Schwerer Unfall auf A5

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 03. Januar 2018

Neuenburg

Auto mit fünf Insassen kommt bei Neuenburg von der Straße ab.

NEUENBURG AM RHEIN (BZ). Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagabend gegen 19.15 Uhr auf der Autobahn A5 kurz vor dem Autobahndreieck Neuenburg ereignet. Der Fahrer eines Dacia mit Schweizer Zulassung, der auf dem Weg in Richtung Basel war, war laut Polizei nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort gegen mehrere Bäume geprallt. Im Fahrzeug befanden sich fünf Menschen. Der 53-jährige Beifahrer und ein 13-jähriges Kind, das hinten rechts saß, wurden schwer verletzt.

Laut einer Pressemitteilung des Kreisverband Müllheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) alarmierte die Integrierte Leitstelle in Freiburg aufgrund der Notrufmeldung, dass bei dem Unfall fünf Menschen teils schwerverletzt und im Auto eingeklemmt waren, bereits in der Erstphase neben der Feuerwehr Neuenburg und dem zuständigen Regelrettungsdienst, Kräfte der DRK Rettungswachen aus Müllheim, Bad Krozingen und Kandern, den leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, einen Rettungshubschrauber sowie die DRK-Einheiten des Landkreis-Bevölkerungsschutzes für den Bereich Transport- und Führungsunterstützung.

Vor Ort stellte sich heraus, so die Mitteilung weiter, dass sich noch drei Menschen im Fahrzeug befanden. Der Beifahrer und das Kind auf der Rückbank waren völlig eingeklemmt und mussten durch zwei Notärzte und den Rettungsdienst bereits im Fahrzeug intensivmedizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr Neuenburg führte parallel eine sehr aufwendige technische Rettung durch. 40 Minuten nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnten alle Patienten in Kliniken abtransportiert werden. Wegen der Vielzahl an Verletzten wurden sie auf Kliniken in Basel, Lörrach, Müllheim und Freiburg verteilt. Zur Landung des Rettungshubschraubers musste die Autobahn in Fahrtrichtung Süden bis gegen 20.40 Uhr komplett gesperrt werden. Das DRK Müllheim war mit zehn Fahrzeugen, vier Notärzten und 20 Rettungsdiensteinsatzkräften, die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) Basel mit drei Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Die Verkehrspolizei Freiburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.