POLIZEINOTIZEN

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 12. Februar 2019

Weil am Rhein

WEIL AM RHEIN

Fünf Autos beschädigt

Am Samstag gegen 11.30 Uhr kam es auf der Autobahn 5 kurz nach dem Grenzübergang Weil am Rhein in Fahrtrichtung Karlsruhe zu einem Verkehrsunfall. Die Fahrbahn ist in diesem Bereich dreispurig. Ein VW-Fahrer wechselte den Fahrstreifen und stieß mit einem neben ihm fahrenden BMW Mini zusammen. Der Mini geriet hierdurch ins Schleudern und stieß wiederum mit einem neben ihm fahrenden Lastwagen zusammen. Zwei nachfolgende Personenwagen konnten abgerissenen Fahrzeugteilen nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurden beschädigt, als sie darüber fuhren. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 25 000 Euro. Während der Räumungsmaßnahmen kam es zeitweise zu stockendem Verkehr.

Erheblich betrunken

Einen Verkehrsunfall verursachte ein 39-jähriger Fahrer eines Kleinlastwagens am Sonntag gegen 7 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle auf der A 5 bei Weil am Rhein. In betrunkenem Zustand fuhr er mit seinem Renault gegen einen weiteren Renault und einen Mercedes-Lkw. An den Fahrzeugen wurden Schäden von rund 8000 Euro festgestellt. Am Renault des Verursachers selbst 5000 Euro. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,9 Promille, der Führerschein wurde daraufhin einbehalten.

Zeuge gesucht

Am Sonntag gegen 17.20 Uhr wurde in der Straße Am Wasserwerk in Weil am Rhein ein Seat angefahren, wodurch ein Schaden von rund 1500 Euro entstand. Der Unfall wurde durch einen bislang unbekannten Zeugen beobachtet. Die Beteiligten vergaßen jedoch, sich den Namen des Zeugen zu notieren, weshalb das Polizeirevier Weil am Rhein, Tel. (07621) 97970, ihn nun sucht.

Zehn Monate Haft

Einen 47-jährigen Mann lieferten Schweizer Behörden am Freitagnachmittag am Autobahngrenzübergang an die Bundespolizei aus. Hintergrund der Auslieferung war ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft. Der 47-Jährige war wegen Bedrohung zu einer Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

300 Euro ärmer

Eine 30-jährige Frau nahmen Beamte der Bundeszollverwaltung am Freitagabend am Autobahnzoll fest. Die Frau, die mit einem Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft gesucht wurde, wurde der Bundespolizei übergeben. 300 Euro Geldstrafe aus einer Verurteilung wegen Diebstahls waren noch zu leisten. Da die 30-Jährige die Geldstrafe bei der Bundespolizei einzahlen konnte, entging sie der 30-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe. Verspätet und mit erleichtertem Portemonnaie durfte sie ihre Reise fortsetzen.

Sechs Monate Haft

Einen 29-jährigen Mann, der zuvor unerlaubt in die Schweiz eingereist war, übergaben die Schweizer Behörden am Freitagvormittag am Autobahngrenzübergang der Bundespolizei. Wie die Bundespolizei nach Rücknahme des anerkannten Asylbewerbers feststellte, lag gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft vor. Der Mann war wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Die Bundespolizei führte den 29-Jährigen umgehend dem Haftrichter vor und brachte ihn anschließend in die Lörracher Justizvollzugsanstalt.