Festnahmen wegen Sklaverei

afp

Von afp

Do, 15. Februar 2018

Panorama

Razzien nördlich von London.

LONDON (AFP). Bei Razzien nördlich von London sind 15 Menschen wegen "moderner Sklaverei" festgenommen worden. Bei dem Großeinsatz in Milton Keynes wurden am Dienstag zudem 36 mögliche Opfer von Menschenhandel gerettet, wie die britische Polizei am Mittwoch mitteilte. Insgesamt 180 Beamte seien an den Razzien beteiligt gewesen. Die Polizei ging nach eigenen Angaben gegen eine Verbrecherbande vor, die in illegale Geschäfte, Sklaverei und Drogenhandel verstrickt gewesen sein soll. Die Razzien wurden demnach in fünf Autowaschanlagen sowie in 20 Privatwohnungen vorgenommen. Dabei seien 30 mutmaßliche Sklaverei-Opfer gefunden worden, hieß es. Unterstützt wurden die Ermittler von der belgischen Polizei. Diese habe vor den Razzien in Milton Keynes sechs Menschen aufgegriffen, die offenbar verkauft werden sollten. Darunter waren nach Polizeiangaben ein 16-jähriger und ein 18-jähriger Junge.