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18. Juli 2012 18:48 Uhr
Mülltrennung
Plastikschuhe und Autofelgen sollen künftig in die gelbe Tonne
Mülltrenn-Muffel werden bald noch mehr ächzen: Wenn die Wertstofftonne den gelben Sack ersetzt, wird dort noch mehr Abfall entsorgt als bisher – etwa Badelatschen und Spielzeug aus Plastik.
Die Deutschen sollen noch mehr Müll trennen. Künftig sollen Kunststoffe und Metalle aller Art in den gelben Säcken entsorgen, die dann Wertstofftonnen heißen. Ein entsprechendes Gesetz solle noch in dieser Legislaturperiode fertig werden, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier am Mittwoch.
Die gelben Säcke und gelben Tonnen gibt es in Deutschland seit Beginn der 1990er Jahre. Eingeführt wurden sie auf Initiative des damaligen CDU-Umweltministers Klaus Töpfer. Zwei Ziele will man erreichen: Umweltschäden reduzieren und teure Rohstoffe zurückgewinnen. Die Behälter dienen dazu, Verpackungen aus Kunststoff und Metall zu sammeln, die beispielsweise Lebensmittel umhüllen. Daneben gibt es getrennte Container für Papier und Glas. Sie sollen auch weiter auf diese Weise gesammelt werden.
Nach Altmaiers Willen sollen zukünftig im gelben Sack beispielsweise Plastikschuhe und Kinderspielzeug aus Kunststoff landen. Auch alte Autofelgen oder die Reste des stählernen Wohnzimmerregals sollen dort hinein. Nichts ändern soll sich hingegen beim Elektroschrott. Ausrangierte Stereoanlagen, Mikrowellen und Föhne muss man weiterhin zu den kommunalen Recyclinghöfen bringen. Gleiches gilt für Mobiltelefone. Die Frage des Recyclings der enthaltenen Seltenen Erden will der Minister später lösen.
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Offen lässt Altmaier einstweilen die spannende Frage, wer Herr über die Wertstofftonnen sein wird. Heute sammeln und verwerten zwei Gruppen von Unternehmen den Müll – einerseits die öffentlichen Firmen der Kommunen, andererseits die privaten Entsorgungsbetriebe, die unter anderem das Duale System tragen. Ebenso wenig geregelt ist das Problem der Finanzierung. Die neue Kunststoff- und Metallsammlung erfasst mehr Materialien als heute, die sich größtenteils nicht gewinnbringend verwerten lassen. Altmaier überlegt deshalb, die Produktverantwortung der Hersteller auszudehnen. Das könnte bedeuten, dass beispielsweise Produzenten von Kinderspielzeug Gebühren an die Entsorger zahlen müssten, um sich an deren Recyclingkosten zu beteiligen.
Ob die gegenwärtigen Müllgebühren steigen oder sinken, lässt sich gegenwärtig schwer sagen. Nach eigenem Bekunden hat Altmaier die wichtigen Fragen erst einmal offen gelassen, weil er darüber eine Debatte mit den Firmen, Verbänden und Bundesländern führen will.
- Breisgau-Hochschwarzwald: Falscher Müll im Gelben Sack
Autor: Hannes Koch
34 Kommentare
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Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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18. Juli 2012 - 19:37 Uhr
Noch ne Mülltonne vor dem Haus... Spitze!
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Chris Strohut
Registriert seit: 06.07.2012
Kommentare: 3
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18. Juli 2012 - 21:26 Uhr
Deutschland rettet die Welt ........ in allem !!
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Verena Müller
Registriert seit: 22.06.2011
Kommentare: 55
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18. Juli 2012 - 21:30 Uhr
lieber noch ne Tonne als so dünne Säcke, die dauernd aufreissen (schon wenn man sie nur anpustet) und man den Müll dauernd von den Straßen aufsammeln darf...
ich finds nicht verkehrt... -
Manuel Bär
Registriert seit: 13.08.2009
Kommentare: 105
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18. Juli 2012 - 21:39 Uhr
Lieber heute als morgen die gelbe Tonne!!! Die gelben Säcke sind absolut unzumutbar, die gehen schon vom Anschauen kaputt!
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Gelöschter Nutzer #793088
Registriert seit: 16.11.2009
Kommentare: 562
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18. Juli 2012 - 21:46 Uhr
Getrennt sammeln - vereint Deponieren.
Das duale System existiert ja nur noch deshalb, damit sich viele Unternehmen bereichern können, denn eigentlich hat Deutschland die besten vollautomatischen Müll-Trennungsanlagen der Welt. Nur sind die so wenig ausgelastet, das wir es uns erlauben können den süd-italienischen Müll hierer karren zu lassen um ihn zu trennen und die Komponenten entweder zu recyceln oder zu verbrennen
Der Depp ist übrigens wieder der deutsche Konsument, denn wir zahlen für jedes Produkt mit dem dualen Symbol mehr (oder glaubt jemand ernsthaft, dass die Hersteller-Firmen die Zahlungen an die Entsorger nicht an den Endkunden weiter geben?).
