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18. Februar 2010

KURZ UND BÜNDIG

Skispringer Martin Schmitt aus Freiburg hat mit einer überragenden Bestweite Medaillenhoffnungen für das Springen am Samstag geweckt. Schmitt segelte im zweiten Durchgang auf 145 Meter. Mit weniger Anlauf schafften Andreas Kofler (142,5) und Thomas Morgenstern (beide Österreich/141,5) ebenfalls große Weiten. "Ich hoffe, dass es auf der Großschanze noch ein Stück weiter für mich nach vorn geht. Aber ich muss perfekte Sprünge zeigen", sagte Schmitt. Michael Uhrmann (Rastbüchl) hatte Probleme und landete in seinem besten Versuch bei 129 Metern. Michael Neumayer (Berchtesgaden) flog auf 137,5 Meter. Andreas Wank (Oberhof) schaffte 133,5 Meter, Pascal Bodmer (Meßstetten/Stegen) 133. Beide kämpfen um das letzte freie Ticket für die Entscheidung am Samstag.

Trauer um einen Landsmann, Wut auf die Olympia-Organisatoren: Rund 2000 Menschen haben in der georgischen Hauptstadt Tiflis dem jungen Rennrodler Nodar Kumaritaschwili das letzte Geleit gegeben. Bei der Ankunft des Sargs in seinem Heimatdorf spielten sich herzzerreißende Szenen ab. "Warum habe ich Dich überlebt", rief seine Mutter Dodo Karazischwili und warf sich weinend auf den in eine georgische Flagge gehüllten Sarg. Der erst 21-jährige Kumaritaschwili war am Freitag auf der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler beim Training für die Winterspiele tödlich verunglückt. In dem 1500-Einwohner-Dorf Bakuriani etwa 170 Kilometer westlich von Tiflis soll Kumaritaschwili am Samstag in einem Gedenkakt im Hof einer orthodoxen Kirche beigesetzt werden. 

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Autor: dpa/sid