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02. September 2011
PRESSESTIMMEN
Zum Euro-Rettungsschirm schreibt die "Leipziger Volkszeitung":
"Die Stunde der Wahrheit rückt für Angela Merkel näher. Der Kabinettsbeschluss zur Stärkung des Euro-Rettungsfonds ist die Pflicht gewesen. Die Kür im Bundestag und Bundesrat steht der Regierungschefin erst noch bevor. Und das wird schwierig. (...) Weder die Kanzlermehrheit ist sicher, noch klar, ob die von der Union geführten Länder dem Fonds zustimmen. Damit droht der Kanzlerin ein ähnliches Schicksal wie Außenminister Westerwelle, der zum Auftakt der Koalition noch als Tiger gestartet war, inzwischen aber als Bettvorleger gelandet ist."
Zur Kaltreserve meint die "Frankfurter Rundschau":
"Na also: Es geht auch ohne AKW. Die Idee, einen Alt-Atommeiler im Standby-Betrieb zu halten, um einen Blackout in den nächsten beiden Wintern zu verhindern, war sowieso Unsinn. Viel zu schwerfällig, viel zu teuer. Die Bundesnetzagentur hat genügend andere Alt-Kraftwerke identifiziert, die reaktivierbar sind und Blackouts wohl mit ausreichender Sicherheit verhindern können."
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Autor: dpa



