Saharastaub in Griechenland

dpa

Von dpa

Di, 17. April 2018

Panorama

34 Grad und 100 Meter Sicht.

ATHEN/PATRAS (dpa). Warmer und starker Südwestwind zusammen mit feinem Staub aus der Sahara machen den Menschen im Westen Griechenlands sowie in Athen und auf zahlreichen Inseln der Ägäis seit drei Tagen das Leben schwer. Auf der Halbinsel Peloponnes brachen außerdem Brände aus. Dort hätten die Thermometer am Wochenende 33,9 Grad Celsius erreicht, teilte das Wetteramt in Athen am Montag mit. Viele Menschen litten unter Atemwegbeschwerden weil die Winde dichten Staub aus der Sahara brachten. Die Sicht war wegen des Staubs auf wenige hundert Meter beschränkt. Der griechischen Feuerwehr und freiwilligen Helfern gelang es am Montagmorgen, einen Großbrand nahe Olympia auf Peloponnes mit Hilfe von Lösch-Hubschraubern und Flugzeugen unter Kontrolle zu bringen, wie der Bürgermeister der Region Dionýsis Balioúkos im griechischen Rundfunk sagte. Der Zivilschutz riet den Menschen, keine schwere Arbeit zu verrichten. Das Phänomen soll bis Mittwoch dauern.