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11. Februar 2012 12:26 Uhr
L 156
Titisee-Neustadt: Zwei Tote bei Verkehrsunfall
Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall sind am Samstagvormittag zwei junge Männer aus Neustadt ums Leben gekommen. Als Unfallursache zieht die Polizei "nicht angepasste Geschwindigkeit" auf schneeglatter Fahrbahn in Betracht.
Die beiden tödlich Verunglückten, 21 und 24 Jahre alt, waren von Neustadt aus in einem Opel Corsa in Richtung Titisee unterwegs waren, der vom 21-jährigen gesteuert wurde. Um 10.45 Uhr kam es dann nahe der Abzweigung Spriegelsbach auf der Landestraße 156 zwischen Neustadt und Titisee zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Bus gekommen. Die beiden Insassen des Opel Corsa starben noch an der Unfallstelle, der 31 Jahre alte Fahrer des VWs wurde ei der Kollision nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen.
Als Unfallursache kommt nach Angaben der Polizei möglicherweise "nicht angepasste Geschwindigkeit" in Betracht. Zum Unfallzeitpunkt herrschten Minustemperaturen von zwölf Grad Celsius. Stellenweise war es auch glatt und es kam bei böigem Wind zu Schneeverwehungen. Die Unfallstelle liegt in einer leichten Linkskurve und weist ein geringes Gefälle auf. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
An dem Rettungseinsatz waren neben der Polizei die Feuerwehr, die Straßenmeisterei sowie Rettungssanitäter und Notärzte beteiligt. Die L 156 war nach dem Unfall noch bis 13.30 Uhr für den Verkehr voll gesperrt.
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Der Nachsorgedienst des DRK in Freiburg wurde angefordert, um den Angehörigen die Todesnachricht, wie Karl-Heinz Schmid von der Pressestelle der Polizeidirektion gegenüber der Badischen Zeitung erläuterte.
Die Feuerwehr Neustadt war mit 24 Einsatzkräften und der Führungsgruppe Hochschwarzwald vor Ort, auch um die Polizei zu unterstützen und die Absperrung der Straße in Titisee und Neustadt für den Verkehr zu sperren, wie Kommandant Gotthard Benitz gegenüber der Badischen Zeitung erklärte. Zwei Unfallseelsorger und zwei Teams vom Nachsorgedienst des DRK hätten sich außerdem um die Ersthelfer von Feuerwehr und Rotem Kreuz an der Unfallstelle gekümmert. Für die sei es eine sehr schwierige Situation gewesen, erläuterte Benitz, weil die jungen Leute von Feuerwehr und Rotem Kreuz die Unfallopfer auch kannten. Die Betreuung an der Unfallstelle sei deshalb absolut notwendig gewesen.
Zeugen des Unfalls können sich rund um die Uhr an die Verkehrspolizei Freiburg wenden: Tel. 0761 / 882-4371 wenden.
Autor: Martin Wunderle
