Von Gaube bis Neubau

Ralph Fautz

Von Ralph Fautz

Di, 31. Juli 2018

Pfaffenweiler

Gemeinderat Pfaffenweiler genehmigt mehrere Baugesuche.

PFAFFENWEILER (fau). Zu vier Baugesuchen hatte der Gemeinderat sein Einvernehmen zu erteilen. Alle wurden gebilligt, eines intensiver diskutiert.

Bei einem Haus im Steinbruchweg sollte der Wintergarten erneuert und eine Dachgaube errichtet werden. Die Gaube ist größer geplant als eigentlich vorgeschrieben. Die Länge einer Gaube dürfe maximal der Hälfte der Länge des Hauses entsprechen, erklärte Bürgermeister Dieter Hahn. Gestalterisch sei sie zu akzeptieren und im Sinne der Nachverdichtung auch wünschenswert. Dass auf dem Dach nach energetischer Sanierung eine Photovoltaikanlage errichtet werden soll, begrüßten die Räte. Sie erteilten ihr Einvernehmen daher ohne Gegenstimmen.

Der Neubau einer Doppelhaushälfte in der Staufener Straße war diskussionslastiger. Konkret ging es um die fünf Stellplätze des Hauses mit drei Wohneinheiten: Inwieweit würden Rettungswege durch ihre Benutzung beeinträchtigt und wie würden sie angefahren? Die Verwaltung gibt diese Frage zur Prüfung an das Landratsamt weiter. Die geplante Doppelhaushälfte überragt die Traufhöhe um 78 Zentimeter und die Kniestockhöhe um 42 Zentimeter. Diese und zwei kleinere Anbauten brauchten eine Befreiung durch den Rat, die dieser bei zwei Enthaltungen erteilte. Neben den Kfz-Stellplätzen sind auch fünf Fahrradstellplätze vor dem Haus vorgesehen.

Auch im Sinne der Nachverdichtung wurde der Bauantrag zum Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in der Straße Auf dem Rain einstimmig genehmigt.

Ebenfalls einstimmig wurde einem weiteren Baugesuch das Einvernehmen erteilt, der Sanierung zweier Häuser mit Neubau eines Zwischenbaus und Anbau einer Doppelgarage in der Weinstraße. Das schmale Grundstück stelle, so Bürgermeister Dieter Hahn, eine Herausforderung für Planer und für Bauherren dar. Die Erschließung erfolge über die Weinstraße, der Hasenweg sei bisher noch keine Erschließungsstraße. Die geplante Bebauung stünde dem aber in Zukunft nicht im Wege. Das Bauvorhaben sei noch nicht komplett durch das Landratsamt geprüft, so Hahn. Die Datengrundlage sei für den Rat für die Entscheidungsfindung aber ausreichend.