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09. Februar 2012 20:17 Uhr

Burgerwaldsee

Polizei rettet Zwölfjährigen aus dem Eis – Junge außer Lebensgefahr

Ein in den zugefrorenen Burgerwaldsee in Offenburg eingebrochener Junge ist nach mehreren Stunden außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei in der Nacht zum Freitag mit.

Der Zwölfjährige war am Donnerstagabend beim Schlittschuhlaufen durch das Eis gebrochen. Er musste stundenlang um sein Leben bangen.

Das Kind war kurz vor seiner Rettung durch die Polizei bereits am Ende seiner Kräfte. Die Beamten tasteten sich mit einer Leiter und einem Seil zu dem Jungen vor. Die Hilfsmittel waren ihnen von Anwohnern in aller Eile gebracht worden. Rund 50 bis 80 Meter vom Ufer entfernt klaffte das Loch in der Eisdecke, in dem der Junge gegen die Kälte des Wassers ankämpfte. Die Beamten schafften es schließlich, zum Loch vorzudringen und das Kind aus dem Wasser zu ziehen.

In Offenburg ist kein einziger See freigegeben

Die Polizei warnt an dieser Stelle dringend davor, Eisflächen zu betreten, die nicht ausdrücklich freigegeben sind. Wie Fred Hugle von der DLRG Offenburg heute Abend auf Anfrage der BZ bestätigte, gibt es derzeit in Offenburg überhaupt keine freigegebenen Eisflächen. Dies sei aus Sicherheits- und Haftungsgründen auch nicht zu erwarten. Hugle hat aber einen guten Rat für alle, die es dennoch aufs Eis zieht: "Wer Eislaufen will, soll in die Eislaufhalle gehen." Sie hat am Freitag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, von 18 bis 22 Uhr gibt es die beliebte Eisdisco (Eintritt: 4 Euro). Am Wochenende ist die Halle samstags wie sonntags von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

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Autor: BZ, aktualisiert am Freitag um 7.30 Uhr