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09. Februar 2012 20:35 Uhr
Eisunfall
Christoph 54-Besatzung rettet Schlittschuhläufer aus dem Flückiger See
Mit einer spektakulären Aktion hat die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 54 einen Schlittschuhläufer aus dem Flückiger See gerettet. Der See ist für Eisläufer nicht freigegeben.
Durch den glücklichen Umstand, dass die Besatzung des Freiburger Rettungshubschraubers "Christoph 54" trotz beginnender Dämmerung noch verfügbar war, konnte der Schlittschuhläufer innerhalb weniger Minuten aus dem eiskalten Wasser befreit werden. Der Pilot flog wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche, ein Notarzt und ein Hospitant öffneten die Seitentür des Helikopters und bekamen den ins Eis Eingebrochenen zu fassen. Am Ufer wurde er sofort vom eingetroffenen Rettungsdienst behandelt. Die kurz nach dem Helikopter eingetroffene Berufsfeuerwehr stellte sicher, dass sich nicht noch weitere Menschen auf dem Eis befanden. Die Berufsfeuerwehr war mit zwölf Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz, außerdem waren ein Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungsfahrzeuge vor Ort.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass alle Gewässer im Stadtgebiet Freiburg mit Schildern gekennzeichnet und gegebenenfalls für Eisläufer gesperrt sind. Denn nur auf wenigen Seen bildet sich eine ausreichend tragende Eisdecke, die nach eingehender Prüfung freigegeben werden kann. Auf allen gesperrten Eisflächen bestehe absolute Lebensgefahr. Sie dürfen deshalb nicht betreten werden.
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Luftrettung: Freiburger Rettungshubschrauber war 2011 im Dauereinsatz
Autor: bz
