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13. Juli 2012 16:12 Uhr

Kölner Urteil zu Beschneidung

Politik will richterliches Beschneidungsverbot einkassieren

Nach langem Zögern drückt die Bundesregierung aufs Tempo: Sie will schnell klarstellen, dass religiöse Beschneidung keine Körperverletzung ist. Das letzte Wort werden aber wohl wieder einmal Richter haben.

  1. Das Urteil des Kölner Landgerichts sorgt weiter für Aufregung. Foto: dpa

Die Bundesregierung hat lange gebraucht, um auf das Beschneidungsverbot des Kölner Landgerichts zu reagieren. Mehr als zwei Wochen lang ließen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die zuständige Justizminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) einen internationalen Sturm der Entrüstung über sich ergehen, ohne klar und deutlich Stellung zu beziehen.

Der zuständige Parlamentsausschuss der israelischen Knesset lud den deutschen Botschafter vor, um eine Erklärung für die richterliche Bewertung der religiösen Beschneidung als Körperverletzung zu bekommen. Die jüdische Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center aus den USA schickte einen Protestbrief an Merkel und der türkische Europaminister Egemen Bagis bezeichnete das Urteil Medienberichten zufolge als Dummheit.

Ihren Höhepunkt erreichte die Welle der Empörung aber erst am Donnerstag, als der Präsident der Konferenz Europäischer Rabbiner in Berlin vor die Presse trat, und nicht weniger als das Ende des Judentums in Deutschland prophezeite, wenn sich der Kölner Richterspruch durchsetze. "Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft", sagte er. In einer schriftlichen Erklärung hatte er zuvor von einer "der schwersten Attacken auf jüdisches Leben in Europa in der Post-Holocaust-Welt" gesprochen.

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Keine 24 Stunden nach dem Auftritt des Rabbiners, aber erst geschlagene 17 Tage nach dem Kölner Urteil versprach Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag genau das, was jüdische und muslimische Organisationen von der Bundesregierung fordern: Eine schnelle rechtliche Klarstellung. Wie die aussehen kann, ließ er allerdings offen. Und noch unklarer ist, wie man schnell zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen will.

Das Justizministerium ist bei dem Thema bisher auf die Bremse getreten. Es handelt sich um eine komplizierte verfassungsrechtliche Frage, in der sich zwei unabänderliche Grundrechte ineinander verhaken: das Recht auf freie Religionsausübung und das auf körperliche Unversehrtheit. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat deswegen zunächst einmal eine gründliche juristische Prüfung in ihrem Hause angeordnet.

Außerdem ist die FDP-Politikerin der Meinung, dass - egal was die Politik macht - ohnehin wieder die Richter das letzte Wort haben werden. "Ein klärendes Wort eines obersten Gerichtes, des Bundesgerichtshofs oder des Bundesverfassungsgerichts, wäre hier das allerbeste", sagte sie in dieser Woche der "Augsburger Allgemeinen". "Auch ein Gesetz würde - gleich wie es ausfällt - mit Sicherheit in Karlsruhe vorgelegt werden."

Trotzdem zeichnet sich im Bundestag ein Konsens darüber ab, dass eine Legalisierung der Beschneidung per Gesetzesinitiative der richtige Weg ist, um politische Handlungsfähigkeit zu beweisen. "Das Warten auf das Bundesverfassungsgericht ist noch keine Haltung", erklärte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier am Freitag. "Das Parlament muss seinen Gestaltungsspielraum nutzen."

Zugleich dürfte der Versuch gestartet werden, einen Präzendenzfall zu schaffen, um eine höchstrichterliche Klärung herbeizuführen. Dazu müssten erneut Eltern oder ein Arzt wegen Beschneidung eines Kindes verklagt werden.

Das Kölner Urteil ist rechtskräftig und kann nicht mehr in Karlsruhe vorgelegt werden. Es gilt zwar als Einzelfallentscheidung, solange es aber kein widersprechendes Urteil oder eine klarstellende Gesetzgebung gibt, wird die rechtliche Unsicherheit für Ärzte und Eltern bleiben - und bis zu einer abschließenden Klärung durch das Bundesverfassungsgericht können noch viele Monate vergehen.

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Autor: Michael Fischer, dpa


163 Kommentare

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Sebastian Meyer

Registriert seit: 22.02.2010

Kommentare: 560

13. Juli 2012 - 16:29 Uhr

Keiner wird gezwungen in einem Rechtsstaat zu leben. Adieu!

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 16:32 Uhr

"Nach langem Zögern drückt die Bundesregierung aufs Tempo: Sie will schnell klarstellen, dass religiöse Beschneidung keine Körperverletzung ist. ..."!

Wann und wo stehen die nächsten Parlamentswahlen an, bei denen die Stimmen der "Beschneidungsfraktion" dringend benötigt werden?

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theresia lang

Registriert seit: 03.12.2010

Kommentare: 433

13. Juli 2012 - 16:37 Uhr

@MRS
Der derzeitige Bundestag wird beschliessen.
Der nächste Bundestag wird es sanktionieren.
Die Meinung der Nonlobbyisten ist nicht gefragt, egal um was es geht.

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gabriele Knott

Registriert seit: 08.02.2012

Kommentare: 90

13. Juli 2012 - 16:38 Uhr

Warum arbeiten sich alle deutschen Medien ausschließlich am jüdischen Protest ab? wo doch die Moslems eine weit größere Gemeinde darstellen. Das ist doch schon wieder billigste Manipulation....
Unabhängig von einem bevorstehenden Holocaust
könnten sich doch Eltern einfach von einem Arzt eine Phimose bescheinigen lassen und gut is!!!!

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Robin Bühler

Registriert seit: 29.09.2009

Kommentare: 68

13. Juli 2012 - 16:51 Uhr

Mit aller Sympathie für die Juden und den Islam, aber Religion hin oder her: die Beschneidung ist ein unnötiger mit Risiken verbundener operativer Eingriff. Dann muß sich eben die Religion an unser Rechtssystem anpassen und nicht umgekehrt. Man kann ja auch nicht die Beschneidung von Frauen und Mädchen in Teilen Afrikas gutheißen, oder?

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Uwe Kleiner  

Uwe Kleiner

Registriert seit: 23.12.2010

Kommentare: 203

13. Juli 2012 - 17:02 Uhr

Und schon wieder meldet sich unser nationales kollektiv schlechtes Gewissen. Also los, raus mit den rostigen Messern, wenn Theologie draufsteht, ist alles erlaubt.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

13. Juli 2012 - 17:10 Uhr

Eine Phimose muss aber in den seltensten Fällen operativ behandelt werden, Frau Knott.

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Rene Gobert

Registriert seit: 04.11.2010

Kommentare: 320

13. Juli 2012 - 17:38 Uhr

Die Bundesregierung und alle, die hier kräftig am Einknicken sind, können mich langsam einmal.

Die rituelle Beschneidung hat in der hetigen Zeit, in einem Rechtsstaat zumal, nichts mehr zu suchen. In die körperliche Unversehrtheit darf normalerweise nur aufgrund eines anderen Gesetzes eingegriffen werden, so z.B. durch § 17(4) des Soldatengesetzes.

Fragt vielleicht jemand die Kinder, denen irreversibler körperlicher Schaden zugefügt wird, ob sie das wollen. Wenn sich jemand nach dem 18. Lebensjahr diesem Ritus unterziehen will, dann möge er das tun, davor hat dies - wenn es aus religiösen Gründen geschehen soll - in unserem Rechtsstaat zu unterbleiben.

Ich selbst bin mit sechs Jahren wegen Phimose beschnitten worden, und obwohl dies seinerzeit sicherlich von einem guten Operatuer vollzogen worden ist, hatte ich bis in die Pubertät hinein Schmerzen. Die Bagatellisierung dieses Eingriffes unter Vorschub religiöser Tradition und das Schwingen der Nazi-Keule der einen Fraktion und anderen Nettigkeiten der anderen sind für mich nur schwerlich erträglich. Was kommt denn als nächstes? - Die Forderung von rituellen Blutopfern?

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

13. Juli 2012 - 17:47 Uhr

Herr Maierhofer, bei älteren Männern gehts nicht ohne OP.
Eigene Erfahrung.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

13. Juli 2012 - 18:06 Uhr

Wann beginnt man endlich damit Religion und Staat zu trennen? Beschneidung an Säuglingen ist und bleibt Körperverletzung! Es hat keinerlei Medizinische Gründe im Kindesalter eine Beschneidung durchzuführen!

Im übrigen darf es meiner Meinung auch nicht erlaubt sein Kinder zu taufen! Religionsfreiheit, heißt auch seine Religion frei zu wählen => bis man sich selbständig entscheiden kann, darf man nicht Mitglied einer Religion sein (egal welche)

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Rainer Brombach

Registriert seit: 11.11.2011

Kommentare: 871

13. Juli 2012 - 18:06 Uhr

In den USA werden alle Jungen beschnitten, aus Hygienegründen. Auch die religiösen Gründe für die Beschneidung dürften ursprünglich Hygienegründe gewesen sein, die sich wie das Verbot von Schweinefleisch in der Religion in unsere Zeit gerettet hat.

Ich finde es ein wenig anmaßend, dass sich ein einfaches Landgericht aufschwingt, solche hergebrachten Bräuche von einem Tag auf den anderen als strafbare Körperverletzung zu werten. Den Richtern war schließlich bekannt, dass Generationen von Gesetzgebern und Strafverfolgungsbehörden diese Praxis in Deutschland immer toleriert haben. Hätte der Gesetzgeber Anstoß an der Rechtfertigung des Eingriffs durch die Religionsfreiheit genommen, hätte er ein entsprechendes Gesetz erlassen können.

Dass ein Landgericht diese jahrhunderte alte Rechtspraxis einfach über den Haufen werfen will, ohne dass sich zuvor irgendjemand und schon gar nicht in einer breiten öffentlichen Diskussion darüber erregt hat, zeugt von einem überzogenen Sendungsbewusstsein der beteiligten Richter.

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 18:17 Uhr

"In den USA werden alle Jungen beschnitten,..."

Unsinn!

Herr Brombach!
Eine solche falsche Behauptung im ersten Satzteil führt dazu daß der Rest auch in einem sehr unglaubwürdigen Licht und emotionsgerecht erscheint.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

13. Juli 2012 - 18:24 Uhr

In den USA wird keinesfalls jeder Junge beschnitten! Heutzutage ist es nicht mehr so üblich wie früher, da sich herausgestellt hat, dass Kinder z.T. anschließend unter Traumatas leiden!

Zudem hat ein Säugling/Kind bis zur Geschlechtsreife überhaupt keinen Vorteil durch die Beschneidung! Erst mit der Geschlechtsreife kommen die Vorteile => es ist absolut unnötig im Kindesalter Beschneidungen durchzuführen!

Warum nicht warten, bis der junge Mann sich dann selbstständig dafür oder dagegen entscheiden kann? (erst dann ist es auch relevant!) Es kann nicht sein, dass Säuglinge beschnitten werden (häufig ohne Betäubung)! Das ist nach hiesigem Recht eine Körperverletzung!

Bei einem anderen Artikel wurde gefragt, wass für Nachteile eine Beschneidung hätte:
- Es ist ein Eingriff, dass häufig Nachbluten bewirkt und zu Infektionen kommen kann (auch tödliche, siehe fall in schweden)

- es hat (für die Kinder!) keine Vorteile

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

13. Juli 2012 - 18:58 Uhr

"In den USA werden alle Jungen beschnitten, aus Hygienegründen."

Auch die illegalen?

Wie siehts denn da so hygienemäßig aus in den USA?

Finden Sie, werter Herr Brombach, jeden Sch... oder Trend der aus den Staaten kommt für nachahmenswert? Dann könnten Sie sich auf Sozial- und Krankenversicherungssysteme einstellen, die bei den Piraten der Karibik schon besser waren!

Was hatte vor ein Jahren mal ein amerikanischer Präsident frohlockt: Im Irak gibt es Massenvernichtungswaffen. Haben Sie das auch geglaubt? Falls ja, sind Sie nicht eines besseren belehrt worden?

Da ich nur für meine Person sprechen kann, ich mag meine inzwischen 47jährige Vorhaut wie am ersten Tag! Es scheint eine Liebe für Leben zu sein. Sie hat mich nie im Stich gelassen! ;-))

Wer beschnitten ist und dem es gefällt: Ist doch auch o.k.!

Total unnützer Diskussionsstoff!

Ob eine Beschneidung eine Körperverletzung ist, ob das Ohrringstechen von Mädchen eine Körperverletzung ist...

Die Beschneidung von Jungs ist auf jeden Fall anders zu betrachten wie die Beschneidung von Mädchen! Das ist zweifellos nicht nur eine Körperverletzung sondern auch eine Verstümmelung mit Folgen für das ganze Leben!

Ich frage mich jedoch die ganze Zeit, warum es Gründe geben sollte, die "Korrekturen" an einem Körper rechtfertigen, der uns von Gott bzw. der Evolution gegeben ist. Die hygienischen Umstände haben sich seit der alt- und neutestamentarischen Zeit erheblich verbessert! Dies gilt auch für die Zeit wo Mohammed noch unter den Lebenden weilte!

Roman Weingardt

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

13. Juli 2012 - 19:05 Uhr

@ Herrn Gobert
>>"In die körperliche Unversehrtheit darf normalerweise nur aufgrund eines anderen Gesetzes eingegriffen werden, so z.B. durch § 17(4) des Soldatengesetzes....."
Bitte, weshalb hat(soll haben) ein "Soldatengesetz" eine höhere Priorität als Religion?

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Martin Gruber

Registriert seit: 28.07.2011

Kommentare: 366

13. Juli 2012 - 19:06 Uhr

Bezeichnenderweise wurde in der Presse fast nur von empörten Reaktionen der nationalen und internationalen jüdischen Lobby berichtet.

Die Moslems, eigentlich um ein Vielfaches in der Mehrzahl (und konkret auch vom Kölner Urteil getroffen - da ging es um ein muslimisches Kind, nicht um ein jüdisches), werden sich vornehm zurückgehalten haben. Wenn die jüdische Lobby Zeter und Mordio schreit, knickt doch sowieso jede beliebige Regierung ein - wozu sich also unnötig anstrengen.

