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18. Mai 2012

PRESSESTIMMEN

Nicht nur sparen

Der "Tages-Anzeiger" (Zürich) schreibt zu Frankreichs neuem Präsidenten François Hollande:
"Es ist die Hoffnung auf einen Paradigmenwechsel in der Schuldenkrise, zumindest aber auf eine Korrektur des Sparkurses, auf ein Ende des Diktats, wie es das Tandem Merkozy Europa aufgezwungen hat. Die Hoffnung ist aus mindestens zwei Gründen berechtigt: Erstens wohnt jedem Wechsel eine neue Hoffnung inne, zweitens wird Hollandes Forderung nach einer Förderung des Wachstums weit herum geteilt – unter Ökonomen und Politikern in Europa und den USA."

Wählen bis es passt

Der "General-Anzeiger" (Bonn) schreibt zu Griechenland:
"Schon wieder zu wählen, zu wählen, bis das Ergebnis passt, ist die eigentliche Bankrotterklärung. Sie ist zudem mit einem immensen Risiko verbunden. Variante I: Die Griechen haben im Mai ihrem Unmut Luft gemacht und wählen im Juni staatstragender. Das aber ist unwahrscheinlich. Variante II: Die Proteststimmung verstärkt sich durch den Überdruss an der Politik noch einmal. Dann wird es für das Land wirklich gefährlich – und für die Eurozone."

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Autor: dpa