Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

29. Juni 2012

Proteste gegen geplante Flutung von Asse

Unterschriften übergeben.

  1. Pumpen statt Fluten, ist die Devise einer Aktionsgruppe, die sich gegen die geplante Flutung des maroden Atommülllagers Asse wendet. Am Donnerstag protestierten Mitglieder der Gruppe in Berlin. Foto: dpa

BERLIN (dpa). Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hat 25 000 Unterschriften von Gegnern einer Flutung des maroden Atommülllagers Asse entgegengenommen. Altmaier versprach, dass er alles für eine Rückholung der dort lagernden 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll tun wolle. Im Herbst solle ein Sondergesetz zur Beschleunigung der Arbeiten in den Bundestag eingebracht werden.

Andreas Riekeberg, Sprecher des Asse-II-Koordinierungskreises, sagte zu Altmaier: "Wir freuen uns, dass wir einen Minister haben, mit dem man reden kann. Jetzt hoffen wir auf Taten." Gefordert wird unter anderem ein konkreter Termin für die Rückholung und mehr Tempo. Eine Flutung und Verbleiben des Mülls in dem früheren Salzbergwerk dürfe es nicht geben. Altmaier hatte am 1. Juni als eine seiner ersten Amtshandlungen Asse besucht.

Werbung

Autor: dpa


1 Kommentar

Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

 

Berthold Metzler

Registriert seit: 19.12.2010

Kommentare: 149

30. Juni 2012 - 20:50 Uhr

Die "Rekordmenge" an Radioaktivität die jemals in Asse außerhalb der Fässer gemessen wurde und die einen Tag lang (kurz vor dem Atomausstiegsbeschluss!!) alle Nachrichtensendungen dominiert hat, entsprach der natürlichen Radioaktivität eines (!) Kalidüngersacks wie er in jedem Biobetrieb verwendet werden darf. Die Anti-KKW Empörer wollen jetzt Milliardenausgaben zur Räumung erzwingen; was für Demagogen-Aberwitz!

Verstoß gegen Netiquette melden



Weitere Artikel: Deutschland