Unter den politischen Allerwertestenkriechern sticht besonders Herr Westerwelle als Lachnummer hervor. Ein Schwuler, der sich für archaische, menschenrechtswidrige Bräuche homophober Religionen stark macht... noch grotesker geht es kaum noch.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

13. Juli 2012 - 19:07 Uhr

@ Herr Weingardt
>>"Die Beschneidung von Jungs ist auf jeden Fall anders zu betrachten wie die Beschneidung von Mädchen!...."
darin sind sich wohl alle einig!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

13. Juli 2012 - 19:10 Uhr

@ Herr Nütten
willkommen in der Diskusionsrunde ;-)
>>"Im übrigen darf es meiner Meinung auch nicht erlaubt sein Kinder zu taufen! Religionsfreiheit, heißt auch seine Religion frei zu wählen => bis man sich selbständig entscheiden kann, darf man nicht Mitglied einer Religion sein (egal welche)..."
das gehören Sie mit Ihrer Meinung einer Minderheit an :-)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

13. Juli 2012 - 19:12 Uhr

@ Herr Gruber
>>"Unter den politischen Allerwertestenkriechern sticht besonders Herr Westerwelle als Lachnummer hervor. Ein Schwuler, der sich für archaische, menschenrechtswidrige Bräuche homophober Religionen stark macht... noch grotesker geht es kaum noch....."

Ich denke nicht dass für Christen, Juden oder Moslem die Meinung eines Herrn Westerwelle relevant ist ;-)

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Elly Brodhag

Registriert seit: 18.11.2010

Kommentare: 325

13. Juli 2012 - 19:25 Uhr

Von Martin Gruber / 19.06h:
"Unter den politischen Allerwertestenkriechern sticht besonders Herr Westerwelle als Lachnummer hervor. Ein Schwuler, der sich für archaische, menschenrechtswidrige Bräuche homophober Religionen stark macht... noch grotesker geht es kaum noch."

Herr Gruber, Sie machen gerade ein neues "Fass" auf. Sie leiden wohl auch an Homophobie! Egal, ob Sie Guido Westerwelle mögen oder nicht (mein Fall ist er auch nicht gerade-insbesondere auf der politischen Ebene) können Sie ihn gerne als Politiker kritisieren, aber ihn so abfällig als "Schwuler" zu titulieren, geht gar nicht.

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David Nussbaum  

David Nussbaum

Registriert seit: 16.10.2010

Kommentare: 289

13. Juli 2012 - 19:58 Uhr

Es ist irrelevant was irgendwelche Politiker wollen. Das Grundgesetz ist in diesem Fall sehr eindeutig. Die Betroffenen werden nicht umhin kommen mit den Beschneidungen bis zur Volljährigkeit zu warten.

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Martin Gruber

Registriert seit: 28.07.2011

Kommentare: 366

13. Juli 2012 - 20:04 Uhr

Frau Brodhag, für Westerwelle gilt das gleiche wie für Herrn Wowereit... "SCHWUL, und das ist auch gut so" (Herr Wowereit sprach NICHT von ''homosexuell").

Wenn ich "homophobe" (?) Lästerlichkeiten von mir geben wollte, würde ich darauf hinweisen, dass Herr Westerwelle ausgerechnet bei einem penisbezogenen Thema der erste deutsche Spitzenpolitiker war, der seine Meinung kundtun musste... sonst hört man ja nicht viel von ihm.

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Michael Berner

Registriert seit: 10.01.2011

Kommentare: 904

13. Juli 2012 - 20:06 Uhr

Jetzt kommen wieder die Schnellschüsse der Politgarde. Wie bei allen Schnellschüssen, die unter Emotionen entschieden werden. Und ich frage mich, was die Herrschaften Politiker so umtreibt, jetzt einfach mal die Misshandlung von Schutzbefohlenen per Gesetz zu erlauben. Diese müssen sich dann auch Fragen gefallen lassen, weshalb sie die Scharia nicht akzptieren wollen. Alles alte religiöse Bräuche, oder? Jedem Politiker, der so ein gesetz will, sollte man die in einem anderen Artikel in den Kommentaren erwähnte Links zu einem Video mit einem gefesselten, erbärmlich schreienden Säugling während der Beschneidung zuschicken, dazu das Gefahrenblatt aus Pflegewiki über Säuglingsbeschneidung und welche angebliche Vorteile allesamt wiederlegt sind.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

13. Juli 2012 - 20:16 Uhr

Na also! Ich schrieb am 27. Juni um 10:30 erstmals:

"Meine Prognose: Das Verfassungsgericht wird das Beschneidungsurteil aufheben. Der Islam wird in Deutschland gestärkt aus der Sache hervorgehen."

Der islamische Gemeinschaft wird per Bundestag oder per Verfassungsgericht bescheinigt bekommen, dass niemand ihr am Zeug zu flicken hat. Es ging hier nie um die Juden; dass man ihnen das Recht auf Beschneidung nehmen könne, hat doch wohl niemand im Ernst geglaubt. Klärungsbedarf besteht jedoch bei den Moslems: Was dürfen die? Die Sache hat Relevenz, weil sie eine stark wachsende Minderheit, an vielen städtischen Schulen schon in der Mehrheit sind. Es geht nicht nur um Beschneidung, das ist nur ein Versuchskarnickel.

Gut, auch ich bin für die Freiheit der Beschneidung. Aber ohne Holocaustvergleich. In Deutschland wird verboten, dass die Schwarten krachen: Verbot des Rauchens, ohne Helm zu fahren, auf dem Augustinerplatz Alkohol zu drinken (gecanzelt), usw. usf,; es wird versucht, die Kinder der Verfügungsgewalt der Eltern zu entziehen (Schmähung der Mutter am Herd, Propagierung der Kitas usw.) Eine in Grunde sozialistische Tendenz, in die das Beschneidungsverbot gut hineingepasst hätte. Doch die Lobby der Betroffenen ist stark genung, um das wegzuwischen.

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gabriele Knott

Registriert seit: 08.02.2012

Kommentare: 90

13. Juli 2012 - 20:22 Uhr

@Harald Meierhofer
"Eine Phimose muss aber in den seltensten Fällen operativ behandelt werden, Frau Knott...."

Herr Meierhofer, darum gehts doch gar nicht.
Es geht darum wie man ein bestehendes Gesetz umgeht.
Da sollte man einfach menschlich ein Auge zudrücken.
Einen kleine Unterschied empfinde ich was das Alter angeht.
Ein jüdisches Baby kann sich an den Schmerz vom Vortag nicht erinnern,
was für einen 9 jährigen Moslem nicht gilt!

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

13. Juli 2012 - 20:33 Uhr

Herr Mattmüller,

welch ein fundierter Kommentar. Sie sind in Hochform heute abend :-)
Einen schönen Abend wünscht Ihnen Achim Klein

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Rolf Schulze  

Rolf Schulze

Registriert seit: 26.02.2012

Kommentare: 151

13. Juli 2012 - 21:11 Uhr

Anhand dieses Themas sieht man mal wieder, wer hier in der BRD wirklich das Sagen hat. Religiöse Beschneidung ist natürlich Körperverletzung.

Beschnittene Männer sind eigentlich amputiert, sexuell nicht mehr so leicht erregbar, wenn aufgrund der fehlenden Vorhaut die ausgetrocknete Eichel nicht mehr so empfindsam ist. Die Natur hat die männlichen Menschen nicht umsonst mit einer Vorhaut ausgestattet, sondern aus gutem Grund. Von daher sollte die Vorhaut auch nicht für den religiösen Wahn entfernt werden, es steht schlicht gegen die Natur des Menschen.

Wer die religiöse Beschneidung befürwortet, der muss dieses Ritual auch den Afrikaner zugestehen, wenn sie ihre Mädchen und Frauen beschneiden wollen.

Im Grunde sollten sämtliche Religionen ihre Rituale und Bräuche überdenken, inwieweit diese noch im Jahre 2012 zeitgemäß sind. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, auch nicht mehr in der Steinzeit, viele religiösen Sitten sollten der Zukunft, den Menschen von heute, angepasst werden, anstatt dass die Gläubigen weiterhin psychisch und seelisch noch im finsteren Mittelalter, und noch weit davor..., verharren.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

13. Juli 2012 - 21:52 Uhr

"Im übrigen darf es meiner Meinung auch nicht erlaubt sein Kinder zu taufen! ... bis man sich selbständig entscheiden kann, darf man nicht Mitglied einer Religion sein (egal welche)"

Bravo, Herr Nütten! Dann verbieten wir auch, Kinder in ein Ferienlager der SDJ-Falken oder anderer politischer Vereine oder in eine Schulklasse mit einem politisierenden Lehrer zu schicken. Denn dort wird ungleich mehr am Kind angerichtet als durch die Taufe.

Herr Klein, herzlicher Gruß zurück!

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

13. Juli 2012 - 22:19 Uhr

@ Herr Mattmüller und Herr Huber...

ich mag leider Gottes ( ;) ) einer der wenigen sein, die es nicht gutheißen Kinder in eine Religion zu erziehen!

Herr Mattmüller, befürworten Sie dann auch, dass Säuglinge direkt nach der Geburt Mitglieder in politischen Parteien werden? Würden Sie es befürworten wenn Kinder direkt nach der Geburt Mitglieder bekannter Sekten werden (Scientology usw..)

Warum nimmt man die Religionsfreiheit nicht ernst und gewährt den Kindern das Recht selbstständig über eine Religion zu entscheiden? Muss man sie zu dem Zeitpunkt dann schon getauft oder beschnitten haben (wobei man da natürlich unterscheiden muss, da Beschneidung eine Körperverletzung ist..)?

Tut mir leid, aber ich kann es absolut nicht leiden, wenn Eltern von katholischen, jüdischen, usw.. Kindern sprechen! es sind weder jüdische, noch katholische Kinder, sondern Kinder mit katholischen/jüdischen Eltern!

Natürlich hätten die Religionen etwas dagegen, wenn der Nachwuchs nicht früh an die Religion gebunden wird, da somit mehr und mehr Anhänger (und damit auch Geldgeber) wegfallen würden... Dennoch kann in einem modernen Rechtsstaat nicht das Wohl der Kirche über dem Recht des Kindes stehn!

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Marco Wangler

Registriert seit: 14.09.2010

Kommentare: 71

13. Juli 2012 - 22:30 Uhr

Schächten ist in Deutschland ja eigentlich auch verboten, aber es gibt natürlich Ausnahmen wegen blablabla..........
Spätestens wenn Herr Friedman wieder durch alle Talk-Shows zieht und die bösen Deutschen beschimpft, wird Frau Merkel ihre Daumen und Zeigefinger vereinen und evtl. noch Euros aus der Renten oder Gesundheitskasse für die Beschneidungen in Aussicht stellen

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Oswald Prucker

Registriert seit: 03.06.2009

Kommentare: 46

13. Juli 2012 - 23:58 Uhr

Beschneidungsthematik und TÜV-Thema: je um die dreißig Kommentare. Massaker in Syrien: Null.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 08:06 Uhr

@ Rolf Schulze
>>"Beschnittene Männer sind eigentlich amputiert, sexuell nicht mehr so leicht erregbar, wenn aufgrund der fehlenden Vorhaut die ausgetrocknete Eichel nicht mehr so empfindsam ist......"

woher haben Sie diesen, entschuldigen Sie bitte, "Schwachsínn" ?

>>"Wer die religiöse Beschneidung befürwortet, der muss dieses Ritual auch den Afrikaner zugestehen, wenn sie ihre Mädchen und Frauen beschneiden wollen"
Darin sind sich alle einig, dass es NUR um die Beschneidung männlicher Kinder geht.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 08:10 Uhr

@ Herr Nütten
>>"Im übrigen darf es meiner Meinung auch nicht erlaubt sein Kinder zu taufen! Religionsfreiheit, heißt auch seine Religion frei zu wählen => bis man sich selbständig entscheiden kann, darf man nicht Mitglied einer Religion sein (egal welche)"

Da stehen sie mit Ihrer Meinung ziemlich einsam und auf verlorenem Posten.
Meiner Meinung nach auch völlig sinnfrei, die Religionszugehörigkeit kann ja jederzeit von jedem beendet werden, wenn er denn möchte!

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Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

14. Juli 2012 - 08:48 Uhr

"Darin sind sich alle einig, dass es NUR um die Beschneidung männlicher Kinder geht."

Herr Huber: ich bin mir sicher, daß sich keineswegs alle einig sind daß es nur um die Beschneidung männlicher Kinder geht.
Verabschiedet die Regierung einen Beschneidungsparagraphen, der die Beschneidung männlicher Kinder erlaubt, ist die Grenzdiskussion eröffnet.

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3970

14. Juli 2012 - 09:10 Uhr

Fragt man sich eigentlich nicht, weshalb dieses Thema so sehr die Gemüter erregt ?? Weshalb eigentlich plötzlich diese unsägliche Politisierung jahrtausende alter Riten und Bräuche ? Warum es mit dem Erkenntnisgewinn moderner Ansichten und Rechtsauffassungen eigentlich sooo lange gebraucht ?

Sich hinter dem GG damit zu regelrecht verstecken ist die eine Kiste, Die andere - und das ist das aller größte Ärgernis - der Angriff und die Bevormundung anderer Kulturkreise.

Ich hätte ja noch Verständnis für die allg. Aufgebrachtheit, würden es Juden und Moslems sein, die der hiesigen mehrheitlichen christlichen Bevölkerung ihr deren Bräuche und Sitten AUFDRÄNGTEN, wogegen man sich nun mit einer mehrheitlich gängigen Gegenauffassung "wehren" würde.

Nein, denn das Gegenteil ist der Fall, die Auffassungsmehrheit (gegen die Beschneidung an sich [und immer nur die am männlichen Penis ist hier von mir gemeint !!] ) ist gerade dabei, sämtliche Beteiligte um die vorbezeichnete Beschneidung

- zu kriminalisieren
- ihren Ablehnungswillen den Beschneider- und Beschnittenengruppen aktiv aufzudrängen.

Soll man das wirklich tun dürfen ?

Ich sage ganz klar NEIN !!

Lassen Sie uns doch mal noch folgende Fragestellungen zu alledem auch angehen, auch wenn einige dabei ins Reich der Spekulation gehen:

1.) Geht es aktuell um die Beschneidung an sich oder wirklich "nur" um die Beschneidung am männlichen (Klein-)Kinde vor dessen Erreichen irgend eines Alters von Mündigkeit und Selbstbestimmungsrechten ?

2.) Was wäre, würden lediglich Moslems diesen Brauch aufweisen und diesem nachgehen, aber kein anderer Kulturkreis sonst ? Dann wäre die vorbezeichnete Zirkumzision dann doch schon längst klarstens verboten und unter Strafe gestellt, oder ?