:-D -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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18. Juli 2012 - 21:56 Uhr
@ Manuel Bär
"Die gelben Säcke sind absolut unzumutbar,......"
Aus dem politischen Blickwinkel gesehen stimme ich Ihnen 100%ig zu!
;-)) -
Volker Morstadt
Registriert seit: 10.08.2009
Kommentare: 415
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18. Juli 2012 - 22:11 Uhr
Die gelben Dünnsäcke werden dicker, wenn man 2 ineinandertut.
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Dietrich Völker
Registriert seit: 11.05.2010
Kommentare: 146
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18. Juli 2012 - 23:19 Uhr
Ueber den Unfug mit dem gelben Sack, der immer instabiler wird, bin ich auch veraergert. Letztlich koennen auch Verbundverpackungen Inhaltsreste haben, ueber die sich Marder, Ratten, Maeuse freuen. So gesehen, ist die Tonne zwar auch kein Schmuckstueck vor der Tuer, aber traegt zur Vermeidung von Ungeziefer bei.
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Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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19. Juli 2012 - 07:13 Uhr
Man sollte Herrn Altmaier mal fragen, welche Felgengröße in diese Tonne passen soll. Oder fährt er einen alten Mini mit 10"-Felgen? ;)
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Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 07:45 Uhr
Warum sind denn die gelben Säcke mittlerweile so dünn? Ganz einfach: Als diese noch dicker waren, haben viele Idioten die Säcke für alles mögliche benutzt (Sachen im Keller einlagern, als Kleidersack beim umziehen, Einkaufstüten, ect.). Da die Kommunen aber nur eine bestimmte Anzahl von Säcken vom Dualen System kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und den Mehrbedarf teuer nachkaufen mussten, wurden die Säcke halt dünner um "Mißbrauch" zu minimieren. Ergo: Der dämliche Konsument hat sich wieder selbst beschissen und muss, zu Recht, jetzt mit denn dünnen Säcken leben...... Denn seit die Säcke dünner sind, geht die Anzahl der verbrauchten (ausgegebenen) Säcke rapide zurück, warum wohl ;-)........ (Nein, die Leute schmeissen nicht mehr in die Schwarze tonne, bevor die Schlaumeier wieder mit sowas kommen)
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Bernice Bacheberle
Registriert seit: 27.02.2010
Kommentare: 2017
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19. Juli 2012 - 08:35 Uhr
Gelbe Säcke sind besonders ärgerlich, wenn die Katzen der Nachbarschaft nach den Fischkonserven suchen, trotz dem doppelten Sack.
Außerdem werden Gelbe Säcke, die am Straßenrand bereitliegen, häufig vom Wind in die Fahrbahn geblasen.
Deshalb hat die Gelbe Tonne durchaus Vorteile.
Warum wir überhaupt den Müll trennen sollen, ist aber die Frage, da moderne Trennsysteme dies fehlerlos besser können als jeder noch so engagierte Bürger. -
Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 809
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19. Juli 2012 - 08:49 Uhr
Die gelben Säcke sind der letzte Müll. Dauernd sind sie kaputt, wenn man mal was Festes hineindrückt, oder Nachbars Katze oder der Marder sucht nach Abendessen oder einem Mitternachts-Snack. Von daher fände ich eine gelbe Tonne schon besser, wenn sie auch wieder Platz braucht.
Diese müsste dann allerdings öfters geleert werden als bisher die Säcke.
@Herr Ebert
Zu ihrer Beruhigung: In die gezeigten gelben Tonnen (sind so gross wie unsere Papiertonnen, passt ohne Probleme eine 18" Felge (sogar drei, aber wirklich nur die Felge). Hab ich zum Transportieren der Sommerreifen schon mal probiert. Wer allerdings montiert zuhause schon den Reifen von der Felge? -
Dieter Haury
Registriert seit: 17.02.2010
Kommentare: 36
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19. Juli 2012 - 09:08 Uhr
Warum nicht alles in eine Tonne ? Glaubt nur nicht das Märchen von der Mülltrennung. Es kommt sowieso alles in die Verbrennungsanlagen, die müssen ja ausgelastet sein.
