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10. April 2010 19:00 Uhr

Bei Suchaktion am Samstagnachmittag

Taucher im Matschelsee tot geborgen

Der vermisste Taucher im Matschelsee ist am Samstagnachmittag tot geborgen worden. Er wurde in einer Tiefe von 44 Metern gefunden. Die Kripo will jetzt einen Sachverständigen für Tauchausrüstungen einschalten. Zudem wird die Leiche obduziert.

  1. Suchaktion am Samstag nach dem vermissten Taucher im Matschelsee Foto: Wolfgang Künstle

  2. Suchaktion am Samstag nach dem vermissten Taucher im Matschelsee Foto: Wolfgang Künstle

  3. Suchaktion am Samstag nach dem vermissten Taucher im Matschelsee Foto: Wolfgang Künstle

MEISSENHEIM. Der seit dem Ostermontag im Matschelsee vermisste 24 Jahre alte Taucher ist am Samstagnachmittag tot aufgefunden worden. Wie die Kripo mitteilt, soll zur Feststellung der genauen Todesursache die Leiche obduziert werden. Zudem plant die Kripo auch einen Sachverständigen für Tauchausrüstungen einzuschalten.

Der 24-Jährige hatte während eines Tauchgangs seinem Begleiter, der in Schwierigkeiten geraten war, noch Atemluft zukommen lassen. Während dieser sich durch einen Notaufstieg retten konnte, kam der junge Mann nicht mehr an die Wasseroberfläche.

Wasserschutzpolizei, Technisches Hilfswerk, Suchhundestaffel und Kripo hatten auch am Samstag die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt. Mit dabei war auch wieder die Tauchergruppe "Pinguine" aus Freiburg mit ihrer Unterwasserkamera. Fächerförmig hatten sie seit Mittwoch den Seegrund abgesucht. Gegen 15.45 Uhr am Samstag orteten sie jetzt den Vermissten. Dieser lag nahezu in Seemitte in einer Tiefe von rund 44 Metern. Taucher der "Pinguine", die mit ihren Ausrüstungen auch in diese Tiefe tauchen dürfen, haben ihn geborgen.

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Autor: bz