3.) Wieso kümmrt sich die mehrheitliche Öffentlichkeit so sehr um das Leibes- wie auch das Selbstbestimmungswohl von nichtchristlichen Mitbürgern ? Sind im Kindesalter unbeschnitten belassene Moslems und Juden inkl. deren Auftraggeber und/oder Ausführer dann plötzlich bessere
Moslems und Juden in den Augen der Mehrheit ? Besser integriert? Besser hier angekommen? Bessere Menschen sogar ? Oder anders herum: würden - dann sicher meist eher bereits erwachsene - Konvertiten, die sich nachträglich beschneiden lassen, dann plötzlich zu nicht mehr integrierten Mitbürgern ?

Ich glaube, - zusammenfassend gesagt - dass diese ganze Politisierung lediglich ein Zeichen zu setzen versucht, dass unser GG sowie unsere darauf sich stützende Jurisprudenz hoch über allen anderen Rechten, Bräuchen, Sitten sowie auch Rechtsschulen steht, was ja auch grundsätzlich o.k. ist, aber am Beispiel der Vorhautbeschneidung sich allesamt nun demonstrativst abarbeiten.

Ach übrigens noch:
Stünde die Beschneidung, so wie argumentiert, derart unter Ächtung und Strafe, dann hätten wir weltweit Milliarden "vertümmelte, gefolterte und traumatisierte" (junge) Männer, die dann bei uns womöglich einen Rechtsanspruch auf Asyl hätten. Interessant, was und wie dann so hier diskutieren würde, wenn die dann massenhaft bei uns mit dem Verweis darauf vor der Türe stehen.

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

14. Juli 2012 - 09:16 Uhr

Friedman ??

Jonathan Friedman bedankt sich in New York öffentlich bei seiner Mutter,
dass er nicht beschnitten wurde. Was meint unser Moderator M.Friedman
dazu ?

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

14. Juli 2012 - 09:27 Uhr

Zu Punkt 2 Herr Ulabi,

was ist zZ den Moslems in D unter Strafe verboten?
Helfen Sie mir bitte, mir fällt spontan nichts ein :-)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 09:40 Uhr

@ Herr Klein
>>"2.) Was wäre, ...."

>>"was ist zZ den Moslems in D unter Strafe verboten? ...."

Sie sehen den Unterschied ? ;-)

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 09:47 Uhr

Guten Morgen Ammar,

ich glaube deine Ausgangsthese von den sehr erregten Gemütern ist stark durch die Diskussionen in desem Forum geprägt. Im öffentlichen Raum habe ich bisher noch niemanden wahrgenommen, der für ein sofortiges Verbot eintritt. Was ich gesehen habe sind Personen die sich gegen eine Beschneidung aussprechen und solche die auf die jetzige Rechtssituation hinweisen. Stark erregt Gemüter begegnen mir gerade nur bei hysterischen Klerikalen vornehmlich des jüdischen Glaubens.

Es macht mir auch nicht den Eindruck, als verstecke sich jemand hinter dem GG. Aufgabe der Gerichte ist es nicht Politik zu machen, sondern nach geltender Gesetzeslage Recht zu sprechen. Das Kölner LG hat dem Gesetzgeber aufgezeigt, was dieser zuvor schon hätte wissen können, nämlich dass es Regulierungsbedarf gibt. Die Politik hat dies nun aufgegriffen und wird sich um eine Lösung bemühen. Symbolpolitik kann ich nicht ausmachen.

Gar nicht nachvollziehen kan ich deine Frage, wieso sich die Öffentichkeit um das "Leibes- wie auch das Selbstbestimmungswohl von nichtchristlichen Mitbürgern" sorgt. Die religiöse Konnotation scheint mir nicht angebraht. Gestzgeber und Gerichte kümmern sich in Deutschland nicht um Religionszugehörigkeit aber um den Schutz von Rechtsgüern unabhängig von der Religionszugehörigkeit des Rechteträgers.

Deine Einschätzung bezüglich einer öffentlichen Wertung, würde dieses Ritual nur durch Muslime praktiziert, teile ich. Die Umfragen würden noch deutlicher ablehenend ausfallen als sie dies bereits heute tun. Zu gerne würden selbternannte Islamkritiker auf die vermintluiche Rückständigkeit und Blutrünstigkeit des Islam hinweisen

PS: Muss nun leider aus dem Haus. Eventuell laufen wir uns im Städtchen ja über den Weg und können dann einen Kaffee zusammen trinken.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

14. Juli 2012 - 09:59 Uhr

Herr Ulabi,

Ihre Aufregung ist umsonst. Jeder, der die Tendenzen der deutschen Politik auch nur annähernd kennt, muss wissen, dass das Verbot der Beschneidung nicht aufrechterhalten wird. In einem Land, in dem Präsidenten und die politische Klasse den Islam fördern bzw. "als zu Deutschland gehörig" akzeptieren, wird die für Muslime unverzichtbare, einen Kernpunkt der Idendtiät darstellende Beschneidung nicht verboten.

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 10:37 Uhr

Herr Mattmüller,

Herrn Ulabis Beitrag, nicht Aufregung, ist partiell berechtigt, denn Personen wie Sie versuchen aus dieser Diskussion politischen Profit zu schlagen und Personen wie Sie würden den Islam brandmarken, würde die Beschneidung nicht auch von Juden praktiziert.

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

14. Juli 2012 - 12:36 Uhr

@Karl-Heinz Huber 09.40 Uhr

Herr Huber,
die Fragestellung impliziert doch, dass gegen Moslems in D relativ schnell strafbewehrte Verbote ausgesprochen werden...

Wenn Sie das anders sehen, klären Sie mich bitte auf :-)


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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 12:39 Uhr

"Da stehen sie mit Ihrer Meinung ziemlich einsam und auf verlorenem Posten.
Meiner Meinung nach auch völlig sinnfrei, die Religionszugehörigkeit kann ja jederzeit von jedem beendet werden, wenn er denn möchte!"

Ja, man kann die Religionszugehörigkeit jederzeit ändern! Im nachhinein bringt das allerdings nichts für den Religionsunterricht, Kommunionsunterricht,....

Ich kann mich zwar im nachhinein gegen eine Religion entscheiden, aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen und die sinnlos (mit veraltetem) Glaube verschwendete Zeit zurückhaben... Oder können Sie mir eine Möglichkeit dazu nennen?

Zudem gibt es in Deutschland sehr viele, die nicht religiös sind und entweder durch Unwissenheit oder durch Faulheit nach wie vor Mitglied einer Kirche sind und somit Geld bezahlt! Eine Schweinerei ist im übrigen auch, dass man für den Kirchenaustritt Geld bezahlen muss! Da ist komischerweise eine Gebühr fällig, beim Eintritt allerdings nicht ;)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 12:50 Uhr

@ Herr Nütten
>>"bringt das allerdings nichts für den Religionsunterricht, Kommunionsunterricht,.... "
Weshalb können Sie gläubigen Christen (Moslem, Juden) nicht zugestehen ihre Kinder gläubig zu erziehen. Und dazu gehört nun mal u.a. der Religionsunterricht.

Die Christen (Moslem, Juden) gestehen ja Ihnen als Atheist genau so zu, Ihre Kinder religionsfrei zu erziehen und damit dem Religionsuntericht fern zu halten.
In beiden Fällen entscheiden doch Eltern über ihre Kinder.
Immerhin befinden Sie sich als Atheist in Deutschland in der Minderheit.
Gott sei Dank.

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

14. Juli 2012 - 13:25 Uhr

"... Personen wie Sie würden den Islam brandmarken, würde die Beschneidung nicht auch von Juden praktiziert" -

danke, Herr Rosenstock, dass Sie mir Sensibilität gegenüber den Juden zutrauen. Hier haben Sie recht.

Nicht recht haben Sie, wenn Sie mir unterstellen, ich würde insgeheim gegen die Beschneidung der Muslime sein. Richtig ist: Ich bin für die konsequente Integration der Muslime. Dazu sollte man ihnen die harmlosen, mit den Grundgesetz vereinbaren Bräuche lassen - dazu zählt für mich der Kebap, das Tragen von Kopftüchern außerhalb öffentlicher Dienste, die Beschneidung und anderes Folkloristisches. Nicht toleriert (oder vor Gerichten "kultursensibel" beurteilt) werden sollten Ehrenmord, Zwangsheirat, Hasspredigten in Moscheen und ähnliches. Der Koran sollte nicht verboten, aber wegen seiner Gewalt- und Mordaufrufe gegen Ungläubige medial geächtet werden.

Der Kampf gegen die Beschneidung ist ein Scheingefecht und wird in der stattlichen Anerkennung derselben münden. Die wirklichen Probleme werden ignoriert.

"Personen wie Sie versuchen aus dieser Diskussion politischen Profit zu schlagen" - aha.

Wenn ein Rechtskonservativer seine Meinung sagt, ist es "politischen Profit schlagen". Wenn Sie, der auf dem entgegengesetzten Ende der politischen Skale angesiedelt ist, dasselbe tun, ist es von hehren Absichten getragene Aufklärung, nicht wahr?

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Daniel Jörders  

Daniel Jörders

Registriert seit: 17.06.2010

Kommentare: 134

14. Juli 2012 - 14:02 Uhr

Herr Huber,

Sie schrieben "Weshalb können Sie gläubigen Christen (Moslem, Juden) nicht zugestehen ihre Kinder gläubig zu erziehen."

Nun, wer oder was hindert religiöse Eltern daran, ihre Kinder im Sinne ihrer jeweiligen Religion zu erziehen, auch wenn sie sie nicht als Säuglinge ungefragt zu Mitgliedern einer Religionsgemeinschaft machen? Im Gegenteil, sollte sich das Kind später zum Eintritt in diese Religionsgemeinschaft entschliessen, scheint die Erziehung ja erfolgreich im Sinne der Eltern verlaufen zu sein.

Als nicht religiös organisierter Bürger dieses Landes nehme ich die jüngeren öffentlichen Debatten um religiöse Thematiken als zunehmend schrill und aggressiv geführt wahr. Vor allem klerikale Funktionäre jedweder Couleur scheinen sich in ihren jeweiligen Tiraden geradezu gegenseitig überbieten zu wollen. Da wird dann auch ganz schnell mal die Einschränkung der Religionsausübung lautstark beklagt, auch wenn durch diese "Religionsausübung" fundamentale Rechte Dritter berührt werden.

Es erfüllt mich mit tiefer Sorge, wenn in diesem Land religiöse Lobbyisten öffentlich Druck auf gewählte Volksvertreter ausüben mit dem Ziel, für offenkundig rechtswidrige Praktiken Ausnahmeregelungen zu erwirken, bloß weil es sich angeblich um "religiöse Traditionen" handelt. Wo wollen, wo müssen wir hier die Grenze ziehen?

In allen abrahmitischen Religionen ist es lange "religiöse Tradition", homosexuelle Mitmenschen zu kriminalisieren und zu pönalisieren. Sollen Schwule demnächst wieder in den Knast wandern (oder gar ermordet werden), weil ein Text aus der Bronzezeit dies im Rahmen einer Religion fordert und sich die Tradition bedauerlicherweise bis in die Neuzeit gehalten hat?
Oder sollen wir demnächst wieder die Prügelstrafe in christlichen Einrichtungen zulassen, wo diese doch auf einer langen christlichen Tradition beruht und sich eindeutig biblisch belegen lässt? Wo müssen wir die Grenze ziehen?

Alle Religionsgemeinschaften müssen sich heutzutage der kritischen Untersuchung archaischer Gebräuche und Traditionen stellen und prüfen, ob sie innerhalb eines säkularen und demokratischen Rechtsstaates nicht dort auf diese Traditionen verzichten (oder sie zumindest entsprechend anpassen) können, wo sie eindeutig gegen geltendes Recht verstossen.

In einem demokratischen und säkularen Rechtsstaat steht auch eine Religion nicht über dem Gesetz. Wer dies zu akzeptieren sich ausser Stande fühlt, kann jederzeit die entsprechenden Konsequenzen für sich ziehen.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 14:10 Uhr

@ Herr Jörders
>>"Nun, wer oder was hindert religiöse Eltern daran, ihre Kinder im Sinne ihrer jeweiligen Religion zu erziehen, auch wenn sie sie nicht als Säuglinge ungefragt zu Mitgliedern einer Religionsgemeinschaft machen?....."

tut mir leid, aber das ist für mich völlig sinnfrei,
ohne Unterstützung der jeweiligen Glaubensgemeinschaft ist Ihr Anliegen für die Eltern ungleich schwerer

>>"können, wo sie eindeutig gegen geltendes Recht verstossen....."
Sie werden sehen, das ist nicht mehr lange der Fall!

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Daniel Jörders  

Daniel Jörders

Registriert seit: 17.06.2010

Kommentare: 134

14. Juli 2012 - 14:17 Uhr

Herr Huber,

"tut mir leid, aber das ist für mich völlig sinnfrei"

Wo haben Sie Verständnisprobleme? Sie können doch Ihr Kind nach Ihren religiösen Grundsätzen erziehen, auch wenn das Kind bis zum 14. Lebensjahr "Heide" bleibt". Vielleicht ist es so verständlicher.

Oder wollen Sie schlicht nicht? ;-) Sie würden immerhin das Recht Ihres Kindes auf freie Religionsausübung achten.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 14:25 Uhr

@ Herr Jörders
>>"...Sie können doch Ihr Kind nach Ihren religiösen Grundsätzen erziehen, auch wenn das Kind bis zum 14. Lebensjahr "Heide" bleibt"....."

Es ist ungemein beruhigend für mich, dass in unserm abendländischen Kulturkreis solche, Sie gestatten, "Schnapsideen" keinen Einzug in die Gesetzgebung und die Rechtsprechung halten.

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Daniel Jörders  

Daniel Jörders

Registriert seit: 17.06.2010

Kommentare: 134

14. Juli 2012 - 14:35 Uhr

Herr Huber,

das hat weder mit Gesetz noch Rechtsprechung etwas zu tun.
Sie hatten die Frage gestellt, warum religiöse Eltern ihre Kinder nicht religiös erziehen können dürften. Worauf hin ich anmerkte, dies sei auch möglich ohne die Zwangsmitgliedschaft des Kindes in einer Religionsgemeinschaft.

Darauf hin gingen Ihnen die Argumente aus und Sie versuchten zu vernebeln und abzulenken.
;-))

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Marc A. Willmann

Registriert seit: 04.07.2012

Kommentare: 262

14. Juli 2012 - 14:38 Uhr

@ Mattmüller

Herr Mattmüller, da Sie anscheinend eine gesunde Abneigung gegen den Islam haben, rate ich Ihnen, als kritischer Mensch, sich auch mit der von Ihnen kritisierten Materie auseinander zu setzen.

Ehremord, Zwangsheirat = Islam = Unsinn!

Sie wollen Beweise?

