Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

18.547 Bitcoins geklaut

Bitcoin-Börse Bitcoinica wurde gehackt

Wer im Internet mit der virtuellen Währung Bitcoins bezahlt, sollte jetzt aufmerksam weiter lesen. Denn der Bitcoin-Börse Bitcoinica wurden 18.547 Bitcoins gestohlen.

  1. Bitcoin-Börse Bitcoinica wurde gehackt Foto: IDG

Bitcoins sind eine freie, digitale Währung, die mit Hilfe eines Open-Source-Programms erstellt werden. Auf bestimmten Webseiten können Sie mit Bitcoins bezahlen und sogar Poker spielen. Doch genauso wie man Ihnen richtiges Geld stehlen kann, kann man auch Bitcoins entwenden. Das ist nun der Bitcoin-Börse Bitcoinica passiert.

Wie Bitcoinica mitgeteilt hat, wurde der Server, der Bitcoins erzeugt, gehackt. Der oder die Diebe stahlen bei ihrem Angriff 18.547 BTC (Bitcoins), was zirka 67.212 Euro entspricht. Die Untersuchung des Hackerangriffs sei in vollem Gange. Alle Aktivitäten von Bitcoinica seien derzeit eingestellt, der Server ist abgeschaltet. Die Masse der bei Bitcoinica hinterlegten Bitcoins seit nicht gestohlen worden. Bitcoinica will für den Schaden gerade stehen, den Nutzern soll kein Schaden entstehen beziehungsweise es wurden nach derzeitigem Kenntnisstand keine Bitcoins von Nutzern sondern nur von Bitcoinica gestohlen.

Werbung

Problematisch: Die Datenbank von Bitcoinica wurde ebenfalls gehackt. Die dabei erbeuteten Passwörter sollten trotzdem sicher sein. Trotzdem sollten alle bei Bitcoinica hinterlegten Passwörter geändert werden. Die bei Bitcoinica hinterlegten Dokumente seien trotz des Datenbank-Hacks sicher und würden sich auf anderen Servern befinden. Die in der Datenbank hinterlegten persönlichen Nutzerdaten (Benutzername, Mailaccount) könnten allerdings für Phishing-Angriffe verwendet werden. Deshalb sollten Nutzer in nächster Zeit besonders misstrauisch sein, wenn sie Mails erhalten, die an ihre bei Bitcoinica hinterlegte Mailadresse adressiert sind.

© IDG / In Zusammenarbeit mit pcwelt.de

Autor: Hans-Christian Dirscherl