Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

30. August 2011

PRESSESTIMMEN

Gehörige Besserwisserei

Viele Zeitungen beschäftigen sich mit der Kritik an Außenminister Guido Westerwelle.

"Oldenburgische Volkszeitung" (Vechta):
"Es entsteht nicht nur der Eindruck einer überheblichen Besserwisserei. Schlimmer noch: Die Verbündeten könnten zu der Einschätzung kommen, Deutschland suche in Europa und in der Welt einen Sonderweg. Ein solcher Weg aber führt ins Abseits. Westerwelle hat das nicht begriffen. Peinlich für ihn – und für uns."

"Tages-Anzeiger" (Zürich):
"Wer würde behaupten, der ehemalige FDP-Chef mache als Außenminister eine gute Figur? (. . .) Gleichwohl schwingt in dem geballten Angriff auf Westerwelle eine gehörige Portion Besserwisserei mit. Denn für dessen Vorsicht gegenüber der Nato-Intervention in Libyen hatte es im vergangenen März gute Gründe gegeben."

"Corriere della Sera" (Mailand):
"Im Grunde bleibt das große Problem Deutschlands: seinen Standort in Europa wiederzufinden und die eigenen strategischen Allianzen (. . .) zu bekräftigen. Und das ist nicht nur eine Frage der (angeblichen) Untauglichkeit Westerwelles. Helmut Kohl würde eher sagen, dass die Mission darin besteht, ,den Kompass wiederzufinden‘."

Werbung

Autor: dpa