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19. Juli 2012
Familiendrama in Frankreich
Fünf Tote in Auxerre.
PARIS/AUXERRE (dpa). Ein Familienvater aus Frankreich hat nach ersten Erkenntnissen der Polizei seine beiden Töchter sowie Frau und Schwiegermutter getötet. Er selbst wurde in der Garage seines Hauses erhängt aufgefunden. Alles deutete auf Suizid hin. Die Leichen der Mädchen sowie die ihrer Mutter wiesen Stichwunden auf, teilte am Mittwoch die Staatsanwaltschaft in Auxerre mit. Die Großmutter der Kinder wurde offensichtlich erstickt.
Völlig unklar blieb zunächst das Tatmotiv. Ermittler zogen berufliche Probleme des Vaters in Erwägung. Der Techniker hatte allerdings als Wartungsfachmann für Geldautomaten eine feste Stelle. Ein Abschiedsbrief, der die Tat hätte erklären können, wurde nicht gefunden. Als mögliche Tatzeit gilt das Wochenende. Eine gerichtsmedizinische der Leichen soll nun bis zu diesem Donnerstag Hinweise auf den genauen Tathergang liefern.
Die Staatsanwältin korrigierte erste Altersangaben zu den beiden Mädchen, die sechs und elf Jahre alt waren. Die Familie galt in der Nachbarschaft als diskret und unauffällig. Entdeckt wurden die fünf Leichen am Dienstagabend im Wohnhaus der Familie in der zentralfranzösischen Kleinstadt Auxerre.
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Autor: dpa



