MENSCHEN

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Von dpa

Fr, 13. April 2018

Panorama

Opfer von Sexismus

Christian Ulmen (42), Schauspieler, fühlt sich als Vater zuweilen sexistisch behandelt. "Wenn ich zu einem Meeting nicht kommen konnte, weil das Kind krank war, wurde mir schon signalisiert, dass das doch der Job der Frau sei", sagte Ulmen in Zeit Spezial. Auch zum Sexismus in der Unterhaltungsbranche äußerte er sich: "Wenn ich höre, in welcher Form männliche Produktionsverantwortliche oder Chefs kleiner Sender über weibliche Kollegen reden, dann realisiere ich mitunter schon, dass Sexismus immer noch alltäglich ist. Das muss sich ändern."

Ist gerne gestorben

Daniel Brühl (39), Schauspieler, hat sich als Kind oft tot gestellt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. "Bis hin zum ausgesteckten Fön in der Badewanne! Ich fand die Reaktionen spannend. Zu sehen, ob meine Performance klappt", sagte er der Cosmopolitan. "Das Gleiche beim Cowboyspielen mit meinem Vater: Erschossen zu werden, fand ich am coolsten. Das Hinfallen, Zucken, leblos dazuliegen." Der Kosename seiner Mutter für ihn sei "Mosca Azul" (Schmeißfliege). "Weil ich eine penetrante Nervensäge bin."