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09. September 2011

PRESSESTIMMEN

Weises Urteil

Das "Flensburger Tageblatt" meint zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts:
"Ein weises Urteil. Denn genau an der Zuschauerrolle der Bürger und Steuerzahler krankte das verzweifelte Krisenmanagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ohnmächtig und staunend durften die Wähler in den zurückliegenden Monaten mit ansehen, wie die europäischen Regierungschefs quasi unter sich ausmachten, wie viele Milliarden zu welchen Bedingungen man den taumelnden Eurostaaten zukommen lassen wollte.(...) Die Richter haben das beendet. Keine Alleingänge, keine Blankoschecks."

Guter Tag für Merkel

Zum selben Thema meint "Der neue Tag" (Weiden):
"Besser hätte dieser Tag für Angela Merkel nicht laufen können. Das Bundesverfassungsgericht lieferte der Kanzlerin frei Haus Leitlinien, wie sie ihren Kurs zur Eurorettung innerhalb der Koalition und in der EU vertreten kann. So rückt zum einen eine eigene Mehrheit für das nächste milliardenschwere Rettungspaket näher. Und die Schuldnerländer wissen nun, dass der Goldesel Deutschland nicht endlos bürgt."

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Autor: dpa


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