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Manni Fischer
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 809
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19. Juli 2012 - 09:13 Uhr
@Herr Haury,
weil -zumindest bisher- die gelben Säcke noch kostenlos sind. Wobei ich denke, dass mit der Einführung der gelben Tonne auch damit Schluss ist. -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 09:32 Uhr
@ Herr Haury: Bitte belege Sie ihre Aussage, dass der komplette Inhalt der gesammelten Säcke in die müllverbrennungsanlage kommt. Oder war Ihr kommentar wieder irgentein dahergeschriebenes Halbwissen das sie sich aus dem Internet gezogen haben? richtig ist: Nicht Wiederverwendbarere "Fehlbefüllung" welche nicht der wiederverwendung zugeführt werden kann (gebrauchte Windeln ect.) werden aussortiert und zur thermischen Behandlung in die Müllverbrennungsanlagen verbracht. In der Vergangenheit hat es sicher auch schwarze Schafe gegeben, welche die Säcke z.B. nach Afrika verbracht haben. Dies war aber, wie geschrieben, in der Vergangenheit. Da kann man genausogut behaupten, dass Ostdeutschland immer noch eine sozialistische Staatsform besitzt. War ja früher so......
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Charles David
Registriert seit: 19.07.2012
Kommentare: 68
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19. Juli 2012 - 09:33 Uhr
Stellt mir gleich 3 Tonnen vor die Tür. Eine reicht nicht!
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Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 09:35 Uhr
@ Herr David: Genauso ist es! Eine reicht eben nicht!!!
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Anton Fischer
Registriert seit: 03.07.2012
Kommentare: 22
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19. Juli 2012 - 10:17 Uhr
... Mülltrennung hat ohnehin keine Zukunft (aber eine starke Lobby):
http://www.pressetext.com/news/20040422045 -
Charles David
Registriert seit: 19.07.2012
Kommentare: 68
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19. Juli 2012 - 10:21 Uhr
... Mülltrennung hat ohnehin keine Zukunft (aber eine starke Lobby):
Wie Beschneidung... -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 10:31 Uhr
@ Herr Fischer: Sie sprechen von Lobby? Dann solten Sie sich erst mal informieren wer denn dieses ""Kasseler Abfallforum" (hört sich so schön unabhängig an) ausgerichtet hat. Ups, ein Hersteller und Entwickler eben jener, doch schon so ausgreiften, Sortiersystemen. So viel zum Thema Lobbyarbeit...... Zugegeben, der Ansatz ist nicht schlecht, jedoch bis ein Flächendeckender Einsatz möglich ist, MUSS noch getrennt gesammelt werden. Oder sollen wir bis dahin alles in den Wald schmeissen?
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Anton Fischer
Registriert seit: 03.07.2012
Kommentare: 22
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19. Juli 2012 - 10:39 Uhr
@Herr Basket,
bleibt die frage, welche Seite mächtiger ist.
Unabhängig davon, glaube ich schon, dass es technisch bereits möglich ist.
Es ist aber wie mit fast allen technischen Errungenschaften (z.b. LP ->CD)
es braucht seine Zeit bis sie sich durchsetzen.
"Müll im Wald" hat auch nichts mit der Trennung v. Müll sondern mit den Müllgebühren zu tun. -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 10:44 Uhr
@ Herr Fischer: Wir sind uns sicher einig, dass die gemischte Tonne ein gute Sache/Idee ist.
Aber bis dieses Technologie Flächendeckend und zuverlässig eingesetzt werden kann, muss noch einiges nachgebessert werden. Versuche diesbezüglich laufen ja schon ein paar Jahre, jedoch hat es noch kein Anbieter geschafft ein solches System für den größeren Maßstab zur Marktreife zu bringen. Die größte Lobby in diesem Segment sind übrigens die Kommunen. Und diese wären sehr froh über ein funktionierendes "Ein-Tonnen-Modell". Wir werden sehen, sprach der Blinde ;-) -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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19. Juli 2012 - 10:45 Uhr
Die LKR EM und Ortenau zeigen, wie es geht:
http://web317.bwx2.de/media/myt.pdf -
Reiner Arnold
Registriert seit: 29.07.2010
Kommentare: 374
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19. Juli 2012 - 10:47 Uhr
Deutschland - Land der tausend Mülltonnen !
Und nachher wird der Müll wieder zusammengeschüttet und verbrannt. Hauptsache die GRÜNEN haben ihren Spaß dabei. Vielleicht lassen sie sich mal erklären, was wirklich mit dem Müll passiert und was die Recycling- Unternehmen dazu sagen. -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 10:54 Uhr
@ Herr Ebert: Hhhhmmmmm, da frage ich mich doch, warum ich als Einwohner des Landkreises EM trotzdem 3 Tonnen vorm Haus stehen habe..... Alles Betrug! Die wollen nur den Bürger gängeln! Es gibt sicherlich schon seit Jahren die Technologie Müll in frische Luft zu verwandeln, nur sagt uns das keiner ;-) ......
