Mann im Emmendinger Bahnhof vom Zug erfasst

Polizei: Verletzung ist nicht lebensgefährlich

Jonas Hirt

Von Jonas Hirt

Mi, 03. Januar 2018 um 17:34 Uhr

Emmendingen

Der Mann, der am Dienstag im Bahnhof Emmendingen von einem Zug erfasst wurde, ist schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Das teilt die Polizei am Mittwochabend mit.

Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt ist der Mann, der am Dienstag gegen 16.30 Uhr in Emmendingen am Bahnhof von einem ICE erfasst wurde. Das teilt die Bundespolizei auf Nachfrage der Badischen Zeitung mit.

Ein ICE in Fahrtrichtung Offenburg hatte am Dienstagnachmittag einen Mann an den Gleisen des Emmendinger Bahnhofs erfasst (wir berichteten). Gegen 17 Uhr transportierte ein Krankenwagen die schwerverletzte Person ab. "Was uns vorliegt, ist, dass er schwerverletzt in die Uniklinik gebracht wurde", sagt Carolin Dittrich von der Bundespolizei in Weil am Rhein. Der Mann habe bislang nicht befragt werden können. Die Polizei gehe nicht von einem Unfall aus.

Die Polizei war mit vier Streifenwagen vor Ort, drei von der Bundespolizei, einer des Emmendinger Reviers, und nahm die Ermittlungen auf. Bis 18.30 Uhr seien die Beamten vor Ort gewesen, so Dittrich. Notarzt, Rettungswagen und ein Notfallmanager seien ebenfalls vor Ort gewesen. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. Nach Auskunft eines Bahnsprechers war der Zugverkehr zwischen 16.35 Uhr und kurz nach 18 Uhr unterbrochen. Um 17.30 Uhr teilte ein Bahnmitarbeiter am Emmendinger Bahnhof per Durchsage mit, dass ein Schienenersatzverkehr in beide Richtungen eingerichtet werde. Gegen 18 Uhr setzte der ICE, der den Mann am Emmendinger Bahnhof erfasst hatte, an den Bahnsteig zurück. Ein weiterer ICE habe die ausgestiegenen Fahrgäste aufgenommen. Laut Carolin Dittrich waren 27 Züge von der Streckensperrung betroffen, insgesamt waren es 612 Verspätungsminuten.