, lesen Sie mal, was die liebe BILD gerade vom Sieg
von Bolt zu vermelden hat.
Er siegte, weil er wohl Hahnenklee-Extrakt geschluckt hatte. -
Gelöschter Nutzer #785503
Registriert seit: 21.07.2012
Kommentare: 21
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06. August 2012 - 13:26 Uhr
@Herr Mattmüller
"Der Schaden wäre begränzt, wenn nur das bekanntermaßen ruchlose Blatt Bild die Nazikeule geschwungen hätte."
Was nehmen Sie so ein, damit Sie zu solchen Erkenntnissen kommen?
Wenn also der NDR1 nicht berichtet hätte, der sicherlich Millionenreichweite hat und ganz Deutschland wartet nur auf die News des NDR1, und nur "Bild" das Thema aufgegriffen hätte, dann wäre alles nicht so schlimm?
Das ist ja eine tolle Einstellung. Da kann man mal sehen, was rechte Denkweise so alles anstellt... -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1095
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06. August 2012 - 14:48 Uhr
Herr Vanselow, nehmen Sie ein Beispiel an Herrn De Maiziere,[ed.]
Sie können ja mal FAZ-online aufrufen, den Artikel und die Kommentare
dazu !
Zu befürchten, dass Sie wieder rechtsextreme Gesinnung unterstellen !Q -
Martin Roller
Registriert seit: 18.02.2012
Kommentare: 160
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06. August 2012 - 22:46 Uhr
Ich halte es da wie Herr Klein: "Ist doch traurig, dass Drygalla sich genötigt sieht zu erklären, sich von "braunem" Gedankengut zu distanzieren. Die Dame ist zum Rudern da, was sie sich beim Rudern denkt, das ist doch völlig irrelavant."
Es gibt in der jüngsten deutschen Sportgeschichte genügend Beispiele von ehemaligen gezüchteten Kadersportlern, die im SED-Regime Parteigänger, SED-Mitgliedern und der "Stolz der sozialistischen Jugend Deutschlands" waren, allen voran Frau K. Witt!
Was Frau Witt von Frau Drygalla unterscheidet? Frau Witt ist bis heute überzeugte Kommunistin und wurde aber als Partei-ROTE eingedeutscht und erhielt den Absolutismus des "geeinten Deutschen Volkes". Frau Drygalla hat "nur" einen BRAUNEN Freund, der ehemals NPD-Landtags-Kandidat war.
Oder ganz banal ausgedrückt: Im Zeitalter der NSU-Verstrickungen höchster Beamter und Institutionen ein kleines blondes Bauernopfer der Entnazifizierzung... -
David Ache
Registriert seit: 14.06.2012
Kommentare: 49
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06. August 2012 - 23:54 Uhr
Man wollte einfach ein Zeichen setzen, und ich denke, dass es richtig war Fr. Drygalla abzuziehen. Rechtes Gedankengut ist gefährlich und darf in keinster Weise verharmlost werden.
-
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 743
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07. August 2012 - 00:00 Uhr
"Es gibt in der jüngsten deutschen Sportgeschichte genügend Beispiele von ehemaligen gezüchteten Kadersportlern, die im SED-Regime Parteigänger, SED-Mitgliedern und der "Stolz der sozialistischen Jugend Deutschlands" waren, allen voran Frau K. Witt!"
Nun, die gab es auch im politischen Umfeld. Und eine davon ist Kanzlerin!
"Was Frau Witt von Frau Drygalla unterscheidet? Frau Witt ist bis heute überzeugte Kommunistin und wurde aber als Partei-ROTE eingedeutscht und erhielt den Absolutismus des "geeinten Deutschen Volkes"."
Siehe oben, und zwar noch besser!
"Frau Drygalla hat "nur" einen BRAUNEN Freund, der ehemals NPD-Landtags-Kandidat war.
Oder ganz banal ausgedrückt: Im Zeitalter der NSU-Verstrickungen höchster Beamter und Institutionen ein kleines blondes Bauernopfer der Entnazifizierzung..."
Tja, und jetzt wird's heikel: Ehe der Herr Mattmüller wieder den Finger des 'Rechtskonservativismus' hebt: Wen entnazifizieren wir denn? All die alten Schergen, die, so sie heute noch leben, immer noch aktiv sind? Haben wir jemals wirklich entnazifiziert? Mit aller Konsequenz? In allen Ebenen? Da kommen mir Zweifel, wenn heute noch Kriegsverbrecher aus WK II irgendwo ausgegraben werden, die die ganzen Jahre unbehelligt haben ihren Alltag leben können! Noch nicht mal irgendwo versteckt!
Und die waren untätig? Die haben alle nur noch Tee getrunken? Die haben niemals auch nur ein bißchen am neuen Selbstverständnis des 'Rechtskonservatismus' mitgewirkt?
Sorry, das glaube ich nicht und die Sprache, bzw. die Rhetorik der das Verteidigenden spricht eine andere Sprache! -
Udo Feller
Registriert seit: 08.06.2009
Kommentare: 52
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20. August 2012 - 08:34 Uhr
Was ist schlimm daran, mit jemanden befreundet zu sein, der Parteimitglied ist? Man kann sicherlich trefflich darüber streiten, da es hierzu vielerlei Meinungen gibt. Nur- so lange eine Partei in dieser Republik nicht verboten ist, sollten Verbandsfunktionäre nicht so tun, als seien sie die "Saubermänner der Nation" und sich selbst in den Stand erheben, der womöglich über unserem Verfassungsgericht steht.
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