Bitte:

Im Islam ist es verboten, Frauen gegen ihren Willen zu verheiraten Die vor- als auch frühislamische Praxis sah wahrscheinlich – so der deutsche Islamwissenschaftler Harald Motzki – vor, dass Väter ihre jungfräulichen, als unmündig angesehenen Töchter ungeachtet ihrer Zustimmung verheirateten, während erwachsene Frauen keinen solchen Vormund benötigten, d.h. dahingehend selbstständig agierten. Im Gegensatz dazu stehen Hadithe, denen zufolge der Prophet auch Jungfrauen das Recht eingeräumt habe, einen Heiratsantrag abzulehnen. So heißt es in einem auf Mohammed zurückgeführten Ausspruch aus der Traditionssammlung des Buchari dahingehend wie folgt:

„Der Prophet sagte: »Eine ältere Frau darf nur verheiratet werden, wenn dies mit ihr besprochen wurde. Und eine Jungfrau darf nur verheiratet werden, wenn sie der Heirat zustimmt.« Jemand fragte ihn: »O Gesandter Gottes, wie äußert eine Jungfrau ihre Zustimmung?« Er erwiderte: »Sie gibt dadurch ihr Jawort, daß sie schweigt.“

Des Weiteren verzeichnet Buchari eine Überlieferung, der zufolge der Prophet die Ehe einer zur Heirat gezwungenen Frau ungültig gemacht habe"

Bei der Ehe ist nach klassischer Rechtslehre ein Ehevormund für die Frau notwendig. Der Ehevertrag wird zwischen dem Ehevormund der Braut und dem Bräutigam geschlossen. Bei Vertragsabschluss ist die Anwesenheit zweier männlicher Zeugen vorgeschrieben. Ist der Ehevormund der Vater oder Großvater väterlicherseits, kann er nach der klassischen Lehre die Ehe als wali mudschbir im Falle einer Jungfrau, d.h., der ersten Ehe auch gegen den ausdrücklichen Willen der Frau schließen, wobei sich seine Entscheidungen allerdings strikt an den Belangen der Frau zu orientieren haben"

Soweit klar?

Ehremord:

Der „Ehrenmord“ verfügt in der islamischen Gesetzgebung, der Schari'a, über keinerlei Basis. Er fällt somit nach islamischer Erkenntnis in die Kategorie des Mordes, welcher laut Schari'a die Todesstrafe zur Folge hat.

Auch klar?

Wenn Sie kritisch sein wollen, machen Sie sich erst einmal schlau bevor Sie kritisieren

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Martin Gruber

Registriert seit: 28.07.2011

Kommentare: 366

14. Juli 2012 - 14:40 Uhr

"Dazu sollte man ihnen die harmlosen, mit den Grundgesetz vereinbaren Bräuche lassen - dazu zählt für mich der Kebap [...]"

Herr Mattmüller, das kann nicht Ihr Ernst sein - Sie würden den Türken tatsächlich weiterhin gestatten, in Deutschland KEBAP ZU ESSEN (und sogar an Christen zu verkaufen?), selbst wenn Sie es verbieten könnten? Na, da hat sich wohl mancher hier im Forum in Ihnen getäuscht...

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 14:44 Uhr

@ Herr Jörders
>>"Worauf hin ich anmerkte, dies sei auch möglich ohne die Zwangsmitgliedschaft des Kindes in einer Religionsgemeinschaft...."

Sicher ist das möglich, aber völlig sinnfrei

>>"Darauf hin gingen Ihnen die Argumente aus...."
Mir gehen die Argumente selten aus, ich erkenn nur, dass eine solche Diskusion reine Zeitverschwendung ist.

Um aber auf den Zeitungsbericht zurückzukommen,
das Urteil diese unrelevanten Gerichts wird wohl genau das Gegenteil dessen bewirken, was es wollte.
Die endgültige Legalisierung der Beschneidung männlicher Juden und Moslem in Deutschland.

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 14:54 Uhr

Herr Willmann,

don`t feed the troll. Herr Mattmüller missbraucht Diskussionen nur allzugerne um seine Islamophobie auzuleben. Wäre er Argumenten die seiner vorgefertigten Meinung zuwieder laufen aufgeschlossen, wäre Ihr Weg der richtige. Da es ihm aber nur um das Verbreiten von Klischees geht, ist es leider zwecklos sich mit ihm thematisch auseinander zu setzen. Sie bieten ihm damit nur eine Vorlage.

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Daniel Jörders  

Daniel Jörders

Registriert seit: 17.06.2010

Kommentare: 134

14. Juli 2012 - 14:58 Uhr

Herr Huber,

"Die endgültige Legalisierung der Beschneidung männlicher Juden und Moslem in Deutschland."

Naja, jetzt ist offenbar erst mal der Gesetzgeber am Zug. Und jedes zu diesem Thema erlassene Gesetz dürfte bis zum BVerfG. überprüft werden.
Meine Hoffnung ist eher, dass durch dieses Urteil und dem folgenden Diskurs die Trennung von Kirche (Religion) und Staat hierzulande an Konsequenz gewinnt.

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Bodo Weis  

Bodo Weis

Registriert seit: 26.05.2009

Kommentare: 862

14. Juli 2012 - 15:06 Uhr

Ein Gericht hat in Deutschland nach Gesetzesvorlage entschieden das Beschneidung eine Körperverletzung da stellt.

So und nun kommen, aus welchem Druck auch immer, so manche Politiker aus ihren Löchern gekrochen und wollen das deutsche Gesetz ändern.

Es reicht: Liebe Juden wenn ihr eure Jungs beschneiden wollt dann geht bitte dahin wo es nach dem Gesetzt erlaubt ist.
Ihr lebt in einem Rechtsstaat sonst wäret ihr nicht hier und zudem ist es unhöflich die Gesetze des Gastgebers in Frage zu stellen.

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 15:22 Uhr

Herr Weis,

bitte nicht Nationalität und Religion durcheinander bringen - jüdisch und deutsch schließt sich ebensowenig aus wie muslimisch und deutsch oder auch christlich und deutsch. Von Gast kann also keine Rede sein.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 16:31 Uhr

@ Herr Jörders
>>"Meine Hoffnung ist eher, dass durch dieses Urteil und dem folgenden Diskurs die Trennung von Kirche (Religion) und Staat hierzulande an Konsequenz gewinnt....."
Sie hoffen doch nicht im Ernst, dass sich ein Staatsmann oder ein oberer Richter in Deutschland traut, die Grundlagen des jüdischen Glauben anzugreifen.
Der "deutsche Staat" steckt doch zu sehr in der Verantwortung des Holocaust.
Unabhängig davon betone ich wiederholt, dass jeder seine Religion in Frieden leben können muss.

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Bodo Weis  

Bodo Weis

Registriert seit: 26.05.2009

Kommentare: 862

14. Juli 2012 - 16:37 Uhr

Herr Oliver Rosenstock
Wenn es also auch jüdische, islamitische oder christliche Deutsche gibt und hier Wohnen dann sollten sie unser Gesetze erst recht kennen/nachlesen und dementsprechend das Urteil respektieren.
Ich denke nur an den Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Mai 1995

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 16:43 Uhr

"Unabhängig davon betone ich wiederholt, dass jeder seine Religion in Frieden leben können muss."

Richtig! aber auch das Kind hat das recht in Frieden (dh. ohne gewalteinwendung => ohne beschneidung) seine Religion auszusuchen! ein Säugling hat keine Möglichkeit sich gegen religiöse Praktiken zu wehren! Wenn der junge Mann sich dann später dazu entscheidet, kann er sich doch beschneiden lassen und sich seine Religion aussuchen!

oder liebt Gott nur die Menschen, die kurz nach der Geburt beschnitten werden und Teil einer Religion sind?!

zudem frag ich mich, ob man dann auch so offen und tolerant anderst gläubiger ist? Darf ich als gläubiger Mutu auch Menschen opfern? Ist schließlich eine langjährige Tradition! oder was darf ich mit meinem Kind tun, wenn es an Albinismus leidet? darf ich dann auch aus langjähriger religiöser Tradition "handeln"?

Tut mir Leid, aber man kann den Religionsgruppen keine Narrenfreiheit geben und sie gegen geltendes Recht verstoßen lassen!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 16:43 Uhr

ich zitiere Wikipedia:
>>"Ebenfalls als Kruzifix-Urteil bezeichnet wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 3. November 2009[2], in der Italien verurteilt wurde, einer aus Finnland stammenden Klägerin eine Entschädigung zu zahlen, weil Kruzifixe in der Schule ihrer Kinder nicht entfernt worden waren.[3] (Siehe hierzu auch: Kruzifix in Italien). Dieses Urteil wurde am 18. März 2011 von der Großen Kammer des EGMR aufgehoben, da das Anbringen des Kruzifixes keinen Verstoß gegen die EMRK darstelle.[4]"

und:

>>"Der Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 1995, der am 10. August 1995 veröffentlicht wurde,[5] blieb bis heute weitgehend ohne praktische Folgen...... "

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 16:52 Uhr

Parallelen zur Kruzifixdiskussion können nur schwerlich gezogen werden, da es um unterschiedliche Rechtsgüter geht. Der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit wiegt weit schwerer.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 16:55 Uhr

@ Herr Nütten
>>"später dazu entscheidet, kann er sich doch beschneiden lassen und sich seine Religion aussuchen!...."

>>"oder liebt Gott nur die Menschen, die kurz nach der Geburt beschnitten werden und Teil einer Religion sind?!"

wobei wir wieder beim relevanten Kern der Sache sind:
1.Mose 17,10-14

bei dieser Gelegenheit möchte ich klarstellen, dass ich weder Jude noch Moslem bin.
Ich bin einfach Christ.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 17:00 Uhr

ich wüsste nicht, wie man Kruzifixe mit Körperverletzung gleichsetzen/vergleichen könnte!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:04 Uhr

@ Herr Nütten
>>"ich wüsste nicht, wie man Kruzifixe mit Körperverletzung gleichsetzen/vergleichen könnte!...."
habe ich das?
Ich bin lediglich auf den Einwurf des Herrn Weis eingegangen und habe die Passagen aus Wikipedia zitiert, die den Kruzifixbeschluss erklären.

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 17:07 Uhr

Herr Huber,

die selbe Bibelstelle kann auch zur Legitimation des Menschenhandels dienen - sollen wir diesen wieder zulassen? Sollen wir uns wegen der Steinigungen im AT wieder auf die Todesstrafe einlassen? Die Religionen haben sich im Laufe der Zeit angepasst und werden sich auch weiter anpassen.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 17:09 Uhr

@ Herr Huber

sehr interessant, dass sie übrigens immer die Argumente anderer ignorieren, wenn sie dazu nichts entgegenzusetzen haben und nur dann antworten wenn sie meinen, ein Argument entkräftigen zu können....

Soviel ich weiß ist es durchaus möglich auch später noch zum Judentum zu konvertieren (dass lassen sich doch die Religionen nicht nehmen!) => sind diese dann keine Vollwertigen Juden? Die besagten Religionen regen sich über den deutschen Staat (bzw. der Religionsfreiheit in Deutschland) auf, aber gleichzeitig ist ein später konvertierter Jude kein vollwertiges Mitglied?

Falls er doch ein vollwertiges Mitglied ist, frage ich mich warum man dann nicht auf die Beschneidung verzichten kann und sich dann im gewissen Alter selbstständig dazu entscheiden kann?

Im Islam gibt es übrigens diesen Abschnitt nicht, da steht nicht festgeschrieben wann der Junge beschnitten werden muss....

Sie haben im übrigen mal gefragt, worin die Nachteile einer Beschneidung bestehen!

- Es kann zu Traumata´s führen
- Es ist ein nicht ungefährlicher Eingriff der zu Nachblutungen und Infektionen führen kann

und das wichtigste: Es hat medizinisch keinerlei Vorteile (im Kindesalter!)... dh. es ist eine medizinisch unnötiger Eingriff, der zu Nachblutungen und zu Traumata´s führen kann! das ganze dann obendrein ungefragt => körperverletzung!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:14 Uhr

@ Herr Rosenstock
>>"die selbe Bibelstelle kann auch zur Legitimation des Menschenhandels dienen...."
naja, vieleicht etwas weit hergeholt. ;-)
Ändert aber nichts daran, dass die "Beschneidung am 8.Tage" als Grundlage des Jüdischen Glaubens angesehen werden muss.
Ich betone extra: AM 8. TAGE

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:18 Uhr

@ Herr Nütten
>>"sehr interessant, dass sie übrigens immer die Argumente anderer ignorieren,..."
Interessant, dass SIE keine einzige persönliche Frage beantworten.

>>"Falls er doch ein vollwertiges Mitglied ist, frage ich mich warum man dann nicht auf die Beschneidung verzichten kann und sich dann im gewissen Alter selbstständig dazu entscheiden kann?...."

Fragen Sie diese Details nicht mich, lassen Sie sich von einem Juden aufklären.
Wie ich bereits erwähnte, ich bin kein Jude.

>>"und das wichtigste: Es hat medizinisch keinerlei Vorteile ..."

Herr Nütten das wurde bereits an anderer Stelle ausführlich diskutiert.
Bitte lesen Sie dort nach.
Ich wiederhole aber eine mir wichtig erscheinende Passage gerne für Sie:

Warum am 8. Lebenstag? Da Vitamin K (Blutgerinnungsfaktor) bis zum 5. oder 7. Tag noch nicht durch den Darm des Säuglings gebildet wird, ist der sicherste Tag einer Beschneidung der 8., interessanterweise d e r Tag, an dem GOTT gebot, Isaak beschneiden zu lassen.
Ein weiterer Blutgerinnungsfaktor ist Prothrombin. Am 3. Tag sind erst 30 Prozent vorhanden. Am 8. Tag ist das Prothombin mit überdurchschnittlichen 110 % vorhanden.
Augenscheinlich hat ein acht Tage altes Baby mehr Prothrombin zur Verfügung als an jedem anderen Tag des Lebens. Man kann nicht umhin festzustellen, dass vom Standpunkt des Vitamin K und des Prothrombin der achte Tag als der geeignetste Tag für die Beschneidung ausersehen wurde. Welch ein Zufall ...... oder ??

>>"- Es kann zu Traumata´s führen.... "

wie war das noch mit dem Sturz aus dem Kinderwagen ?? ;-)

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 17:24 Uhr

"Ändert aber nichts daran, dass die "Beschneidung am 8.Tage" als Grundlage des Jüdischen Glaubens angesehen werden muss.
Ich betone extra: AM 8. TAGE"

das heißt Männer die nicht beschnitten wurden und später zum Judentum konvertieren wollen, sind keine vollwertige Juden?

