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21. März 2017

Radprofi Denz auf der Flucht

Albbrucker in Ausreißergruppe bei Mailand – San Remo.

RADSPORT (uwo). Für eine vordere Platzierung bei Mailand-San Remo hat es nicht gereicht. Reichlich Fernsehpräsenz im italienischen TV dürfte Nico Denz aus Albbruck bei seiner ersten Teilnahme an dem renommierten Radsport-Klassiker aber gewiss gewesen sein.

Denz war mit Trainingsrückstand angereist und wusste, dass es schwierig werden würde, in die Rennentscheidung eingreifen zu können, "da mir einfach die Distanz und Rennhärte fehlte". So ging der 23-jährige Radprofi des französischen Teams ag2r das Eintagesrennen (292 Kilometer) mit der Absicht an, sich die meiste Zeit über in Gruppen aufzuhalten. Und "so fuhr ich dann mit neun Fluchtgefährten 260 km an der Spitze". Eine neue Erfahrung für Denz bei einem Rennen aus der Monumente-Reihe. "Am Anfang fuhren wir wirklich nicht schneller als im Training und sparten uns unsere Kräfte auf. Sogar Pinkelpausen legten wir in der Spitze ein", berichtet Denz, der mit den Ausreißern nach fünf Rennstunden und ausstehenden 100 Kilometern das Tempo anzog. "Aber wie erwartet hatten wir am Ende keine Chance gegen das heranjagende Feld." Von der "langen Flucht erschöpft" habe er "natürlich nicht mehr mit dem Feld mitfahren" können und beendete das Rennen "in einem Grupetto" auf Rang 152 (7:17,13 Stunden). "Nichtsdestotrotz war es eine tolle Erfahrung bei einem Monument vorneweg zu fahren", so Denz.

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Autor: uwo