@ Herr Arnold: Und bei manchen/m kommt einfach nur heisse Luft raus, gelle ;-) ? P.S.: Das Duale System wurde von einem Umweltminister der CDU eingeführt, soviel zu Ihrer Grünen-Paranoia..... -
Martin Burster
Registriert seit: 31.01.2010
Kommentare: 1354
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19. Juli 2012 - 11:00 Uhr
Herr Arnold, Mülltrennung macht in der Regel Sinn. Bei Glas und Papier wird praktisch alles, was getrennt gesammelt wird, auch recycelt. Das entlastet nicht nur die natürlichen Vorkommen und die Wälder, sondern spart auch Energie und Frischwasser.
Bei einigen Kunststoffen gibt es mittlerweile auch schon funktionierende Recyclingsysteme. PET wird z. B. vollständig wiederverwertet und für Textilien verwendet. Sicher gibt es bei Kunststoffen und Verbundstoffe noch Optimierungsbedarf und auch Mißbrauch, aber deswegen zu behaupten, Recycling mache keinen Sinn, ist so pauschal wie falsch. -
Martin Burster
Registriert seit: 31.01.2010
Kommentare: 1354
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19. Juli 2012 - 11:04 Uhr
Mal ganz abgesehen davon, dass keine neue Tonne dazu kommt, sondern lediglich der gelbe Sack gegen eine Tonne ersetzt wird. Aber bei manchen Leuten ist es eben schick, gegen alles zu sein, was nach Umweltschutz oder "grün" riecht ...
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Egon Mayer
Registriert seit: 30.06.2010
Kommentare: 1485
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19. Juli 2012 - 11:14 Uhr
@Martin Burster
Der gelbe Sack steht aber nicht - wie die Tonne - die ganze Woche bei mir vor der Haustür. Ist einer voll (was normalerweise bei mir erst vorkommt, wenn der Tag der Müllabfuhr da ist), dann kommt er in den Keller und wir erst am Abend vor der Leerung rausgestellt. Die vielzitierten Probleme mit Ratten, Mardern und Katzen sind mir unbekannt. Natürlich ist es auch mir schon passiert, dass der Sack mal gerissen ist. Aber das ist eher die Ausnahme. Ich bin mit dem gelben Sack zufrieden! -
Gelöschter Nutzer #782481
Registriert seit: 08.08.2009
Kommentare: 1605
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19. Juli 2012 - 11:17 Uhr
@ Michael Basket
3 Tonnen? Also wir haben nur die dunkelgraue Müll (geht in´s ZAK) und die blaue Papier (Remondis). Beides wird wiederverwertet. -
Bernd Friedrich
Registriert seit: 24.02.2011
Kommentare: 23
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19. Juli 2012 - 12:38 Uhr
Und wie läufts in der Schweiz? Komplett alles in einen Sack und gut ist! Kosten fallen lediglich nur beim Kauf der Säcke an. Aber wozu einfach wenn's auch schwer geht :-)
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Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 12:44 Uhr
@ Herr Ebert: Stimmt Der Sack ist ja ein Sack und keine Tonne ;-)....
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Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 12:49 Uhr
@ Herr Freidrich: Jaja, die Schweiz... Können und machen einfach alles besser!!! Ups, was sehen meine Augen auf der HP von Basel-Stadt? Es gibt doch 4 verschiedene Arten von Abholungen, welche sind:
Haushaltabfall (Säcke)
Altpapier und Karton
Sperrgut (Metall und unbrennbare Abfälle)
Grüngut (ink. Häckseldienst)
Alles muss Sortenrein getrennt zur Abfuhr bereitgestellt werden.
Tolle Wurst, wieder nix mit dem besseren Vorbild Schweiz.... -
Bernd Friedrich
Registriert seit: 24.02.2011
Kommentare: 23
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19. Juli 2012 - 13:22 Uhr
@ Herr Basket
Was wollen Sie mir jetzt damit sagen? Meine Aussage "alles in ein Sack" war bezogen auf unsere "bald" drei Tonnen. Das ein altes Sofa, lange Äste oder sperrige Pappe nicht in einen Müllsack passen dürften glaube ich logisch sein, was aber auch nichts mit der hier beschriebenen Mülltrennung an sich zu tun hat... Über eine Regelmäßige Altpapierabholung wäre ich im übrigen auch hier froh! -
Michael Basket
Registriert seit: 30.07.2009
Kommentare: 1207
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19. Juli 2012 - 13:40 Uhr
Herr Friedrich. Was ich damit sagen will: Wir haben 3 Tonnen und alles wird regelmässig abgeholt.
In Basel z.B. stehen die Säcke in der Gegend rum (was ja in Freiburg bei den Gelben Säcken bemängelt wird). Unseren Grünschnitt können wir einfach in unsere Bio-Tonne machen, genauso wie das Papier. Wo ist jetzt der Vorteil vom "Basler-Model"?
Übrigens: Schauen Sie sich mal die Recycling-Quote von Deutschland im Vergleich zur Schweiz an. Oder finden Sie Recycling prinzipiell als unnötigen, neumodischen Quatsch an?
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