Die Frage ist doch, warum man auf die Idee kommt, dass ein Satz aus einem vor Jahrhunderte geschrieben Buch wichtiger sind, als geltendes Recht! In der Bibel steht auch, dass man anderstgläubige nicht grüßen soll! Söhne die sich nicht an das halten was die Eltern wollen gesteinigt gehören und Männer die eine Frau vergewaltigen, diese als Strafe heiraten müssen! (nur ein kleiner Ausschnitt)

=> wir steinigen in Zukunft auch wieder unsere Söhne?

Tut mir leid, aber ich habe da so meine Probleme damit! Ich hoffe, dass die Menschen in 300-400 Jahren nicht anfangen das Rechtssystem auf Grund von J.K. Rowling umsetzen zu wollen

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:25 Uhr

@ Herr Rosenstock
>>"Die Religionen haben sich im Laufe der Zeit angepasst und werden sich auch weiter anpassen......"
Wenn Sie da nur nicht irren.
Ist zwar etwas offtopic, aber trotzdem:
Können Sie mir erklären, weshalb die EKD trotz vielfältiger "moderner" Anpassungen einen grösseren Mitgliederschwund, als die kath. Kirche hat?
Ich bin gespannt auf Ihre Erklärung.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:29 Uhr

@ Herr Nütten
>>"Männer die eine Frau vergewaltigen, diese als Strafe heiraten müssen!...."

wäre vieleicht gar nicht so schlecht um Vergewaltigungen einzudämmen. ;-)

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Oliver Rosenstock

Registriert seit: 01.11.2009

Kommentare: 1763

14. Juli 2012 - 17:34 Uhr

Herr Huber,

das ist keineswegs weit hergeholt, sondern historische Tatsache. Das AT wie auch das NT spricht sich für die Sklaverei aus. Was die Steinigungen angeht, werden Sie bei Moses ebenso fündig - wer Gott lästert, soll gesteinigt werden, wer einen anderen Glauben annimmt, soll gesteinigt werden, Ehebrecher und ungeratene Söhne sollen gesteinigt werden.

Der Migliederschwund der Kirche liegt an dem Wunsch der Menaschen ein selbstbestimmtes und aufgeklärtes Leben zu führen und sich nicht nach einem Buch zu richten das Verhaltensregeln beinhaltet, die vor 2000 Jahren teilweise sinnvoll gewesen sein mögen. Diskussionen über Bibelstellen erachte ich aus diesem Grund auch für nicht weiterführend.

Ihre Smilies an Stellen an denen Sie nicht weiter wissen nehme ich zur Kenntnis. Ebenso wie ich zur Kenntnis nehme, das Sie den dümmlichen Sturz aus dem Kinderwagen als Vergleich für eine Beschneidung anführen obwohl hier seit Tagen auf wissenschaftliche Ausführungen verwiesen wird, die u.a. auf 100 Todesfälle pro Jahr allein in den USA verweisen, wie auch Verstümmelungen und Traumata. Das wischt man nicht mit einem Smiley vom Tisch.

Für heute verabschiede ich mich.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 17:36 Uhr

die Frau wird sich bedanken, wenn ihr Vergewaltiger sie als Strafe jeden Tag vergewaltigen darf (schließlich hat er nach der Heirat ein Recht seine Frau zu...)

amüsant finde ich Ihre Aussage ehrlich gesagt nicht! Ist schon traurig, wie man es schafft solche veraltete Traditionen zu verteidigen! Warum ist die Beschneidung ne wichtige (von Gott vorgeschriebene) Tradition, aber die von Gott vorgeschriebene Steinigungen sind nicht mehr aktuell?!

darf ich als gläubiger Mutu Menschen opfern (in Deutschland) schließlich ist das eine religiöse Tradition und in Deutschland gibt es ja Religionsfreiheit und Sie sind ja auch dafür, dass man Religion frei ausüben darf! Jede Religion?

Ja es stimmt, dass die Blutgerinnung am 8. Tag am besten ist! Aber es ist medizinisch dennoch nicht notwendig zu tun! Ich hole ja auch nicht die Weisheitszähne raus, solange sie mich nicht stören!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:41 Uhr

@ Herr Rosenstock
>>"Der Migliederschwund der Kirche liegt an dem Wunsch der Menaschen ein selbstbestimmtes und aufgeklärtes Leben zu führen...."

Sie umgehen meine Frage:
Können Sie mir erklären, weshalb die EKD trotz vielfältiger "moderner" Anpassungen einen ____grösseren____ Mitgliederschwund, als die kath. Kirche hat?

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:43 Uhr

@ Herr Nütten
>>"amüsant finde ich Ihre Aussage ehrlich gesagt nicht! ...."

war nicht sooo erst gemeint, falls Sie meinen Smiley übersehen haben.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 17:45 Uhr

@ Herr Huber

ich weiß, sonst hätte ich nicht so höflich geschrieben ;)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 17:45 Uhr

@ Herr Nütten
>>"Warum ist die Beschneidung ne wichtige (von Gott vorgeschriebene) Tradition, aber die von Gott vorgeschriebene Steinigungen sind nicht mehr aktuell?!..."

fragen Sie einen kompetenten Juden und klären Sie uns auf.
Ich lerne gerne mir Unbekanntes über fremde Religionen

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 17:56 Uhr

mir fremde Religionen? ich dachte sie sind Christ?

Steinigungen fand auch der Gott der christen gut ;)
Ihre Kirche hält auch an Traditionen der Bibel fest, während andere Traditionen (zum Glück) nicht mehr relevant sind! Zöllibat, keine Frauen als Pfarrer (falls Sie katholisch sind), desweiteren wird weiterhin Kannibalismus ausgeübt.....

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 18:02 Uhr

@ Herr Nütten
>>"mir fremde Religionen? ich dachte sie sind Christ? ..."

aber Herr Nütten, Sie wissen schon, dass das Christentum sich vom Judentum unterscheidet, oder ? ;-)
Im übrigen bin ich Katholik und ich kann auch manchen "Neuerungen der EKD " nichts abgewinnen.

>>"desweiteren wird weiterhin Kannibalismus ausgeübt....."

Sie klären uns auf?

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 18:11 Uhr

Ich weiß, dass Judentum und Christentum sich unterscheiden...

ich wollte damit darauf anspielen, dass auch im Christlichen glauben veraltete Traditionen gibt, im Christentum wird allerdings stärker selektiert! manchmal ist Gottes Wort heutzutage anscheinend nicht mehr so wichtig wie andere Passagen in der Bibel ;)....

zum Kannibalismus! Im Gegensatz zu den normalsterblichen Christen, ist die offizielle Ansicht immernoch, dass man bei der Kommunion den Leib Christus isst ( nicht ein Oblate, sondern es ist in das Fleisch Jesu verwandelt)

Soviel ich weiß, ist es Kannibalismus, wenn man das Fleisch eines toten Menschen isst ... oder wie definieren Sie Kannibalismus?

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 18:19 Uhr

@ Herr Nütten
>>"Im Gegensatz zu den normalsterblichen Christen,...."
bitte, was ist das ?
>>"ist die offizielle Ansicht immernoch, dass man bei der Kommunion den Leib Christus isst ( nicht ein Oblate, sondern es ist in das Fleisch Jesu verwandelt) ...."

Herr Nütten, bei manchen Menschen ist Bekehrung vergebliche Liebesmühe.
Ich bitte Sie um einen Gefallen.
Bleiben Sie Atheist, denn nach obiger Aussage, haben Sie nichts verstanden.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 18:26 Uhr

keine Angst, ich werde meine Einstellung nicht ändern!

Ich glaube nicht an Außerirdische, nicht an Zeus, und auch nicht an Ihren Gott... solange es keine Beweiße gibt!

Bevor Sie allerdings meine Aussagen diskreditieren sollten Sie bitte dem Unwissenden Atheisten, erklären was genau denn an meiner Aussage falsch ist!

Dass ich gerne mit Zynik arbeite, sollten Sie schon gemerkt haben, aber dass machen Sie auch => Sie haben ziemlich sicher verstanden, was ich mit normalsterblichen Christen meine...

Bitte erklären Sie mir, ob man als Katholik nun eine Oblate oder den Leib Jesu isst! wenn es letzteres ist, ist das Kannibalismus... Ist es der nur eine Oblate, die symbolisch für den Leib Christus steht, frage ich mich warum die (demokratisch gewählten) Führungspersönlichkeiten Ihrer Kirche das nicht so empfinden?

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Guy Sinden

Registriert seit: 28.06.2012

Kommentare: 125

14. Juli 2012 - 18:29 Uhr

@Frau Knott. Sie haben Recht. In D sind nur 20% der Juden beschnitten. Es ist auch diesmal so, daß eine Minderheit am lautesten schreit. Die anderen haben ja nichts zu verteidigen.
Was nun die „Phimose angeht, so gibt es auch den Eingriff der vorhauterhaltenden Triple Incision.
Und daß die Kassen getarnte religiöse Beschneidungen bezahlen sollen, was sowieso schon passiert, ist gelinde gesagt eine Schweinerei.

@Rainer Brombach. Das stimmt so nicht. Die Beschneidungsrate dürfte in den USA bei 60% angelangt sein, Tendenz sinkend. Und der Grund der Hygiene ist ebenfalls wissenschaftlich widerlegter Unsinn.
Und mit Ihrem Argument der „jahrhunderte alten Rechtspraxis“, schreiben Sie am Thema vorbei. Erstens ist es religiöse Praxis und zweitens öffnen Sie damit Tür und Tor für weitere bewährte Praktiken (Abhacken der rechten Hand bei Dieben und alle weiteren Nettigkeiten, die Welt auf, Welt ab immer noch praktiziert werden)

@Tom Nütten. „Erst mit der Geschlechtsreife kommen die Vorteile“
Ach ja? Welche denn? Überlegen Sie gut bevor Sie antworten und prüfen Sie Ihre Meinung ;-)

@alle und besonders an Herrn Mattmüller. Ein spezifisches Gesetz für oder gegen die Beschneidung von Jungen, wird es nicht geben. Steht nicht im Grundgesetz so etwas, wie „unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht“? Artikel 3 Abs. 3 ist hier sehr aufschlussreich. Wenn die Beschneidung von Jungen erlaubt wird, dann wird sicher jemand auf die glorreiche Idee kommen, die weibliche Beschneidung seines Mädchens nach Sunna zu verlangen. Eine solche Beschneidung wollte eine Klinik in Seattle für streng religiöse Moslems anbieten. Das Geschrei der Feministinnen war aber so groß, dass das auch gleich wieder abgesagt wurde, und das in einem Land, wo männliche Babys noch immer zu mehr als 30% gleich nach der Geburt genitalverstümmelt werden.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 18:32 Uhr

@ Herr Nütten
>>"nicht an Ihren Gott... solange es keine Beweiße gibt!...."
Es zwingt Sie keiner dazu.
Die Existenz Gottes zu "beweisen" ist sicher nicht Aufgabe dieses Forums, erst recht nicht an dieser Stelle.

Ich will Ihnen aber nicht vorenthalten, wo Sie sich informieren können:
http://www.katholisch.de/
immer lesenswert!

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

14. Juli 2012 - 18:37 Uhr

Herr Willmann,

Sie unterstellten mir um 14.38 die Gleichung:

"Ehrenmord, Zwangsheirat = Islam"

Tatsächlich gesagt habe ich:

"Nicht toleriert (oder vor Gerichten "kultursensibel" beurteilt) werden sollten Ehrenmord, Zwangsheirat, Hasspredigten in Moscheen und ähnliches. Der Koran sollte nicht verboten, aber wegen seiner Gewalt- und Mordaufrufe gegen Ungläubige medial geächtet werden."

Die Stellung der Frau bzw. Jungfrau weist in verschiedenen islamischen Ländern und Millieus Unterschiede auf. Es wird zum Beispiel "nur" in 12 Ländern gesteinigt. Der Koran und die Hadithen, aus denen Sie eine Auswahl getroffen haben, die Ihnen für Ihr Anliegen günstig erscheint, werden nicht überall gleich streng beachtet und 1:1 umgesetzt. Ein Ehrenmord, wie er in der Türkei und in der türkischen Emigration geschehen kann, ist auch in Koran und Hadithen so nicht gefordert. Wenn im Koran die Auspeitschung von Unzüchtigen, ein Hadith die Steinigung bei Ehebruch fordert, wenn der Prophet Mohammed alle Männer des jüdischen Stammes der Banu Qureiza ermorden lässt und eine Gefangene aus diesem Stamm "heiratet",
http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza
zeigt das den Stellenwert der Frau. Zwar können auch Männer ausgepeitscht oder gesteinigt werden, aber: "Da nach islamischem Recht Zeugenaussagen von Frauen weit weniger schwer wiegen als die von Männern und zudem von zwei Männern bestätigt werden müssen, werden Frauen weitaus häufiger wegen Ehebruchs angeklagt und zum Tod durch Steinigung verurteilt als Männer." (Wikipedia)

So sind Zwangsheirat und Ehrenmord als solche zwar in der islamischen Überlieferung nicht gefordert, werden aber durch die rüden Bestimmungen gegen Frauen in Koran und Hadithen gestützt.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 18:39 Uhr

Herr Huber, könnten Sie mir bitte die Frage beantworten, was genau an meiner Ausführung zum Kannibalismus fehlerhaft ist?

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 18:44 Uhr

Herr Mattmüller

muss dann die Bibel nicht auch medial geächtet werden? Da gibt es mehr als einen Aufruf anderstgläubige nicht zu grüßen, unfreundlich zu behandeln und in manchen fällen zu steinigen! Des weiteren ist die Stellung der Frau in der Bibel mehr als fragwürdig! Jesu ist das Haupt der Männer und die Männer sind die Häupter der Frauen.... Frauen die von einem Mann vergewaltigt werden müssen diesen Mann heiraten! schläft eine Frau freiwillig mit einem anderen Mann, muss sie gesteinigt werden... ebenso wie ungehorsame Kinder!

Muss so ein Buch nicht auch geächtet (oder verachtet) werden?

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 18:47 Uhr

@ Herr Nütten
>>"Herr Huber, könnten Sie mir bitte die Frage beantworten, was genau an meiner Ausführung zum Kannibalismus fehlerhaft ist?"
Ich empfehle Ihnen dringend die von mir verlinkte Seite zu lesen.

und

Über Kanibalismus klären Sie sich bitte hier auf:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kannibalismus

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 18:50 Uhr

"Als Kannibalismus wird das Verzehren von Artgenossen oder Teilen derselben bezeichnet. Insbesondere versteht man darunter den Verzehr von Menschenfleisch durch Menschen (Anthropophagie). In fast allen menschlichen Gesellschaften ist Kannibalismus mit einem Nahrungstabu belegt."

