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07. Februar 2012

POLIZEINOTIZEN

Türsteher verletzt

OFFENBURG (BZ). Eine Menge zu tun hatte am Sonntag das Polizeirevier. Am Sonntagfrüh wurden zwei Türsteher eines Clubs in der Hauptstraße von zwei Unbekannten mit Reizgas besprüht. Anschließend flüchteten diese. Beide Türsteher hatten daraufhin starke Schmerzen in den Augen und wurden an Ort und Stelle ärztlich behandelt. Einer von ihnen musste stationär im Klinikum aufgenommen werden. Warum die Unbekannten die Tat verübten, ist noch nicht geklärt. Keine zehn Minuten später musste eine Streife zu einem Familienstreit in die Südweststadt fahren. Ein 36-Jähriger verprügelte seine ehemalige Freundin in deren Wohnung. Die Frau konnte aus der Wohnung flüchten und bei einer Bekannten unterkommen. Am Sonntagnachmittag wurde ein 37-jähriger Mann Opfer von Faustschlägen und Tritten. Der Mann war zu Fuß in der Nordoststadt unterwegs, als er von drei jungen Männern mit Fahrrädern eingeholt wurde. Zwei stiegen ab und schlugen auf den 37-Jährigen ein. Der dritte schaute dem Ganzen aus einer gewissen Entfernung zu. Als andere Personen auf die Sache aufmerksam wurden, verständigten sie die Polizei. Anschließend verschwanden alle drei. Einer der Schläger soll der Sohn der Lebensgefährtin des 37-Jährigen sein.

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Schlägereien

OFFENBURG-WALTERSWEIER (BZ). Samstag- und Sonntagnacht kam es zu drei Körperverletzungen im Umfeld einer Diskothek. Zunächst wurde das Polizeirevier um Hilfe gebeten, da sich eine Schlägerei vor dem Gebäude ereignet hatte. Als die Beamten eintrafen, befanden sich nur noch die Geschädigten vor Ort. Einer von ihnen musste zur ambulanten Behandlung ins Klinikum eingeliefert werden. Von den Schlägern fehlt bisher jede Spur. Die nächste Körperverletzung ergab sich im Eingangsbereich. Zwei Männer wollten unbedingt in die Diskothek hinein, was ihnen durch die Türsteher verwehrt wurde. Im Laufe des Disputs wurde Pfefferspray eingesetzt. Eine weitere unbekannte Person mischte sich ein, versetzte dem Wortführer einen Faustschlag ins Gesicht und flüchtete. Auch die dritte Körperverletzung geschah durch den Einsatz von Pfefferspray: Ein Türsteher hatte damit einen Gast aus der Diskothek befördert. Dieser musste sich im Klinikum die Augen ausspülen lassen.

Viel Alkohol im Spiel

OFFENBURG-ZELL-WEIERBACH (BZ). Die Beamten des Polizeireviers hatten beim Reblandtreffen mit viel Arbeit gerechnet, deshalb richteten sie eine Sonderwache im Narrendorf ein. Zwischen 19 Uhr am Samstagabend und 3 Uhr nachts gab es für die Beamten einiges zu tun. Bereits gegen 21 Uhr traf eine Zivilstreife auf ein 16-jähriges Mädchen, das einen stockbetrunkenen Eindruck machte. Ein Alco-Test bestätigte diesen. Nachdem das Mädchen von den Eltern abgeholt worden war, setzte die Streife ihren Rundgang fort und fand gleich erneut einen Grund einzuschreiten. Wieder war es ein Mädchen, das den Beamten auffiel: Es hatte eine Wodka-Flasche in der Hand. Auch sie war erst 16 Jahre alt und war ebenfalls betrunken. Wieder durften die Eltern ihr Kind abholen. Die Wodka-Flasche wurde ausgeschüttet. Die Beamten wurden zudem öfters zur Hallentür gerufen, da beim Einlass offensichtlich getrickst wurde. Viele Jugendlichen liehen sich Personalausweise von jungen Erwachsenen aus, um ihr wahres Alter zu kaschieren um Zutritt zu bekommen. Die Jugendlichen durften wieder umkehren, die Papiere wurden sichergestellt und konnten am nächsten Tag beim Polizeirevier abgeholt werden. Der nächste Einsatz galt erneut einem 16-jährigen Mädchen, welches ebenfalls unter Alkoholeinfluss stand. Auch ein 19-jähriger Mann fiel der Streife wegen seiner Alkoholisierung auf. Ein 24-Jähriger war so betrunken, dass er mehrfach zu den Boden stürzte und sich hierbei verletzte. Eine Schlägerei bildete kurz nach 3 Uhr den Abschluss. Hier gab es zwei Leichtverletzte. Die Helfer des Roten Kreuzes hatten 18 Einsätze, darunter waren viele Personen, welche sich an den herumliegenden Scherben verletzt hatten.

Sauberes Narrentreffen

OFFENBURG (BZ). Der Offenburger Narrentag am Samstag stellte für die Polizei keine allzu schwierige Aufgabe dar. Da der Umzug im Bereich der Wilhelmstraße startete, waren zunächst Sperrmaßnahmen und Verkehrsregelungsmaßnahmen durch eine Streifenbesatzung notwendig. Diese Maßnahmen verliefen problemlos, so dass die Streife nach getaner Arbeit wieder das Alltagsgeschäft übernehmen konnte. Auch die Fußstreifen im Innenstadtbereich meldeten keine besonderen Zwischenfälle.

Autor: bz