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01. Februar 2012
Alternativen zur B-3-Umfahrung werden gesucht
Verkehrsgipfel in Schallstadt.
REGION BATZENBERG (tab). Nach zweieinhalb Stunden Aussprache kam der Vorschlag: In den kommenden zwölf Monaten sollen mit allen Betroffenen Alternativen zur Schlingenlösung und damit zur geplanten B-3-Ortsumfahrung erarbeitet werden. Das ist das Ergebnis des Vor-Ort-Termins mit Gisela Splett, Staatssekretärin im Verkehrsministerium des Landes, gestern Nachmittag in Schallstadt.
Die Runde deren, die zu diesem öffentlichen Treffen gekommen waren, war groß: Regierungspräsident Julian Würtenberger, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, die Bürgermeister von Schallstadt, Ebringen, Ehrenkirchen, Pfaffenweiler und Bad Krozingen, Vertreter der drei Bürgerinitiativen, Landtags- und Bundesabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und SPD, Vertreter von Umweltschutzverbänden und nicht zuletzt über 100 Bürger aus den betroffenen Gemeinden.In einer konstruktiven und von vielen Seiten gelobten Atmosphäre wurden die verschiedenen Argumenten gegen eine Umfahrung vorgebracht, aber auch auf den bestehenden Planfeststellungsbeschluss zur L 125 verwiesen und auf die Belastung der B 3-Anwohner aufmerksam gemacht. Dabei zeigte sich, dass die Mehrheit der Anwesenden den Bau der Umfahrung für die falsche Lösung des Verkehrsproblems am Batzenberg hält. Viel eher könne ein Verkehrslenkungskonzept der Region Entlastung bringen. Ein solches soll nun unter der Federführung des Regierungspräsidiums Freiburg und im Gespräch mit allen Beteiligten erarbeitet werden. Die BZ berichtet in ihrer Donnerstagsausgabe ausführlich über das Treffen und die Stellungnahmen.
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Autor: tab