Das ist auch meine Auffassung von Kannibalismus ;)

die von Ihnen verlinkte Seite sagt leider zu dieser Thematik gar nichts aus. Ich habe natürlich nicht alles gelesen sondern mir den Themenabschnitt Eucharistie durchgelesen. Ohne fündig zu bleiben!

Ich frage mich allerdings, warum Sie die Frage nicht beantworten können...

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Michael Riedle

Registriert seit: 17.07.2011

Kommentare: 573

14. Juli 2012 - 18:52 Uhr

endlich haben wir unseren Sommerlochfüller....

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 19:01 Uhr

@ Herr Nütten
>>"Ich frage mich allerdings, warum Sie die Frage nicht beantworten können..."

Ich WILL Ihnen diese Frage nicht beantworten, das ist hier offTopic
Falls Sie aber wirklich daran interessiert sind Ihre Unkenntniss zu beseitigen, empfehle ich, fragen Sie den katholischen Geistlichen Ihrer Heimatgemeinde.

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 19:16 Uhr

Sehr amüsant...

Hier gibt es zig Off Topic Beiträge... z.B. vom Islam- Verschwörungstheoretiker...

aber das wäre natürlich zuviel verlangt einen Satz zu schreiben, dafür schreiben Sie lieber 3 Beiträge indem Sie mir nahe legen jemand anderen zu fragen. Wenn Sie versuchen die Beiträge anderer zu diskreditieren, sollten Sie selbst vielleicht ihre Beiträge mal etwas mit Argumenten aufwerten.

Aber Sie gehen sowieso nur auf die Beiträge ein, die Sie meinen beantworten zu können! Oder erklären Sie mir mal, ob es auch ok ist aus religiöser Tradition heraus Menschenopfer zu geben? Schließlich fordern Sie ja freie Religionsausübung... (ist das Off Topic? )

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

14. Juli 2012 - 19:22 Uhr

@ Herr Nütten
>>"aber das wäre natürlich zuviel verlang einen Satz zu schreiben,"
ich maße mir nicht an, Ihnen die heilige Kommunion kompetent genug zu erklären.
Auch deshalb meine obigen Empfehlungen!

>>"aus religiöser Tradition heraus Menschenopfer...."
aber Herr Nütten, um wieder beim Thema zu sein.
Bringen JUDEN Menschenopfer?

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 19:25 Uhr

Nein, aber eine Körperverletzung an Säuglingen rechtfertigen Sie damit, dass man in Deutschland seine Religion frei ausleben darf!

=> wenn man aus religiöser Tradition heraus Kinder verletzen darf, frag ich mich halt ob sie auch so tolerant bei Menschenopfer anderen Religionsgruppen sind! Schließlich leben in Deutschland nicht nur Christen, Juden und Mußlime!

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

14. Juli 2012 - 20:36 Uhr

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass das urteil positiv zum nachdenken angeregt hat!

in Österreich gibt es nuns ne petition um die Beschneidung zu verbieten und in verschiedenen Umfrage, hat sich die Mehrheit für ein Verbot ausgesprochen! Es kommt etwas in Gang

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Matthias Stulz  

Matthias Stulz

Registriert seit: 21.10.2009

Kommentare: 37

14. Juli 2012 - 21:26 Uhr

Und der Ehrenmord wird dann auch gleich legitimiert?

Wo ist hier die Trennung von Legislative und Judikative?

Darf ich dann auch Tiere opfern? oder Kinder wie im AT?

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1219

14. Juli 2012 - 22:17 Uhr

"Die Brit Mila bleibt!" - http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13458

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

14. Juli 2012 - 22:38 Uhr

Herr Hütten, man ist hier von Thema abgekommen. Es ging um die Beschneidung. Aber da Sie freundlich fragen, bekommen Sie eine freundliche Antwort.

Ihre Berufung auf die Bibel ist sinnlos, weil sie aus Altem und Neuem Testament besteht und für Christen Bestimmungen des Alten Testaments teilweise aufgehoben sind (und zum Teil auch im Judentum nicht mehr praktiziert werden). Ein Teil der Behauptungen Ihren Beitrags von 18:44 dürften auch frei erfunden sein.

Sie meinen zum Beispiel: "schläft eine Frau freiwillig mit einem anderen Mann, muss sie gesteinigt werden... ebenso wie ungehorsame Kinder!"

In der Tat sollte zur Zeit Jesu eine Ehebrecherin gesteinigt werden. Jesus sagte aber zu denen, die die Steine schon in der Hand hatten: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!" Zur Ehebrecherin sagte er: "Geh deines Wegs und sündige fortan nicht mehr!"

Jesus hat die Steinigung und einiges andere aus dem Alten Testament außer Kraft gesetzt hat. Dagegen wird die Steinigung z.Zt. praktiziert in Afghanistan, in der indonesischen Provinz Aceh, Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan, Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

14. Juli 2012 - 23:06 Uhr

Lieber Gott, der Du allen monotheistischen Religionen gleichermaßen vorstehst. Wir haben hier ein Problem, das wir augenscheinlich nicht selber lösen können: Es sagen manche, daß es Dir wohlfeil sei, den Buben unserer Völker einfach mal was abzuschneiden, und zwar am Schniepel. Zugegeben ein nur kleines und unwichtiges Zipfel Haut, aber trotzdem gibt es die Ansicht, daß Du uns so gebaut hast, wie wir auf die Welt kommen. Auch können viele von uns nicht glauben, daß Du es so vorgesehen hast, daß wir das so einfach in Deinem Namen zerstören.
Jetzt wäre es total hilfreich, wenn Du uns Deinen Gotteswunsch diesbezüglich nochmal kundtun könntest. Ein kleiner Kommentar hier bei der BZ wäre schon sehr aufschlußreich.
Leider mußt Du Dich hier mit Deinem Klarnamen anmelden. Ich hoffe, das macht Dir nicht zu große Probleme.
CU
Roland (leider keiner Deiner Anhänger)

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

15. Juli 2012 - 02:06 Uhr

Herr Mattmüller,

erklären Sie mir bitte nochmal welchen Teil ich den erfunden habe! Steht in der Bibel nicht geschrieben, dass Ehebrecherinnen gesteinigt gehören? oder ungehorsame Söhne gesteinigt gehören? (5. Mose 21,18-21)

Amüsant finde ich es auch, dass das neuere Wort Gottes anscheinend mehr zählt als das Alte! Einmal muss man sich an die Gebote halten und das nächste mal dann nicht? Schön dass Gott jemand unterrichtet hat, der die richtigen Teile der Bibel auswählt! Dennoch gibt es in diesem Buch sehr viel Aufruf zur Gewalt und sollte nach ihrer Argumentation zum Koran eig auch medial geächtet werden!

Übrigens ist die Gewalt nicht nur Teil des Alten Testamentes! wenn man mal ein bisschen googelt ( hier auch mal ein Link zu gewissen Passagen http://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_in_der_Bibel#Gewaltbegriffe )
findet man schnell Bibelzitate....

„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“ - Jesus

aber der Koran ist natürlich von grund auf böse.. Die Bibel ruft natürlich zu keinerlei Gewalt auf (wenn man die bösen Sachen weglässt natürlich)

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Thomas Brudlich  

Thomas Brudlich

Registriert seit: 23.01.2011

Kommentare: 173

15. Juli 2012 - 08:19 Uhr

Seitdem sich die Menschen herausgenommen haben, Gott eine Sprache zu verleihen, hat ihn jeder auf seine Weise sprechen und sich von ihm sagen lassen, was er gewollt hat.
Zitat von Jean-Jacques Rousseau

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 09:04 Uhr

@ Herr Brudlich
>>"Zitat von Jean-Jacques Rousseau ...."

Seit Atheisten denken, sie können sich in Deuschland alles erlauben, gehts bergab!
"Zitat von mir! :-)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 09:10 Uhr

zum Nachlesen:
Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor __Gott___ und den Menschen,
von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

15. Juli 2012 - 09:24 Uhr

Herr Huber, mit welcher Religion, in Vergangenheit und Gegenwart, gings
bergauf?
Frage von mir !

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Martin Mattmüller

Registriert seit: 13.02.2010

Kommentare: 2035

15. Juli 2012 - 09:30 Uhr

Herr Nütten,

Kenntnisse über Inhalt und Unterschied von Altem und Neuem Testament gehören zum Bildungskanon in Deutschland. Vielleicht haben Sie keinen Religionsunterricht besucht, vielleich ist es den Lehrern nicht gelungen, Ihnen die Grundlagen zu vermitteln. Was auch an letzteren liegen kann, zu Ihrer Entlastung. Vielleicht belegen Sie einmal einen Volkshochschulkurs über die Bibel.

Auch beim Textverständnis haben Sie Probleme. Im von Ihnen zitierten Wikipedia-Artikel heißt es - und das ist das Gegenteil Ihrer Behauptungen:

Anders als Matthäus hat Jesus "wohl keine wörtliche Befolgung aller Gebote [der Thora , i.e. des AltenTestaments] gefordert ... , sondern überlieferte Gebote von Fall zu Fall verschieden gedeutet: Manche hat er verschärft, andere relativiert und tendenziell ganz aufgehoben. Dies gilt besonders für dem Wortlaut nach mit der Todesstrafe zu bestrafende Vergehen."

"Das Ziel der Verkündigung Jesu ist ... eine Überwindung der üblichen Fixierung auf gewaltsame Lösungen und ein neuer gewaltfreier Umgang der Menschen untereinander in der Hoffnung Daniels auf Gottes gerechtes Gericht, das alle menschlichen Gewaltsysteme beenden werde (Mk 10,42-45 EU)."

Während der Koran als das durch Mohammed unverfälscht übermittelte Wort Allahs gilt, ist und gilt das Neue Testament als von Menschen geschrieben. Es enthält - wes Wunder! - Widersprüche; wer versucht, den Geist Jesu zu begreifen, wird einen roten Faden finden: Frieden!

Hier einige Auszüge aus dem Koran, die den gewalttätigen Chrakter dieser Lehre belegen: http://www.csi-de.de/pdfs/kampfbefehle_allahs.pdf

Sie haben das letzte Wort. Ich antworte Ihnen hier nicht mehr, es sei denn zum Thema Beschneidung.

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Thomas Brudlich  

Thomas Brudlich

Registriert seit: 23.01.2011

Kommentare: 173

15. Juli 2012 - 09:36 Uhr

Karl Heinz Hu@ Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Sünder ist, dass jeder Heilige eine Vergangenheit hat und jeder
Sünder eine Zukunft.

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 12:28 Uhr

@ Karl-Heinz Huber:

"Seit Atheisten denken, sie können sich in Deuschland alles erlauben, gehts bergab!"

Erstens:
In Deutschland ist alles erlaubt, was nicht Gesetzen widerspricht.

Zweitens:
Nicht nur erlaubt, sondern geradezu Kennzeichen unserer Demokratie ist freies Denken.
Und dem Atheismus gebührt in eben diesem Sinne ebenso viel Raum wie irgendwelchen Glaubensinhalten.

Wenn Sie dies in Frage stellen oder gar bemängeln, Herr Huber, ist das zutiefst antidemokratisch. Und wenn Sie zudem auch noch meinen, diese antidemokratische Haltung im Namen Ihrer Religion vertreten zu müssen, bewegen Sie sich letztlich auf dem selben Niveau wie diejenigen, die z.B. für einen iranischen Gottesstaat kämpfen.

Aber "Gott sei Dank" ist unser Staat kein Gottesstaat, sondern eine Demokratie, die ihre wesentlichsten Werte der Aufklärung verdankt, also der Überwindung religiöser Indoktrination.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 13:01 Uhr

@ Herr Fischer
>>"antidemokratische Haltung im Namen Ihrer Religion vertreten zu müssen,..."

Ich vertrete keineswegs eine antidemokratische Haltung, schon gar nicht im Namen meiner Religion.
Demokratie hat auch nichts mit meinem von Ihnen kommentierten Posting zu tun.
Es ist doch einfach so:
Atheisten fehlen gegenüber gläubigen Menschen einfach gewisse wichtige Wertstellungen.
Dieser Mangel zieht sich vollständig durch die "atheistische Kultur"
Ich möchte hier nicht im Detail auf diese Werte eingehen.
Als Denk-Anstoss möchte ich nur drei Begriffe aus der Jugendsprache in den Raum stellen die ich aussnahmslos dem Atheismus zuordne:
"kein Bock", "abhängen" und "vorglühen".
Nur weiter so!

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

15. Juli 2012 - 13:09 Uhr

Oh heiliger Bimbam! Da tut sich ja ganz alter Mief längst vergangen geglaubter Zeiten auf! Ich komme mir wie im hinteren bayerischen Wald im 19. Jhdt. vor!
Warum kann man mit überaus religiös motivierten Menschen eigentlich über gar nichts diskutieren?

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 13:27 Uhr

@ Karl-Heinz Huber:

Sie bestätigen geradezu bilderbuchmäßig eine alte Erkenntnis:
Atheisten und Religionskritiker sind in der Regel in Religionsfragen bestens informiert (denn das ist nun mal ihre Materie),
Religionsvertreter haben dagegen von Atheismus meistens ü-ber-haupt keine Ahnung. (q.e.d.)

Und das leitet direkt zu einem berühmten Zitat von Dieter Nuhr über:

+editiert+

PS: Liebe BZ, falls der Link in Ihren Augen die Netiquette verletzt, beachten Sie bitte auch die völlig halt- und sinnlose "Argumentation" von Herrn Huber (13:01 Uhr) gegen Atheisten, die jeglicher vernünftigen Grundlage entbehrt.
Hat Dieter Nuhr nicht recht?

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

15. Juli 2012 - 13:59 Uhr

"die z.B. für einen iranischen Gottesstaat kämpfen".

Sie meinen wohl einen islamischen Gottesstaat Iran, nicht wahr Herr Fischer?

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

15. Juli 2012 - 14:22 Uhr

"Als Denk-Anstoss möchte ich nur drei Begriffe aus der Jugendsprache in den Raum stellen die ich aussnahmslos dem Atheismus zuordne:
"kein Bock", "abhängen" und "vorglühen".
Nur weiter so!"

Glückwunsch! Sie haben vielleicht ihre Meinung gegenüber Atheisten, aber zu glauben, dass Atheismus der Grund für die von Ihnen genannten Begriffen ist, ist absurd!

Naja immerhin begehen Atheisten keine Körperverletzung und führen Krieg weil es in einem Buch steht...

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 14:34 Uhr

Der katholische Theologieprofessor (!!!) Dr. Dr. Bernhard Uhde aus Freiburg sagte bei einer Podiumsdiskussion am 23.09.2011 im Audimax der Freiburger Uni, dass es für das moralische Wertesystem einer Gesellschaft KEINES Gottesbegriffes bedürfe.

