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27. Februar 2010

Begeisterter Bienenzüchter

Erwin Pfefferle wird 80.

  1. Erwin Pfefferle Foto: Franz Hilger

PFAFFENWEILER (hi). Morgen, am 28. Februar, wird Erwin Pfefferle 80 Jahre alt. Der Jubilar wurde in Münstertal geboren und ist dort aufgewachsen. Er war der Älteste von zehn Geschwistern und so musste er schon als junger Mann mit zum Unterhalt der Familie beitragen. "Ich war fünfzehn Jahre alt, als der Krieg zu Ende war" erzählte er. In der Bürstenfabrik in seiner Heimatgemeinde fand er eine Arbeitsstelle. Vierzehn Jahre war er dort beschäftigt, dann wechselte er zur Firma Gubor. Er besuchte Weiterbildungskurse und wurde dann technischer Angestellter. 1973 wechselte er zum Werk Müllheim und übernahm die Aufgabe des Produktionsleiters für die Pralinen- und Tafelherstellung. "20 Jahre bin ich nach Müllheim zur Arbeit gefahren". Als junger Mann hat er Fußball gespielt, doch er musste dies bald aufgeben, da er zu unregelmäßigen Zeiten gearbeitet hat und somit nicht regelmäßig ins Training kommen konnte. Freudig erinnert er sich, dass er vor 42 Jahren mal in einer Pfefferle-Mannschaft gespielt hat, diese bestand aus ihm und seinen sieben Brüdern, sowie dem Ehemann einer Schwester, der auch Pfefferle heißt, und deren zwei Söhnen. "Nur einer von uns war kein aktiver Fußballer, den stellten wir ins Tor".

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Erwin Pfefferle heiratete eine Frau aus Pfaffenweiler, vier Jahre lebte das Paar in Münstertal dann siedelten sie in das Heimathaus der Frau. "Es war nie geplant, dass wir mal ins Schneckental ziehen, aber die Schwiegermutter war allein und so haben wir das Haus übernommen" so der Jubilar. Er fand bald Freunde im Dorf, hat sich gut eingelebt und sich auch mit dem Rebbau vertraut gemacht. Immerhin hatte er anfangs ein Hektar Reben zu bearbeiten.

Seit vierzehn Jahren gehört er zu den Bienenzüchtern der Gemeinde, ein Hobby, das ihm viel Freude macht. Einige Jahre war er aktiv in der Seniorengruppe der Trachtentanzgruppe. Mit diesem Verein unternahm er eine Reise in die Partnergemeinde Jasper. Er ist passives Mitglied in der Batzenberger Winzerkapelle, im VfR und im Turnverein. Zu den vielen Gratulanten, die morgen ins Haus Pfefferle kommen, gehören auch eine Tochter und zwei Söhne mit ihren Partnern und vier Enkel.

Autor: hi