Falsche Paketboten

Nach Raubüberfall in Bollschweil: Keine neuen Erkenntnisse

gln

Von gln

Do, 15. Februar 2018

Bollschweil

„Keinen neuen Sachstand“ gibt es laut Laura Riske, Pressesprecherin der Polizei, bei den Ermittlungen zum Überfall, dem Anfang Februar ein Ehepaar in seinem Haus in Bollschweil zum Opfer gefallen war.

"Die Auswertungen der Spuren laufen und sind auch noch nicht abgeschlossen", so Riske. Auch werde weiterhin geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen dem Überfall in Bollschweil und einem ähnlichen Fall besteht, der sich Mitte Januar in March-Hugstetten ereignet hatte.

Wie berichtet hatten in Bollschweil am Abend des 3. Februar drei maskierte Männer, die sich als Paketboten ausgegeben hatten, ein Ehepaar mit einer Pistole bedroht und Bargeld und Schmuck in vierstelliger Höhe erbeutet.

Gibt es Tipps der Polizei, wie man sich in einem Fall wie in Bollschweil als Betroffener am besten verhalten soll? Die Polizei kann, antwortet Laura Riske, für den Fall, dass man einem solch "perfiden Trick" erlebt, keine allgemeingültigen Handlungsanweisungen geben. Bei einem "normalen" Einbruch könne man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass der oder die Täter möglichst keinen Kontakt zu den Bewohnern haben und möglichst unbehelligt flüchten möchten. Bei einem Delikt wie in Bollschweil hingegen sei die Hemmschwelle der Gewaltanwendung überschritten, daher sei es auch der Polizei nicht möglich zu sagen, welches Verhalten das richtige ist.