------

@ Achim Klein:
"Sie meinen wohl einen islamischen Gottesstaat Iran..."
Sie sind ja GANZ ein Schlauer ;-)

Worum es mir ging, war demokratiefeindlicher religiöser Fundamentalismus, und den bringt schlimmstenfalls leider fast JEDE Religion hervor - nicht nur der Islam in seiner islamistischen Ausprägung.

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Andrea Lauser

Registriert seit: 31.05.2010

Kommentare: 1219

15. Juli 2012 - 14:36 Uhr

@Tom Nütten: Noch nie etwas von der Mao-Bibel gehört?

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Tom Nütten  

Tom Nütten

Registriert seit: 13.07.2012

Kommentare: 153

15. Juli 2012 - 14:45 Uhr

@ Frau Luser

jetzt nehmen wir also einen tyrannischen Diktator als Beispiel?

Ok Gegenfrage, wieviele Menschen Handeln zurzeit nach der Mao-Bibel und begehen Körperverletzungen oder führen Krieg auf Grundlage eines Atheistischen Buches (Mao ist übrigends nicht gerade ein Gutes Beispiel für einen richtigen Atheisten...)

Körperverletzungen an Kindern ist aber gesellschaftlich anerkannt, weil es in einem Jahrhunderte alten Buch steht und wird heute immernoch fleißig begangen!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 14:45 Uhr

@ Herr Nütten
>>"der Grund für die von Ihnen genannten Begriffen ist, ist absurd!...."

Ich habe die Begriffe dem Atheismus zugeordnet, aber keineswegs den Atheismus als Ursache genannt.
Lediglich die mangelnden Werte des Atheismus habe ich als Grund genannt.
Herr Nütten, drehen Sie mir bitte nicht das Wort im Munde um.
Zum Atheismus nur noch die Bemerkung, dass dieser in den wenigsten Fällen mit Demokratie in Verbindung gebracht werden kann / konnte.
Die beiden relvanten Beispiele in Deutschland brauche ich wohl nicht zu benennen.

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 14:53 Uhr

Herr Huber,

die von Ihnen wiederholt angeführten "mangelnden Werte des Atheismus" sind absolut bodenloser Unfug.
Bitte beachten Sie dazu auch meinen Beitrag von 14:34 Uhr (erster Teil): Vielleicht ziehen Sie ja wenigstens mal die Aussage eines katholischen Akademikers in Betracht.

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

15. Juli 2012 - 15:05 Uhr

Herr Nütten, war Ihre Anrede von 14.45 Uhr Absicht ??

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

15. Juli 2012 - 15:14 Uhr

Herr Fischer Sie schreiben,

"....demokratiefeindlicher religiöser Fundamentalismus, ...und den bringt...nicht nur der Islam...hervor"

Alle islamisch dominierten Länder sind demokratiefeindlich und zwar deshalb, weil Islam und Demokratie nicht kompatibel sind.
Betrachten Sie doch einmal den Islam mit denselben Argusaugen wie Islamkritiker!

Grüsse vom GANZ schlauen Islamkritiker Achim Klein :-)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 15:16 Uhr

@ Herr Fischer
>>"Vielleicht ziehen Sie ja wenigstens mal die Aussage eines katholischen Akademikers in Betracht....."
Selbstverständlich, Herr Fischer.
Das heisst aber nicht, dass ich meine Meinung auf jeden katholischen Theologen der _seine_ Meinung publiziert, "abstimmen" muss.
Sicher ist, dass die moralische "Hemmschwelle" des Atheisten ungleich niedriger angesiedlet ist, als die eine Gläubigen.

Ich weisse wiederholt auf die beiden deutschen Beispiele hin.

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 15:28 Uhr

Herr Klein,
zum Teil haben Sie ja recht.
Ich ergänze ein Zitat aus Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularisierung :

"Daher gilt eine Verwirklichung von Demokratie und Menschenrechten, die eine Säkularisierung als Voraussetzung hätte, in Gesellschaften islamischer Ländern i. d. R. nicht als erstrebenswert."

Aber noch ein anderes Zitat von dort:
"In der westlichen Welt gilt die Trennung von Kirche und Staat allgemein als erstrebenswerte und notwendige Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaftsform. In der säkularen Demokratie sind nicht religiös fundierte Glaubenssätze, sondern der Wille der Wähler, das Allgemeinwohl sowie bürgerliche Werte wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität die Richtschnur des politischen Handelns."

Merken Sie was? Sie sehen nur die Hälfte der Realität:
Demokratie und RELIGION passen nicht zusammen.
Sie und Ihre Gesinnungsfreunde aber blicken mit Scheuklappen immer nur auf den Islam.

-----

Herr Huber,
Sie schreiben:
"Zum Atheismus nur noch die Bemerkung, dass dieser in den wenigsten Fällen mit Demokratie in Verbindung gebracht werden kann / konnte."

Die Säkularisierung, auf der unser Gesellschafts-, Staats- und Rechtssystem beruht, wäre ohne Aspekte des Atheismus gar nicht möglich gewesen. Heute leben wir hier in einer säkularen Demokratie, die zwar religiöse Traditionen internalisiert hat, nicht aber wesentlich auf ihnen beruht.

Ferner schreiben Sie:
"Sicher ist, dass die moralische 'Hemmschwelle' des Atheisten ungleich niedriger angesiedlet ist, als die eine Gläubigen."
Nein, das ist eben NICHT sicher, sondern nur Ihre persönliche Meinung, die Sie durch nichts belegen können.
Die totalitären Kapitel der deutschen Geschichte, auf die Sie anspielen, waren nicht ein charakteristischer Ausdruck von Atheismus. Das zu behaupten, reduziert die komplizierte Historie auf ein allzu primitives Schwarz-weiß-Denken.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 15:34 Uhr

@ Herr Fischer
>>"nicht aber wesentlich auf ihnen beruht....."
Was IMHO ein gravierender Fehler ist.

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 15:38 Uhr

Herr Huber,
danke für das "IMHO".
Das steht für "in my humble opinion" - "meiner bescheidenen Meinung nach".
Na eben:
"Ihre" (!) - "bescheidene" (!) - "Meinung" (!).
Die sei Ihnen gegönnt, aber sie ist eben nicht mehr als das :-)

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

15. Juli 2012 - 15:44 Uhr

Macht heute richtig Spaß bei "Kai und Karli" mitzulesen!

:D

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 15:47 Uhr

@ Herr Fischer
>>"Das steht für "in my humble opinion" - "meiner bescheidenen Meinung nach"....."
Herr Fischer,
danke für Ihre Info, stellen Sie sich vor, genau deshalb hab ich IMHO geschrieben! ;-)

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 15:48 Uhr

@ Roman Weingardt
gell ;-)

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

15. Juli 2012 - 17:01 Uhr

Herr Fischer,

"Demokratie und Religion passen nicht zusammen"

Richtig, und welche Religion macht dabei die meisten Probleme?
Sind es nicht Sie und Ihre Freunde die mit Scheuklappen das Treiben des Islam mit Wohlwollen betrachten?

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

15. Juli 2012 - 17:08 Uhr

That's what friends are for

http://www.youtube.com/watch?v=u8h8ca5zn5Y

:-))

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 17:14 Uhr

@ Herr Fischer
>>"Ferner schreiben Sie: "Sicher ist, dass.... "

im Sinne von sicherlich, wohl, anscheinend,möglicherweise, wahrscheinlich ...
;-)

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 17:28 Uhr

Herr Klein,
wenn Sie mich ganz persönlich fragen, so werden Sie zu hören bekommen, dass ich keine einzige Religion "mit Wohlwollen betrachte" - weder den Islam noch alle anderen.
Aber als Teil der weltgesellschaftlichen Realität nehme ich sie an - was bleibt auch anderes übrig?
Das ist das genaue Gegenteil von Scheuklappen.

Was Sie als "Treiben des Islam" bezeichnen, ist der fundamentalistische Islamismus.
Der bei der überwiegenden Mehrheit der Moslems in Deutschland gelebte Islam ist genauso wunderlich und harmlos wie jede andere (nicht-fundamentalistische) Religion auch. Traditionen sind immer und überall eigenartig, vor allem aus der Distanz betrachtet.

Extreme, radikale Ausprägungen von Gesinnungen und Weltbildern sind prinzipiell etwas Abscheuliches, sei es im Islam, im Christentum, in der Politik, in der Wirtschaft oder im Finanzwesen.
Leider gibt es diese Extreme in allen Bereichen.
Aber von den Extremen auf das Ganze zu schließen, ist in meinen Augen paranoid. Der Kabarettist Hagen Rether brachte dazu mal den sinnigen Vergleich: "Es ist doch auch nicht jeder Katholik ein pädophiler Holocaustleugner!"

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

15. Juli 2012 - 17:41 Uhr

Seit Stunden möchte man meinen, dass das eigentliche Thema keine
Rolle mehr spielt.
@Huber
Ich vermisse Ihre Antwort auf meine Frage von 09.24 Uhr

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 17:44 Uhr

@ Herbert:
Recht hast Du, das Thema ist durch, die Vorhaut ist ab ;-)))

Eigentlich könnte die BZ hier langsam mal die Kommentarfunktion beschneiden.....

PS. Die Antwort von Herrn Huber auf Deine Frage würde mich auch interessieren.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 17:46 Uhr

@ Herr Scholl,
>>"Ich vermisse Ihre Antwort auf meine Frage von 09.24 Uhr..."
ich sehe keinen Beitrag mit dieser Uhrzeit

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Kai Fischer  

Kai Fischer

Registriert seit: 17.09.2009

Kommentare: 1186

15. Juli 2012 - 17:48 Uhr

Herr Huber,
schauen Sie unter dem heutigen Datum nochmal nach.
Da schrieb Herr Scholl zur genannten Uhrzeit:

"Herr Huber, mit welcher Religion, in Vergangenheit und Gegenwart, gings
bergauf?
Frage von mir !"

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

15. Juli 2012 - 17:49 Uhr

Kai, danke und Gruss !

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

15. Juli 2012 - 17:56 Uhr

Wenn ich die ganze Diskussion hier betrachte, fällt mir immer eine Textzeile eines Songs von Udo Lindenberg ein:

"..aber sonst ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria"

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 18:04 Uhr

@ Fischer und Scholl
>>"Herr Huber, mit welcher Religion, in Vergangenheit und Gegenwart, gings
bergauf?...."
Ich werde Ihnen hierzu nur die eine, aus meiner Sicht richtige Antwort geben:
Mit der christlichen Religion / Kirche natürlich.
1. Nennen Sie mir eine andere "Einrichtung" die sich so intensiv und erfolgreich um die Belange bedürftiger Menschen kümmert.
2. Nennen Sie mir eine andere Einrichtung die sich so intensiv und selbstlos im Sozialbereich angagiert.
3. Nenne Sie mir eine andere Einrichtung deren erklärtes Ziel die Nächstenliebe ist.
4. Nenne Sie mir eine andere Einrichtung die so selbstlos in der Bildung angagiert ist.
http://www.bistum-essen.de/schule-bildung/dez-schulehochschule/katholische-schulen.html

eine weitere Auflistung würde den Rahmen dieses Forums sprengen.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

15. Juli 2012 - 18:14 Uhr

Herr Huber, ich komm nicht drauf. Ist das die,
1. in derem Namen unzählige Menschen gefoltert, verstümmelt, verbrannt, ... wurden?
2. in derem Namen verhehrende Kriege rund um den Globus geführt wurden?
3. die heute noch Menschen notwendige Mittel vorenthält, sich und ihre Gesundheit zu schützen?
4. die jahrhundertelang die Bevölkerung um die Niederlassungen der Klöster und Kirchen ausgebeutet hat?
5. die in ihrer gesamten Geschichte Grund, Gebäude, Macht und Geld gerafft hat, daß es einem schwindlig werden kann?
Auch ich könnte hier noch ein Weilchen weitermachen.
Klären Sie mich auf!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 18:22 Uhr

@ Herr Hellbardt
ich bestreite ja nicht, dass auch in der Christlichen Kirche einst Fehler gemacht wurden.
Sind Sie fehlerfrei Herr Hellbardt?

Sie werden aber sicher per Recherche im Internet Antwort auf Ihre Fragen erhalten.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

15. Juli 2012 - 18:25 Uhr

Einst Fehler gemacht wurden?
Hier ein link aus dem letzten Jahr, dessen Diskussionen ich verfolgen durfte: http://www.n-tv.de/panorama/Kirche-kaempft-gegen-Pille-und-Kondome-article2758571.html
Nur so als Beispiel.

Und den hätte ich noch als Ergänzung http://www.newint.org/blog/majority/2011/03/25/condom-prescription-philippines/
Trifft zwar nicht die Gesellschaftschicht, die es im Allgemeinen so dahinrafft, aber der Mechanismus ist derselbe.

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

15. Juli 2012 - 18:38 Uhr

"1. Nennen Sie mir eine andere "Einrichtung" die sich so intensiv und erfolgreich um die Belange bedürftiger Menschen kümmert."

Meinen Sie das Seelenheil versprechen? Den Ablass? Den Sündenerlass durch die Beichte?

"2. Nennen Sie mir eine andere Einrichtung die sich so intensiv und selbstlos im Sozialbereich angagiert."

Finanziert durch die Kirchensteuer und weitere staatliche Zuschüsse. Sehr selbstlos!

"3. Nenne Sie mir eine andere Einrichtung deren erklärtes Ziel die Nächstenliebe ist. "

Sagen Sie das mal Menschen die eine Lebenspartnerschaft (also Schwule und Lesben) eingegangen sind und wiederverheiratenen Geschiedenen. Kindergärtnerinnen, die in einem kath. Kindergarten arbeiten und sich zum 2ten Mal verheirateten, weil die erste Ehe vielleicht die "Hölle auf Erden" war. Die werden aus lauter Nächstenliebe gefeuert.
Und, werter Herr Huber, sagen Sie dass mal Heimkindern, die in einem kath. Kinderheim aufgewachsen sind. Natürlich sind nicht alle Heimkinder aus lauter Nächstenliebe missbraucht oder misshandelt worden. Aber eines ist schon zuviel!

"4. Nenne Sie mir eine andere Einrichtung die so selbstlos in der Bildung angagiert ist."

Was für eine Bildung meinen Sie? Eine Bildung die in der Gundlage auf den katholischen Glauben ausgelegt ist? Freidenker werde wohl nicht willkommen sein!

Ich würde Sie sehr gerne mal zu einer Tasse Tee in einem Cafe eines muslimischen Vereins einladen. Da werden Sie sehen, was Muslime für Ihre Gemeinschaft tun. Nicht nur für ihre Gemeinschaft, sondern auch für Veständigung, Verständnis und ein friedliches Miteinander unter den veschiedenen Religionen und Menschen.

