Vier Bewerber aus Europa

dpa

Von dpa

Sa, 31. März 2018

Olympische Spiele

Insgesamt sechs Städte wollen Olympia 2026 ausrichten.

FRANKFURT (dpa). Europa startet das Rennen um die Olympischen Winterspiele 2026 mit vier Bewerbern. Vor dem offiziellen Meldeschluss an diesem Samstag haben die Nationalen Olympischen Komitees aus Italien und Österreich die Absichtserklärungen für Turin/Mailand und Schladming/Graz an das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach Lausanne geschickt, teilten beide nationalen Verbände am Donnerstag mit. Zuvor hatten Sion/Schweiz, Stockholm/Schweden sowie Calgary/Kanada und Sapporo/Japan angekündigt, sich bewerben zu wollen.

Die Session des Internationalen Olympischen Komitees wird im September 2019 in Mailand entscheiden, welcher Kandidat den Zuschlag für die Winterspiele in acht Jahren erhält. Zunächst beginnt eine Phase des Dialogs zwischen den Interessenten und dem IOC, bevor im Oktober die ernsthaften Kandidaten für 2026 ausgewählt werden. Peking ist 2022 Austragungsort der nächsten Winterspiele.

Unter den Interessenten für 2026 waren drei in der Vergangenheit bereits Olympia-Städte: Turin (2006), Calgary (1988) und Sapporo (1972). Österreich hat sich bislang siebenmal um Winterspiele beworben – für 1964 und 1976 jeweils in Innsbruck erfolgreich. Die Schweiz war 1928 und 1948 jeweils mit St. Moritz Olympia-Ausrichter.