Ich meine das ernst! Nicht weil ich den Islam über dem Christentum sehe. Das tue ich nicht! Ich bin für freien Glauben und Gleichberechtigung unter den Religionen. Aber ich sehe die meisten in Deutschland lebenden Muslime als toleranter, friedfertiger, ehrlicher und viel mehr INTEGRIERTER an wie sog. Rechts-Konservative und selbsterklärte Islamkritiker.

والسلام عليكم

(Und Friede sei mit Euch)



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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 18:39 Uhr

@ Herr Hellbardt
Pille und Kondome sind ein anderes Thema, das ich bei Gelegenheit gerne mit Ihnen ausdiskutiere.
Bis dahin bitte ich Sie um Geduld.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

15. Juli 2012 - 18:45 Uhr

@ Herr Weingardt
>>"Natürlich sind nicht alle Heimkinder aus lauter Nächstenliebe missbraucht oder misshandelt worden. Aber eines ist schon zuviel! ...."
Das musste ja kommen.
Sicher ist eines schon zuviel, da haben Sie recht.
Nur schade, dass Sie nicht erwähnen, das lediglich 0,1 % aller Missbrauchsfälle auf das Konto von Priestern gehen.

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Roland Hellbardt

Registriert seit: 08.12.2010

Kommentare: 736

15. Juli 2012 - 18:47 Uhr

@Herr Huber: Wieso ist das ein anderes Thema? Es gehört in Zeiten von Aids und Sextourismus einfach dazu, damit die Leute dort Leib und Leben schützen können. Außerdem reden wir darüber, wo die Religion/Kirche (christlich in dem Fall) uns nach vorne bringt.
Btw: Die meisten, die in den Philippinen einfallen und dort kleine Mädchen schwängern und infizieren, kommen aus christlich erziehenden Ländern. So wertemäßig und so ...

Sodele, bin jetzt weg, vorglühen ;-)

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

15. Juli 2012 - 18:53 Uhr

@ Herr Huber

0,1% hört sich statistisch gesehen gering an. Aber um wieviele Opfer handelt es sich denn genau? Ich meine in Zahlen ausgedrückt! Wie hoch ist die Dunkelziffer?
Glauben Sie jedes Kind (oder ehemaliges Kind) traut sich mit so einer Vorgeschichte an die Öffentlichkeit. Was dann passiert weiß man ja!

Also, nachstenliebemäßig mal den Ballen flach halten!

Da war der Jesus ein ganz anderer Karli, ähh Kerli!

Hier mal etwas, was auch im Religionsunterricht vorgespielt wird:

http://www.youtube.com/watch?v=sEt8dKnaK0A

(zumindest im evangelischen Religionsunterricht)

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

15. Juli 2012 - 19:36 Uhr

Die Deutsche Kinderhilfe ::: Beschneidung ist " Freibrief für Misshandlung "

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

15. Juli 2012 - 19:45 Uhr

Neu in haGalil: Dossier des ZDJ über die Beschneidung.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

15. Juli 2012 - 19:48 Uhr

Herr Huber, Sie schreiben: "Nur schade, dass Sie nicht erwähnen, das lediglich 0,1 % aller Missbrauchsfälle auf das Konto von Priestern gehen."

Besser ist es, das nicht zu erwähnen. 0,1% klingt nach ganz schön wenig, aber angesichts der Tatsache, dass der Anteil von Priestern an dem männlichen, missbrauchsbefähigten Teil der Gesellschaft deutlich kleiner ist als 0,1%, bedeutet das, dass Priester überdurchschnittlich oft an Missbrauchsfällen beteiligt sind.

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Ammar Ulabi™  

Ammar Ulabi™

Registriert seit: 08.05.2009

Kommentare: 3970

16. Juli 2012 - 01:09 Uhr

Wir machen das am besten jetzt einfach so, dass wir Herrn Christian Wulff reaktivieren und ihn dazu bringen, seinen umstrittenen Satz zu widerrufen und ihn wie folgt zu korrigieren:

[...] "Die Vorhaut gehört zu Deutschland !" [...]

Dann sollte doch alles wieder in Butter sein, nicht wahr ?

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

16. Juli 2012 - 12:43 Uhr

Herr Fischer,

über Ihre sachliche, informative Erwiderung freue ich mich. Noch vor 5-6 Jahren hätte ich Ihnen zugestimmt. Inzwischen hat sich jedoch meine Meinung durch SELBST ERLEBTES geändert.

Dazu nur ein Beispiel. Durch einen guten Bekannten (Moslem mit türk. Wurzeln, integriert, normal gläubig) hatte ich Einblick in muslimisch- türkisches Leben. Anfangs war ich bei seiner Großfamilie , als ich noch der "liebe Achim" war, willkommen. Als ich dann begann, kontrovers zu diskutieren, wurde ich umgehend zur Persona non grata.

Ähnliche "Rituale" habe ich inzwischen x-mal erlebt. Deshalb "spiele" ich heute, bei Begegnungen mit Moslems,den "lieben Achim". Mittlerweile interessant und auch lehrreich, leider aber weder die Lösung noch ein Konzept das weiterführt.

Das Kuschen vor dem Islam in der Vergangenheit spiegelt die heute Situation. Auch ich betrachte, wie Sie, keine Religion mit Wohlwollen, gleichwohl empfinde ich den Islam als die aggressivste und gefährlichste.

Bedeutende historische Figuren haben sich sehr kritisch über den Islam geäußert, es ist deshalb zumindest fragwürdig, wenn heutzutage Islamkritiker als rechtsextrem oder gar als Nazis bezeichnet werden.

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

16. Juli 2012 - 12:58 Uhr

@ all
hat jemand etwas anderes erwartet?
gerade in der BILD
>>"Montag, 16. Juli 2012, 12:52 UHR
Merkel setzt sich für Beschneidungen ein

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt laut einem Zeitungsbericht mit Nachdruck auf ein Recht auf Beschneidung. Im CDU-Bundesvorstand sagte die Parteichefin am Montag nach Informationen der „Financial Times Deutschland“, sie wolle nicht, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt sei, in dem Juden nicht ihre Riten ausüben könnten. „Wir machen uns ja sonst zur Komikernation“, zitiert FTD.de Merkel unter Berufung auf Teilnehmer."

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Horst Bruckmann

Registriert seit: 29.10.2010

Kommentare: 400

16. Juli 2012 - 14:04 Uhr

@ Hr. Huber:

Hab mir mal ein beschneidungsfreies Wochenende gegönnt. Gratuliere, Sie bekommen von mir den Wurm-Award verliehen - wie Sie Ihre Argumentationen in den letzten zwei Tagen um die Fragen gewunden haben, Respekt! :)

Neue Argumente habe ich keines gefunden, dafür Nebelbomben ohne Ende. Schade.

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Horst Bruckmann

Registriert seit: 29.10.2010

Kommentare: 400

16. Juli 2012 - 14:08 Uhr

@ Hr. Huber:

"Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt laut einem Zeitungsbericht mit Nachdruck auf ein Recht auf Beschneidung. Im CDU-Bundesvorstand sagte die Parteichefin am Montag nach Informationen der „Financial Times Deutschland“, sie wolle nicht, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt sei, in dem Juden nicht ihre Riten ausüben könnten. „Wir machen uns ja sonst zur Komikernation“, zitiert FTD.de Merkel unter Berufung auf Teilnehmer."

Coole Argumentation bzw. auch "null" Argumente. Wird so jetzt auch der Euro-Rettungungsschirm und die Verallgemeinerung der europäischen Schulden durchgesetzt?

Ich sehe schon die Blöd-Schlagzeile:
Das Merkel: Ich will nicht, dass Deutschland das einzige Land ist, in dem gespart wird. Wir machen uns ja sonst zur Komikernation!

Der Wahnsinn greift um sich, aber was will man von den Bücklingen in der Politik schon erwarten?^^

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theresia lang

Registriert seit: 03.12.2010

Kommentare: 433

16. Juli 2012 - 15:28 Uhr

Weiterer Verlauf:
Bundestag beschliesst Gesetzesänderung--
Inzwischen Klagen beim BVG gegen Änderung--
BVG bittet BP nicht zu unterschreiben bis zur Entscheidung--
BVG braucht Monate bis zur Entscheidung.
(( Ob Herr Gauck vor der Entscheidung entscheidet ???))
Komikerstaat( Merkel) oder was ?

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Karl Alfred Wolpert  

Karl Alfred Wolpert

Registriert seit: 02.03.2010

Kommentare: 1149

16. Juli 2012 - 17:41 Uhr

@H Meier: danke für den Link bei Will. Konnte ihn noch anklicken, bevor Ihr Beitrag "Flügel" bekommen hat.

Die Religionen sind nicht wandlungsfähig und wissensfeindlich, berufen sich teilweise aufs blutrünstige alte Testament (z.B. Beschneidung). Übergriffe gegen Kinder wie die Beschneidung waren und sind im Namen der Religion leider immer noch traurige Realität.

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

17. Juli 2012 - 02:12 Uhr

@ Armaud

"Dazu nur ein Beispiel. Durch einen guten Bekannten (Moslem mit türk. Wurzeln, integriert, normal gläubig) hatte ich Einblick in muslimisch- türkisches Leben. Anfangs war ich bei seiner Großfamilie , als ich noch der "liebe Achim" war, willkommen. Als ich dann begann, kontrovers zu diskutieren, wurde ich umgehend zur Persona non grata."

Nun, zur Richtigstellung: Da stelle ma uns mal janz dumm!

Sie kommen als junger Mann in eine erzkatholische Familie, sind der Sunny-Boy und glauben an Gott. Warum kommen Sie in diesen Familienkreis? Es gibt dererlei viele Gründe, einer könnte sein, Sie haben die Tochter des Hauses sehr gerne. Sie kommen gut an, alles ist in Ordnung!

Dann, auf einmal fangen Sie an Fragen zu stellen! Weil auf die Dauer ist Ihnen der dort herrschende Konsens zu altbacken. Sie fragen nach, über die Wiederheirat von Geschiedenen, über das Zöllibat, über die Aufarbeitung von den Missbrauchsfällen innerhalb der kath. Kirche gegenüber von Minderjährigen, usw! Vor allem stellen Sie den "Sex vor der Ehe" zur Debatte!

Und Schwupps, wären Sie wieder eine "persona non grata"!

Fazit: " Ein jeder kehr vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür."

Ihnen eine geruhsame Nacht!

Roman Weingardt

P.S.: Sie schreiben: "..kontrovers zu diskutieren,.." Meinten Sie nicht "provokant zu diskutieren"?

Wovon lebt den ein Islamkritiker, wenn er selber keine Kritik akzeptieren kann?

Die von Ihnen und Ihren "Kameraden" gefühlte Unterwanderung durch den Islam, die Bedrohungen die davon zu befürchten sind, habe ich hier in Südbaden noch nicht festgestell! Ganz im Gegenteil! Sowas aber auch!

Ihr Kameradschaftsklientel und deren Gesinnung scheint eine erheblichere Bedrohung der im Grundgesetz verbrieften Freiheit zu sein!

Bitte nennen Sie doch Ross und Reiter, also die Personen denen Sie Ihre Erlebnisse verdanken! Dem gebildeten Leser erinnern Ihre Kommentare sehr an die Abenteuer des "Simplicissimus Teutsch" von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen!

(Ich wollte nicht Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen in´s Spiel bringen, obwohl dessen Geschichten treffender wären!)

PPS.: Mein Freund ist Moslem! Aber das wissen Sie ja!

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

17. Juli 2012 - 07:57 Uhr

@ Herr Bruckmann
>>"wie Sie Ihre Argumentationen in den letzten zwei ..."
Ach Herr Bruckmann,
wie gut, dass ich hier immer noch selbst entscheiden kann, was und wem ich antworten möchte.
Auch was ich ignoriere steht mir doch völlig frei.
So geht Internet :-)

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Achim Klein

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 568

17. Juli 2012 - 13:16 Uhr

@RoWeingardt

In der Früh um 2 ist die Welt nicht in Ordnung, für das Romänli!
Da kommt ihm der Kommentar vom bösen Achim gerade gelegen, um seinem Hass auf Islamkritiker freien Lauf zu lassen.

es teilt aus...spekuliert... mutmaßt und es hat recht, denn es kennt sich aus bei Moslems und dem Islam.
Es stellt genau das Gegenteil vom bösen Achim fest...und es hat recht!!

Klar, denn ein JEDER MENSCH...kann die Welt NUR aus seiner SUBJEKTIVEN WAHRNEHMUNG beurteilen!

Fazit: Sowohl das Romänli als auch der Achim haben Recht und sobald der Herr Weingardt dies erkennt und verinnerlicht, kann er in Zukunft genauso kontrovers und respektvoll diskutieren, wie sein Freund @Kai Fischer.

Beste Grüsse vom Achim, dem Islamkriiker

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Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1782

17. Juli 2012 - 13:28 Uhr

Hm.

Islamkritiker = Nazi
Judenkritiker = Antisemit
Christenkritiker = ???

Könnte sich zum letzten Punkt vielleicht ein Atheistenfreund äußern, damit ich Bescheid weiß, welcher Gruppe ich mich zusätzlich zugehörig schreiben kann?

Th. Heussmann

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Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

17. Juli 2012 - 13:33 Uhr

@ Herr Heussmann
>>"Der Antichrist (deutsch auch: Widerchrist, Endchrist) ist eine Figur der christlichen Apokalyptik, die als Gegenspieler und Gegenmacht Jesu Christi vor dessen Wiederkunft erwartet wird. Der Begriff stammt aus dem Neuen Testament und bezeichnet dort einen Menschen, der „gegen den [von Gott] Gesalbten“ (griechisch ἀντὶ Χριστοῦ, ὁ Ἀντίχριστος)[1] auftritt und falsche Lehren über ihn verbreitet."

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Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

17. Juli 2012 - 13:38 Uhr

@ Theodor Heussmann

Diesesmal irren Sie sich.

Kritik ist eigentlich ein neutraler Begriff. Es gibt positive sowie negative Kritiken!

Die selbsternannten Islamkritiker hier im Forum äußern jedoch stets negative Kritik. Irgendwie einseitig! Finden Sie nicht auch?

[ed.]

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herbert scholl

Registriert seit: 09.05.2009

Kommentare: 1077

17. Juli 2012 - 13:43 Uhr

Herrn Heussmann zum Gruss:

Merkelkritiker== ?
Fussballkritiker=== ??
BZkritiker===???
Alleskritiker=== ????
Noch Wünsche============??

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